Mobile & Responsive Design: Hype or Hope? (Infographic)

It is a dream for many people responsible in the developer field: Creating a mobile app once, without the need to amend it for any screen, any device or any audience. Responsive web design is said to be able to deliver just that – one size design fits all kind of a thing. But is it really true?

In days where more than 20% of all web traffic is generated via leading e-commerce websites coming from mobile devices, responsive web design is becoming an alternative many developers are thinking about. Not surprising, right?! The unique screen resolutions has been growing from 97 in 2010 to 232 in 2013. For those retailers that wanted to rise the number of online shoppers alongside with the growth of screens coming via not desktop resolutions, responsive design became a new and attractive option.

For the marketing and web optimization guys from Monetate, it seems there is only one real alternative if companies don’t believe in their customers to download their mobile app: responsive web design. Still, mobile shopping is not a hype anymore, it has become the real revenue driver in e-commerce. There is an expected $38.8 billion spend on smartphones and tablets according to eMarketer in America in 2013 which is forecasted to grow up to $108.6 billion by 2017.

However, brands might argue that the development is not cheap at all. If you see another alternative or have the proof that responsive design is not the only alternative, let us know…

Responsive-Web-Design-Infographic

Study: Increase in marketers social spendings expected (Infographic)

With their recent study The Creative Group predicts that the majority of advertising and marketing executives (62%) expect an increase of their company’s spending on Facebook marketing in the follwoing twelve months – 9% more than they predcited one year ago.

Not surprisingly, the advertising spend on Facebook leads the list of social ad spendings. However, the majority of executives will also invest in other channels more than last year: LinkedIn (51% up from 38%) and Google+ (50% from 41%). Twitter is also on the plan for a budget increase with 48%, as well as Youtube (40%), Pinterest (35%) and Instagram (32%)

Although this shows a great breakdown of all industry sectors and job titles in an overview, the different industry segments and job titles varied in their view on budget increase:

Facebook
– Large companies (100+ employees): 74% of marketers expect an increase in Facebook spend
– Smaller companies (100-249 employees): 60% predict an increase for Facebook spendings

Twitter
– 57% of advertising executives expect an increase in spendings
– 48% of marketing executives expect an increase in ad spends
– 12% of marketing execs expect a decrease in spend
– 6% of advertising executives expect a decrease

The study was based on a US survey of 300 marketing executives and 100 advertising executives.

How about your marketing budget planes with Facebook, Twitter and the likes? Increase or decrease?

Forecast-Social-Media-Spend-2013

Social Login & Sharing: Die Nutzer wollen die Wahl haben.

Die Vorteile der Social Logins hat Gigya Anfang 2012 beleuchtet (s.
The Strategy Web Blog). Jetzt legt man mit interessanten Einsichten zu Social Logins nach.

Auch wenn das Thema Social Login noch etwas umstritten ist in so manchem Unternehmen hinsichtlich der Daten-Sicherheit, so hat es sich doch inzwischen so ziemlich durchgesetzt als Standard – vor allem im mobilen Bereich auch sehr nützlich aufgrund vereinfachter und schnellerer Zugriffsoptionen. Der Zugriff eröffnet zudem Unternehmen interessante wertvolle Einsichten in die Daten und Gewohnheiten der Nutzer.

Mit der Option des Social Logins geht aber auch eine zunehmende gewünschte Flexibilität beim Login mit verschiedenen sozialen Accounts einher, mit denen man sich auf einer Seite einloggen kann. Die unten stehende Grafik gibt Einblicke in Daten von Gigya Nutzer im Q2 2013 und zeigt, wie Nutzer mit ihren Logins auf verschiedenen Seiten und Apps aktiv sind. So wird u.a. klar, dass Google+ sehr stark im Einsatz ist bei Social Logins.

Zudem wird auch klar, dass die Gigya Nutzer Daten über zahlreiche Netzwerke hinweg teilen wie -nicht unbedingt überraschend- z.B. vorwiegend Pinterest, Twitter und Facebook.



werbeplanung.at Summit 2013: Österreich wächst ins digitale Zeitalter



Die österreichische Digitalwirtschaft weiß zu beeindrucken. Ein prächtiger Raum in der Wiener Hofburg für den Eröffnungsvortrag. Der Raum mit 1900 registrierten Gästen gut gefüllt, dazu 55 heimische und 49 internationale Sprecher sowie 22 Fach-Moderatoren. Der werbeplanung.at Summit, unter dem Motto “Innovation – Insights – Interaction”, bot so manch Unerwartetes, aber auch zahlreich Überraschendes.

