Unsere Podcast Empfehlungen (Deutsch) – Hört mal rein!

Das Medium Podcast erfreut sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Wie viele andere nutze bzw. höre auch ich vermehrt Podcasts. Egal ob beim Sport, auf Reisen oder im Urlaub. Doch was sind die Gründe für die Popularität dieses doch eher alten und weniger interaktiven Formats? Deswegen möchte ich heute auf einige der Gründe näher eingehen. Weiterlesen

Bereichsübergreifendes Content Marketing bei Microsoft [Video]

Die South by Southwest (#sxsw) hat auch in diesem Jahr wieder viele Menschen aus dem digitalen Umfeld nach Austin gelockt. Docht was nimmt man aus dem gefühlt übergroßen Angebot an Inspirationen mit nach Deutschland? Lassen sich Dinge, welche beim Content Marketing in anderen Kulturen funktionieren und für große Begeisterung sorgen, in heimischen Gefilden überhaupt umsetzen? Mirko Kaminski hat hierzu bei einigen der deutschen Besucher, unter anderem beim Director of Communications, Microsoft Deutschland GmbH Thomas Mickeleit, nachgefragt.  Weiterlesen

CeBIT 2018 im radikalen Wandel – Eine Messe erfindet sich neu

Messen und große Veranstaltungen sind nicht mehr ganz weit oben in der Gunst vieler Menschen. Egal ob geschäftlich oder privat. Für viele ist das Modell der Messe veraltet und gehört abgeschafft. Doch ist das wirklich so? Tech-Messen wie die South by South West (SXSW) in Austin oder der Web Summit in Lissabon beweisen das Gegenteil. Mit dem richtigen Konzept kann man auch heutzutage Messen erfolgreich und attraktiv gestalten. Genau in diesem Neuanfang befindet sich auch die ehemals größten Computermesse der Welt die CeBIT. Nach vielen Jahren des Besucherrückgangs möchte man mit einem radikal neuen Konzept im Sommer voll durchstarten. Wie genau sich die „Macher der CeBIT“ das vorstellen, was geplant ist und welche Highlights es gibt, dazu hat Messesprecher Hartwig von Saß im Podcast mit t3n gesprochen. Weiterlesen

Gib alles auf die Ohren: Podcasts im Aufwind

Als im Jahr 2005 das Wort „Podcast“ ins Oxford Dictionary of English aufgenommen wurde und anschließend aufgrund des phänomenalen Aufstiegs auch noch zum Wort des Jahres 2005 gewählt wurde, schien es, als wenn sich niemand dem Siegeszug der Podcasts in den Weg stellen könnte. Aber weit gefehlt: Podcasts verfügten zwar über eine bedeutsame Reichweite und sie wurden auch in Deutschland als Trend hochgejubelt, doch irgendwann verlor man die kleinen Audio-Broadcasting Shows aus den Augen. Eine Möglichkeit könnte sein, dass durch den rasanten Aufstieg von Smartphones die reinen digitalen Audiogeräte wie MP3-Player vom Markt verdrängt wurden, eine andere Möglichkeit wäre, dass Podcasts in der Fülle der Smartphones-Apps – obwohl auf vielen Smartphones vorinstalliert – einfach zum Nischendasein verurteilt wurden und nur Kenner oder bereits Bezieher von Podcasts den kleinen feinen Programmen die Treue hielten. Ein weiterer Grund könnte aber auch sein, dass die User aufgrund einer höheren Bandbreite lieber Video-Produktionen den Vorzug gaben.

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Studie: Am liebsten mit dem Smartphone ins Web

Credit: © sdecoret – Fotolia.com

Credit: © sdecoret – Fotolia.com

Bisher galt der deutsche Internet-Nutzer je eher als zurückhaltend bei der Smartphone-Nutzung. Das ändert sich offensichtlich grade gewaltig. Nahezu jeder Dritte geht inzwischen mit dem Smartphone am liebsten online. Laut einer Studie des Bitkom gelten die mobilen Alleskönner inzwischen zu den bevorzugten Mitteln, um privat im Internet zu surfen. Im Jahr 2016 waren es grade mal zwanzig Prozent, die das Smartphone zu ihrem bevorzugten Onlinegerät gewählt haben.

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IKEA renoviert Obamas Oval Office

Amerika zelebriert den Umbruch ‚Change is coming‘ und erwartet gespannt den Einzug des neuen Präsidenten ins Oval Office. IKEA greift das Thema auf und macht hieraus eine aktuelle Kampagne: Embrace Change 09 Auf einer Microsite zählt eine Uhr den Countdown runter und zwei Security-Guards wuchten schon mal unter Mühen das einzige Sofa durch den zu engen Türstock.

IKEA Fans können dann ihr eigenes Oval Office designen. Das Klick-Tool ist intuitiv bedienbar als ‚drop-and-drag’… und man bekommt einen $1,500 Besucher Gutschein für die Einrichtung zur Verfügung gestellt beim Login. Wer mitmachen will, gibt seine Emailadresse an und wird rechtzeitig benachrichtigt, wenn ‚Amerikas große Hoffnung‘ Barack Obama einzieht.

