B2B Online Monitor 2013 – Digitale Transformation noch am Anfang

Online Kanäle -wenigstens die etablierten- werden zu 85% positiv bewertet. Eine Webseite haben alle. Einen Newsletter haben zwei Drittel. Suchmaschinen-Marketing wird von mehr als der Hälfte gemacht. Landing Pages auch von einigen. Online Budgets steigen. Online ist in. Auch in der B2B Welt. Potential in den Themen Social Media, Mobile Marketing oder Online-Kommunikation liegt dennoch brach. Und mit der digitalen Transformation ist es nicht weit. Und das sagen diejenigen, die sich tagtäglich mit dem Thema Online im Marketing, Produktmanagement und der Unternehmenskommunikation beschäftigen. Das sind die vorwiegenden Erkenntnisse des
B2B Online-Monitor 2013, einer Online-Befragung unter 216 Unternehmen zu den Themenfeldern Kommunikationsstrategie und mobile Kommunikation.

Doch es gibt auch die Schattenseiten in der B2B Welt, die uns selbst nicht verborgen bleiben in diversen Seminaren und auf Konferenzen, bei denen man als Sprecher eingeladen wird. Social Media is noch lange nicht integraler Baustein der Online-Kommmunikation (64%). Der Grund: Es wird nicht verstanden, und Social Business schon gar nicht gelebt. Wenn 65% kein Social-Media-Monitoring durchführen, ist das ein klarer Beweis dafür. Das funktioniert aber nur mit einer ordentlichen strategischen Zielausrichtung und -führung. Und genau daran hapert es in B2B-Unternehmen.

Beim Thema Mobile sind sich die Experten nicht so unbedingt einig. Die einen sagen, da liege die Zukunft, die anderen sind da nur teilweise oder gar nicht überzeugt von. Am meisten verwundert hierbei die Unbedachtheit, Unwissenheit und der unerfahrene Umgang beim Thema SoLoMo (siehe auch den Whitepaper-Button, rechst). Lieferte der QR Code noch kurzlich die Option der Kommunikationsverlängerung aus Print und Outdoor in Richtung Mobile und Web, so hat er seine besten Zeiten angeblich schon gehabt – nur noch 12% werden ihn zukünftig einsetzen.

Die digitale Transformation fehlt aber vor allem deshalb, weil den Unternehmen das strategische Handwerkzeug bei der ganzheitlichen Planung der Online-Kommunikationsstrategie fehlt. Ohne Mobile und Social Media geht es halt schwer und wenn das ein “Rand-Dasein” erlebt im Unternehmen, dann ist es eben nicht ordentlich implementiert in die Prozesse oder verstanden von den Mitarbeitern (oder meist dem Management). Wenn dann 35% der Befragten meinen, dass die Strategie Entscheidungsgrundlage für das Aufsetzen neuer Kommunikationsmaßnahmen ist und diesen Prozess vereinfachen kann, dafür aber fast nie Zeit ist, oder Zeit als Argument angeführt wird, warum man keine Strategie-Meetings macht, dann fragt man sich, ob das Thema verstanden wurde.

Die digitale Transformation ist auf dem Vormarsch, eben nur im Schneckentempo. Was wir immer wieder erleben sind die klassischen drei Faktoren, die bei den Themen Mobile, Social und Digitalstrategie von Management-Teams als kritisch angeführt werden – und hinten dran geben wir mal mit an: Unser Verständnis, wie es zu bewerten und umzusetzen ist!

– Kommunikation: Social Business ist Unternehmens-Kultur, Social Media eine Einstellung zum Kunden und Social Networking ist Wertschätzung.
– Menschen: Mobile ist kein Tool, sondern ein Lebensstil aus Effizienz und Echtzeitkommunikation.
– Prozesse: Silos sind Hindernisse und helfen niemandem! Kollaboration ist der Weg der Zukunft.
Und wer mehr wissen will, darf sich gerne mal mit uns unterhalten…



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