Wenn der “Zeit”-Verlag Geschäftsführer Rainer Esser den Anfang der Veranstaltung machen darf, dann wundert es nicht. Schließlich weißt Zeit Online eine beachtliche Erfolgsstory in seinem Digitalangebot von 5,5 Millionen Unique Visitors pro Monat und Web Shop-Umsätze im mittleren siebenstelligen Bereich vor. Esser machte klar, dass das Geschäft des Journalismus “nicht das Bedrucken von Papier” sei und “mehr Leidenschaft” von Nöten sei. Wenn man dann aber das wenig euphorische Medienpanel sah, wußte man schnell, warum es für “Verlagshäuser keinen Artenschutz” gibt. Ob die “Quality Alliance” zwischen Die Zeit, FAZ, Süddeutsche Zeitung und Handelsblatt die Vormachtstellung der großen Medien betonen wird und damit auch die Bestrebungen hinsichtlich des Digital-Business wächst, bleibt noch zu beweisen.



Überraschend war auch die Forderung nach einer analog zur Bevölkerungsverteilung 50% hohen Frauenquote in den Redaktionen oder Chefetagen. Daß “Mütter keine Zeit für Gedöns hätten”, war sicherlich richtig, und auch dass sie deshalb einem gesunden organisatorischen und innovativen Antrieb gäben. Folgte man den Tweets wurde aber schnell klar, dass Esser hier zwei Welten durcheinander würfelte, die dann auch fröhliche übernommen und zeitweise fehlinterpretiert wurden: Frauen und Mütter. Wie auch immer…

Etwas frustriert wirkten alle Beteiligten des Medienpanels, dass sich beim Thema Paid Content nicht ein Allheilmittel einstellt. So schätzen diverse Panelisten dessen Erfolg in naher Zukunft eher skeptisch ein. Die Lösung sahen Andreas Rudas (RTL Group) und Wolfgang Winter (Red Bull Media) in der Aufstellung einer Marke mit diversen Submarken oder personalisierten Splitter-Produkten. Es wurde deutlich, dass Verlage nur mit “Prime Content” ein paar wertvolle Cents einnehmen können.



In dem von mir moderierten Panel “Digital im DACH” mit den erfahrenen “Onlinern der ersten Stunde” Martina Zadina (IAB Österreich), Roger Bauer (IAB Schweiz) und Ulrich Kramer (Pilot Agentur Deutschlag) wurde deutlich, dass die Märkte zwar in der Annahme des Digital-Business in Österreich und der Schweiz noch etwas hinter Deutschland zurückliegen. Teilweise liegen die Gründe an unterschiedlichen statistischen Auswertungen, aber manchmal auch aus diversen anderen Gründen, was
vor allem bei den Themen wie RTA und RTB ins Auge sprang. Grundsätzlich ist aber eine positive Entwicklung beim Digitalgeschäft zu verzeichnen, die eine neue kooperative Initiative der Länder hinsichtlich der noch mangelhaften Ausbildung von Online-Experten noch stärken soll.

Kurz gesagt: Der
werbeplanung.at Summit 2013 hat gezeigt, dass Österreich schon lange kein “digitales Entwicklungsland” ist. Bernd Platzer und sein Team sowie Martina Zadina sind auf einem guten Weg, das digitale Österreich im internationalen Vergleich -und ruhig mit ein wenig mehr Selbstbewusstsein- weiter nach vorne zu bringen. Man darf auf den werbeplanung.at Summit 2014 gespannt sein.

Wir haben es geschafft. Unser Büro ist eröffnet!



Ein schönes altes Sprichewort sagt: “Was lange währt, wird endlich gut!” Und ja, es hat etwas gedauert. Der Weg war beschwerlich, weil die Bürosuche in München nicht die einfachste ist. Zwischenzeitlich hatten wir und auch Weggefährten schon bald nicht mehr daran geglaubt, dass wir das jemals schaffen werden. Aber wir haben auch auf das Besondere gewartet. Das haben wir nun gefunden. Endlich!



Mitte Juni sind wir in unser Büro in der Schleißheimer Straße 6 eingezogen und genießen nun einen fantastischen Ausblick auf den Löwenbräukeller und haben eine super Sicht auf das Geschehen am Stiglmaierplatz. Und wenn wir unsere Gedanken schweifen lassen wollen, dann blicken wir in wunderschöne Platanen vor unserem Fenster. Das Büro hat übrigens Historie: Schon Bully Herbig hat mit seiner Produktionsfirma hier gearbeitet. Also kann doch eigentlich alles nur fröhlich und positiv laufen, oder…?

Wir haben Platz für Expansion. Wir haben neue Ideen. Wir freuen uns auf den Ausbau des Teams. Und offiziell haben wir den Bezug des Offices mit einer Pressemitteilung bekannt gemacht, in der die Intensivierung unserer Zusammenarbeit im Vordergrund steht…

Talisman und The Strategy Web intensivieren Zusammenarbeit

Die Münchner Beratungsunternehmen Talisman und The Strategy Web GmbH rücken näher zusammen. Die bereits seit zwei Jahren bestehende Kooperation im Bereich der internationalen Unternehmenskommunikation sowie Web- und Businessstrategie wird am neuen Standort in der Schleißheimer Straße 6 in München ausgebaut.