Die integrierte Kampagne beinhaltet zudem das Sponsoring von Offline Plakatwänden an Bus- und Zug-Stationen mit dem Slogan ‚Embrace the Change‘. In Washington soll es sogar eine von IKEA-initiierte Autokollonne am 15. und 16.01. geben. IKEA lässt den Schriftzug „furniture fit for a president“ auf den Autodächern sehen – als Symbol für den Einzug der Obama Familie ins weiße Haus.

Spot On!
Eine herrliche Media-Idee unter dem Motto: Wohnt Obama noch oder lebt er schon? Wenn sein Einzug ins Oval Office so schnell vonstatten geht, wie der in der Social Media Welt Fuss zu fassen, dann bleibt für Amerika Hoffnung auf einen ‚Change‘.

PS: Und wer mit einem T-Shirt seine Sympathie für den Obama-Wechsel ausdrückt, kann sich hier gleich mal eins bestellen.

Bannerwerbung wirkt!

Kennen Sie die Zeitungsanzeigen mit dem Claim ‚Print wirkt‘? Die Kampagne wurde einst vom Verband der Zeitungsverleger VDZ ins Leben gerufen. Das Ziel der Kampagne ist, den Wiedererkennungswert von Marken ohne Angabe von Claims, Fotos, Logos, Produkten, etc. zu belegen. Ein cleverer Schachzug der Print-Verleger im Mitbewerb um Mediagelder, die zunehmendst in die Onlinewelt abwandern.

Diese Woche allerdings musste man sich fragen, ob die Onlinewelt nicht langsam einen Gegenschlag gegen die Kampagne initiieren muss unter dem Motto: Bannerwerbung wirkt. Warum…? Gigacom publiziert einen Artikel mit der Frage: What if you ran an ad, and nobody saw it? Der Artikel beschäftigt sich mit dem Thema Banner Advertising gegenüber Suchmaschinen-Advertising und beruht auf einer Studie, die die Nielsen/Norman Group unter 3.000 Usern durchgeführt hat. Dabei wurde bei den Personen die Nutzungsgewohnheiten und die Augenbewegungen beobachtet. Ergebnis: Niemand schaut auf ‚Picture Advertising‘.

Kann man eine solche Aussage ernst nehmen? Zerstört er nicht alle Illusionen des Media-Marketings der Onlinewelt? Wer hätte gedacht, dass ein solcher Artikel überhaupt irgendwo online in einem Medium erscheint? Und: wie kann dieser Artikel erscheinen, wenn nebendran zahlreiche Onlinebanner laufen? Schauen Sie mal…


Bester Kommentar eines Lesers hierzu: „Eure Sponsoren auf der rechten Seite müssen diesen Post lieben.“

Machen wir es kurz: Nein, wir brauchen keine Kampagne: Bannerwerbung wirkt!

Die zahlreichen Kommentare auf den Artikel sprechen nahezu ausschließlich eine eindeutige Sprache. Hier die interessantesten und lehrreichsten Auszüge in übersetzter Form…

„Wenn das wahr wäre, hätten Banner Ads CTRs von 0, was sie nicht haben. Auch wenn es wahr ist, dass oft weniger als 1% der Menschen auf Banner klicken, klicken Menschen auf jeden Fall.“

„Es ist die “RELEVANZ” der Anzeige, die entscheidet, ob der Nutzer darauf achtet oder nicht, Banner oder Text ist egal. Etwas sollte vorweg dem Hirn anzeigen, dass es ‚relevante Anzeigen hier erwarten kann’ … das ist es … das Hirn wird (dann) jede Anzeige ansehen.“

„Die meisten Menschen unterschätzen die Möglichkeit des Hirns zu lernen und die Fähigkeit zu evaluieren. Wenn es Text zur Aufnahme erwartet, wird es nach Text schauen. Für die ersten Anfänge, wenn man blinkendes, flashendes Etwas ihm vorsetzt, wird es evaluieren, worum es dabei geht. Nachdem es gelernt hat, dass es Mist ist und nichts mit dem Erwarteten zu tun hat, wird es es ignorieren. Das Gleiche kann über Text im Fernsehen gesagt werden, wenn wir einen kleinen Film (Anzeige) erwarten und man Text den Menschen vorsetzt, werden sie es ausmachen.“

„DAS IST ABSOLUT FALSCH! Ich kenne viele Werbekunden und Affiliates, die Jahre lang Tonnen von Profit gemacht haben mit Bannerwerbung. Ich spreche auch nicht über wenig. Ich spreche von Insertions-Dollars in Millionen von Dollars. (…) Diese Jungs haben Pennies bezahlt pro Klick und den ganzen Weg zur Bank lang nur gelacht.“

Spot On!
Bannerwerbung wirkt. Der Artikel hingegen ist erschreckend unwissenschaftlich und unwirtschaftlich zugleich. Die Kommentare hingegen erklären dem User wunderbar, wie Werbung funktioniert.

Noch eine Anmerkungen: Wenn Bannerwerbung nicht funktioniert, liegt es entweder an der fehlenden Call-To-Action oder am den User nicht ansprechendem Kreativformat. Hätte man diesen Aspekt mit berücksichtigt, hätte die Studie gewirkt.