Frauen sind offensichtlich affiner für mobiles Shopping als Männer


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Auch wenn wir immer noch denken, dass die Technikwelt eine Männerdomäne sei, in der Mobilewelt ist das schon längst nicht mehr der Fall. Unternehmen und Marken, die das weibliche Geschlecht als Zielgruppe haben, sollten bei der Erstellung ihrer Mobile Commerce Lösungen bzw. ihre Apps das im Hinterkopf haben, was eine aktuelle Studie (aber auch ein paar andere Erkentnisse) jetzt zeigt.

Die Studie von
OgilvyAction untersucht das Verhalten von 1000 mobilen Konsumenten aus Großbritannien. Als grundsätzlich spannende Aussage sehe ich, dass auch Frauen ihr Mobiltelefon heutzutage nicht mehr nur für Telefonate einsetzen. Eine von sechs hat bereits mit ihrem Mobiltelefon eingekauft – im Gegensatz zu nur jedem neunten bei den Männern. Und für Frauen sind es alle möglichen Dinge des Lebens, die da über den mobilen Ladentisch gehen: Kleider, Obst, Gemüse, oder auch Spielzeuge.

Während 56% der Frauen ein Smartphone hatten, sind es nur 51% der Männer, und auch bei den Blackberrys sind die Frauen vorne (21% versus 15%). Die Studie zeigt auf, dass 35% der Frauen es einfacher fanden über das Mobiltelefon als über ein Desktop oder Laptop einzukaufen (bei Männern sind es nur 25%). Ebenso sehen mehr als 4 von 10 Frauen Mobile Commerce als schneller (gegenüber einem Drittel der Männer) und 55% meinen auch, das es angenehmer und geeigneter sei (versus 40% der männlichen Nutzer).

Der Unterschied wird aber auch in der technischen Nutzung der Mobiltelefone beim Einkaufen klar. Frauen nutzen beim Shoppen die Option Fotos zu machen, um Produkte festzuhalten. Aber auch Preisvergleichsseiten, Apps oder auch Gutscheine werden aufgerufen. Männer hingegen scannen eher mit QR Codes und 46% nutzten die Webseite der Shops, in denen sie sind sowie viele deren Mitbewerber.

Zwei Haupterkenntnisse lassen sich aus der Studie ziehen: Fast die Hälfte der Frauen kaufen etwas mobil, wenn sie Produkte oder Preise über das Mobiltelefon nachgesehen haben – bei den Männern sind dies nur ein Drittel. Und Frauen nutzen eher mobile Webseiten als Apps für ihre Einkäufe. Doch die App hat auch bei Frauen nicht ausgedient. Die Studie zeigt, das Frauen regelmäßiger als Männer mobile Apps in verschiedenen Bereichen nutzen: Lifestyle, Gesundheit, Unterhaltung und vor allem Social Networking.

Eine weitere Studie von
Porter Novelli Research besagt zudem, dass 65% der britischen Frauen den Zugang zu Social Media mindestens einemal pro Woche nutzen (51% der Männer). Für Marken sicherlich interessant, dass Frauen mit 64% eher den Marken im Zuge der Rabattschlacht folgen als Männer (56%). In Amerika zeigen Untersuchungen von
Google Ad Planner, dass 82% der aktiven Pinterest-Nutzer weiblich sind. Und auch bei Facebook haben weibliche Nutzer 8% mehr Freunde und sind sind für 62% des Sharinganteils verantwortlich.

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