Von dort aus agieren die Inhaber Heike Bedrich (Talisman Kommunikation und Imagebildung) und Martin Meyer-Gossner (The Strategy Web GmbH) ab sofort gemeinsam unter einem Dach für Kunden wie dmexco, DG (Media Mind), Brandwatch, Media Group One, myNewsdesk und Projectplace. In den nächsten Monaten wird der Ausbau des Teams und die Ausweitung der internationalen Projektbetreuung forciert.

„Die Idee, räumlich näher zusammenzurücken und damit auch das Angebot von Talisman und The Strategy Web besser zu verbinden, reift schon seit längerem. Wir konnten in den bereits gemeinsam gestarteten Projekten immer wieder feststellen, dass unsere unterschiedlichen Kompetenzen und Herangehensweisen in der Beratung und Umsetzung internationaler Projekte einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil bieten“, sagt Heike Bedrich, Inhaber von Talisman Kommunikation und Imagebildung.

„Jedes Unternehmen, das kommunikativ und international ganz vorne mitspielen möchte, braucht eine Webstrategie, die sowohl Kommunikation, Marketing, Sales als auch F&E und Human Ressources vereint. Speziell Unternehmen in der Internationalisierungsphase brauchen hier Unterstützung. Da konnten wir schon oft erfolgreich unsere Stärken verbinden und gemeinsam helfen”, ergänzt Martin Meyer-Gossner, Managing Director von The Strategy Web GmbH.

Heike Bedrich und Martin Meyer-Gossner starteten ihre Zusammenarbeit mit der Erfindung der „3 Säulen Strategie für Social Media“ und erzielten dafür eine große Aufmerksamkeit in der Szene. Im letzten Jahr wurde Heike Bedrich offiziell Co-Autorin des Blogs Digitalstrategie.com, dem deutschen Part von TheStrategyWeb.com, auf dem die Experten regelmäßig zu Themen aus dem Digital Business schreiben.

Das Team von Talisman und The Strategy Web GmbH wird von einem Netzwerk aus Marketing- und Sales Spezialisten, PR-Beratern, Designern und Programmierern unterstützt.

PS: Und ja, natürlich wird es bald eine Einweihungsparty geben. Stay tuned! Oder kommt auch gerne mal auf einen Kaffee vorbei. Wir freuen uns auf Euch!

5% of negative online reviews are deceptive, finds MIT study

© carlos castilla - Fotolia.com

© carlos castilla – Fotolia.com

We all know that ratings, reviews and recommendations -the 3 R’s of the social consumer- rule the modern world of shopping and our daily customer journeys. When we are trying to figure out the coolest holiday hotel, the latest gadget or the cheapest flights, people tend to rely on what online reviews tell them before purchasing whatever they are longing for. Online reviews make a big impact on our life and happiness, and turn the customer journey into a big secret. Nielsen and Forrester have shown in their studies how we find trust in brands and products, and reviews play a significant role in the purchase decision-making processs.

But what if reviews are simply wrong, or bought from people that don’t flag these reviews as hidden content marketing derivates? Years ago, we might have asked our friends or close people where to go for dinner, what music tape to buy, or which book to read, we now just go online and read what some foreigner might have said. No matter which mentality this person has, which preferences, which background, which age and gender. The 3 Rs make our decisions easier, we think.

Although we might have all guessed it, the proof of wrong online reviews now comes with a study from the MIT and Northwestern University that examined over 400,000 reviews in 6 months. The study states that many reviews were simply deceptive, untrue or even written by people who never tested or bought the product or service. In 5% of all negative reviews people get paid to hype products. Most of these people are writing bad and often untrue reviews but are actually newcomer to the business they are talking about. 

The good part of this study is that the study offer some advice for us and tells us how to detect deceptive story-telling.

“What is most compelling is most reviews tend to be too detailed. Another easy clue look for is repeated use of exclamation points. Two, three or four for emphasis, is often associated with deception,” Eric Anderson, Northwestern University Professor and co-author of the study said. “At the end (of the study) we concluded that many of the negative reviews came from customers who were trying to act as self proclaimed appointed brand managers.” Anderson summed up.

Spot On!
However, many reviews might be untrue or bought, it is probably a good way to try to understand what negative reviews are basically saying and balance it against positive reviews. Seeing the positive reviews makes us get out of the bad tonality which often is simply based on anger and frustration around bad services and untrue or bought reviews. And the more people are trying to dive deeper into the intention and personality of the reviews, the faster they might detect if the review is deceptive.

