Social Business Anbieter: Experton Studie schafft Überblick für Entscheider

Das ist ein kleiner Schritt für das Management, ein riesiger Schritt für die Mitarbeiter. Ungefähr so kann man die Entscheidung werten, wenn das Management eines Unternehmens den Weg ins Social Business wählt und entsprechend das Unternehmen dorthin transformiert. Doch mit der sozialen Transformation, die schonungslos mit so Themen wie Change Management, Kulturwandel, Strukturveränderung, neue Prozess- und Hierarchiedefinition oder Multi-Voice statt One-Voice Policy um sich greift, kommt auch die große Frage nach dem “Welches Schweinderl hätten’s denn gern”, wie es Robert Lembke so charmant sagte. Im Social Business Sprech hieße das: Welche technischen Plattformen und beraterischen Hilfestellungen wollen denn nun Sie als Management?

Um den Unternehmenslenkern diese schwerwiegende Entscheidung der Anbieter-Auswahl in einem wachsenden Marktumfeld ein wenig zu vereinfachen, hat jetzt die Experton Group die Social Business-Angebote unterschiedlicher Hersteller in einer umfassenden Studie mit dem Titel
„Social Business Vendor Benchmark 2014“ untersucht. Hierzu haben die Analysten insgesamt aus 250 Anbietern rund 100 Social-Business-Anbieter als “relevant” identifiziert und bewertet. Dabei definiert die Studie „Social Business“-Angebote als professionelle Lösungen für verschiedene Anwendungsszenarien, die auf Prinzipien sozialer Netzwerke (“Update” statt “Send”) beruhen.


Experton 2014 Nutzung von Social Collaboration Tools in Unternehmen

Allein in der Kategorie “Communication & Collaboration” projeziert die Experton Group ein Investitionswachstum für Social Business in den Jahren 2013 bis 2016 von durchschnittlich um über 50% jährlich. Höhere Effizienzgewinnung wird dabei als Motivationstreiber für den Einsatz von Social Business Tools gennant, wobei 70% der Nutzer nach eigenen Angaben eine verbesserte Produktivität erkennen. Ergebnisse, die sogar höher sind als kürzlich die
Zahlen einer Microsoft Studie zum Thema Mitarbeiter-Meinungen zu Collaboration Tools.

Als großer Gewinner der Experton Studie geht IBM in acht von neun Kategorien als Leader in den Quadranten hervor. Die Führungsrolle erhält IBM in den Bereichen Social Enterprise Networking Suites, Social Collaboration Filesharing, Social Talent Management, Social Commerce, Social Media Marketing Management, Socialytics sowie Beratung und Integration. 



IBM ist seit Jahren einer der Meinungs- und Technologieführer im Bereich Social Business Anbieter, auch wenn man sich einige Tools erst in den letzten Jahren strategisch geschickt dazu gekauft hat. So bestätigt die Studie hier IBM gute Ergebnisse, macht aber dennoch klar, dass gerade im Kleinunternehmen und kleinen Mittelstandsbereich (bis 100 Mitarbeiter) auch schnell auf Start-Up Lösungen gesetzt wird, vermutlich aus Kostengründen. Bei den Enterprise Networks beweist sich bei dem Quadranten die langjährige Erfahrung in dem Ergebnis und der Positionierung als “Leader”.


Experton 2014 Enterprise Networking  Tools

“Die Studie der Experton Group bestätigt unseren Social-Business-Kurs. IBM kann mit gutem Recht als Vorreiter bezeichnet werden. Früher als alle anderen – bereits 2007 – haben wir mit IBM Connections ein Social Networking-Flaggschiff vom Stapel gelassen, dass seitdem unangefochten an der Spitze eines wachsenden Marktes fährt. Jetzt zahlt sich aus, dass wir die Chancen des Social Business schon ernst genommen hatten, als andere den Trend noch belächelten.” Barbara Koch, Social Business Leader, IBM.

Mit der Ankündigung
IBM (Connections) Mail Next scheint das Unternehmen den nächsten großen Schritt zu machen. Dieser wird auf Stefan Pfeiffers Blog beschrieben als: “Ein neuer Client, der Social Software und E-Mail vereint und dabei intelligente, analytische Funktionen nutzt, um Anwender von Routineaufgaben zu befreien und ihnen die wichtigen Informationen im richtigen Kontext zur Verfügung zu stellen.”


IBM Connections Mail Next

Ob es wirklich ein großer Schritt in ein neues Social Business Zeitalter wird, oder Business-Entscheider dann doch eher eine ganz bestimmte aber noch fehlende neue Position in Unternehmen benötigen? Wer weiß. Aber den Schritt gehe ich, im nächsten Post diesen Jobtitel genau zu beschreiben. Stay tuned.

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