Studie: Der stationäre Handel und das mobile Web

Der Handel hat es schwer. Die Kunden wandern ab ins Web, ins mobile wie
comScore uns in aktueller Einsicht lehrt. Und dank Smartphones verlieren stationäre Händler zunehmend den direkten Kontakt zum Kunden, vermutlich auch im
diesjährigen Weihnachtsgeschäft. Auf der anderen Seite bietet das Social Web für stationäre Händler mit Online-Couponangebote wie Groupon & Co. sowie sozialen Netzwerken interessante
Möglichkeiten der Neukundenakquise.

60% der Kunden haben schon einmal mobil eingekauft. Zu diesem Ergebnis kommt eine
Studie des Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen KPMG und dem ECC E-Commerce Center Handel. Die Kunden machen Internetrecherche, suchen den regionalen Händler auf, kaufen dann aber das beehrte Produkt oft online. Oft sind Smartphones de Grund dafür.

Im Laden entscheidet sich der Konsument spontan um aufgrund einer spontanen Recherche via Smartphone, die dann Kaufalternativen oder Preisalternativen offeriert. In 95% dieser Fälle verliert der Laden vor Ort seine Kunden.

Dem kann aber entgegengewirkt werden… Eine ausgefeilte Suchmaschinenmarketing Taktik erscheint als elementarer Baustein der Webstrategie eines Handelsunternehmen. 82% der Befragten starten ihre Recherche über Produkte und Anbieter via Suchmaschinen, mehr als die Hälfte bemüht Preisportale zur Kaufentscheidung.

Die Studienmacher sehen aber auch Vorteile der regionalen Händler. Der schnelle Kauf, die unmittelbare Verfügbarkeit eines gewünschten Produktes sowie ein einfacher Kauf- und Bezahlprozess seien klare Vorteile, die der Händler herausstellen muss. Und natürlich der unmittelbare Kundenkontakt bei Serviceanfragen.

“Die durch das Internet geschaffene Transparenz kann der stationäre Handel zwar nicht verhindern, aber er kann das mobile Internet seinerseits nutzen, um Passanten oder Besucher eines Geschäfts spontan zum Kauf zu animieren. Beispielsweise über kreative Rabattaktionen für Smartphone-Besitzer oder indem er im Laden Codes zum Einscannen verfügbar macht, die dem Kunden weitergehende Informationen zu einzelnen Produkten bieten.” KPMG-Partner Mark Sievers, Leiter des Bereichs Consumer Markets

Spot On!

Soziale Netzwerke sind as Händlersicht für das Marketing inzwischen ebenso wichtig wie Preisvergleichportale. Empfehlungsmarketing und
Social Commerce boomt. Jeder dritte Befragte empfiehlt (oder bekommt Empfehlungen) seinen Freunden über soziale Netzwerke Produkt und Dienstleistungen.Online-Rabattcoupons werden bereits von 41% der Kunden genutzt, bei Smartphone Nutzern unter 30 Jahren sind es 50%. Und das hat nachhaltige Wirkung. 86% der Gutschein Besitzer kommen später auch ohne Rabattcoupons wieder.

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