“Really what you have to do is read a lot of them. Don’t just read the 2 or 3 negative ones which may or may not be real–read alot of the reviews.” Ken Bernhardt, former Professor of Marketing, Georgia State University

The Google Graveyard (Infographic)

“I think all great innovations are built on rejections.” Louise Berliawsky Nevelson

Although Google has been one of the innovation rock stars as a web company for years, it also had it’s nightmare. And nightmares usually end someone on a graveyard. The list is long and the guys from WordStream created a nice infographic which reminds us what did not work them.

The latest product that -despite a very intense but small fan group- did not make it, is Google Reader. But also other products that looked promising were laid to rest: Google Talk (instant messaging ended May 2013, however Google+ Hangouts is much better), Google Buzz (social networking ended Dec. 2011, messaging tool and microblogging) and Google Labs (ended July 2011, formerly called “a playground where our more adventurous users can play around with prototypes of some of our wild and crazy ideas, and offer feedback directly to the engineers that developed them.”).

Google_Graveyard

Google_Graveyard

Spot On – How to write the perfect post (Infographic)

It is something we keep being asked seminar after seminar. What is the perfect status update looking like on Google+, Facebook or Twitter? Well, the answer is there is no secret sauce. Or maybe there is now? The guys from Mycleveragency have at least try to define it and put in as much knowledge as possible. If it helps when all tweet and chat on social platforms at the same times, I might doubt here but still…

PerfectPost

The IBM Traffic Controller App

Traffic is increasing all over the world. But what if an intelligent system could automatically coordinate our roads? We could sleep longer, spend less time in traffic-jams, save money, and would all be more relaxed at work and in life in general. At the 2013 Cannes Future Lions competition, IBM announced the “Project Accel” project which earned them one of the five awards of the AKQA Future Lions contest.

Project Accel is a mobile app which connects all the other motorcycles, cars and further motor-enabled vehicles around your region. It automatically offers navigation guidance and enables you to find the most efficient route to get you to work or just your friends in time. Furthermore, it is an intelligent learning system that monitors you and the other people with their motors on the street to understand the traffic development and get better and better.

What do you think? Big brother or fantastic project?

Project Accel from Devin McGillivary Devinfm.com on Vimeo.

Communities & Cluster erobern die Verlagswelt



In diesem Frühjahr habe ich mir das Buch „
Finding the Future of Digital Book Publishing“ über DBW (Digital Book World) gekauft. In diesem Buch berichten Vertreter der Publishing Industrie, wie sie dem digitalen Wandel im eigenen Haus begegnen. Die Interviews liefern einen hervorragenden Einblick auf die derzeitigen Herausforderungen und Strategien der Verlage. Besonders aufgefallen ist mir ein Statement von F+W Media Chairman und CEO David Nussbaum. Er schreibt in seinem Beitrag mit dem Titel „Rebuilding the Media Company of the Future“:

„In my first town hall, I said to the company, ‘I want you to forget about being a publishing company because we’re now a media company.’ I brought in digital people to help, too. We invested heavily in technology. We digitized all the products. We built the digital team. We moved from that interactive division to having a digital media team investing in digital products.“

Ein mutiger und kluger Schritt, denn der Verlag F+W Media eingeschlagen hat. Und die Erfolge stellen sich bereits ein. So verkündete David Nussbaum kürzlich auf der Publisher Launch Conference in New York, dass das e-commerce Business  von F + W zu einem Multi-Million-Dollar Business heranwächst.  Nussbaum
prognostizierte für den Verlag einen Umsatz im e-commerce-Bereich in Höhe von 50 Millionen US-Dollar im Jahr 2014.

Alles wird digital und einhergehend mit dem Wandel müssen Verlage auch ihre Mitarbeiter dafür gewinnen. Digital Natives und technologieorientierte Experten müssen Veteranen aus dem Publishing Business unterstützen, neue Teams und Abteilungen müssen im Unternehmen gestaltet werden, um dem Wandel zu begegnen. Die Produktion von eBooks ist das eine, die Diversifikation ganzer Produktlinien etwas völlig anderes.

In Deutschland erleben wir derzeit den Wandel besonders deutlich bei Gruner + Jahr. Dort plant die Deutschland-Chefin Julia Jäkel den Umbau bisheriger Strukturen in diesem Herbst, um die Vermarktung der vielfältigen Magazine über alle Kanäle (Print, Online und E-Commerce) voranzutreiben. Sie plant wie kürzlich in der w&v (Ausgabe Nr. 26) zu lesen war die Produktionen des Hauses auf sechs Communities of Interest (CoI) aufzuteilen. Die sogenannten Segment-Cluster heißen dann Kochen, Living, Familiy, Beauty und Mode, Wissen und Stern.

Die Cluster-Idee stammt von Adam Bird, Medienexperte bei McKinsey. Eine ähnliche Strategie verfolgt auch David Nussbaum, wie er in seinem Interview mit DBW erzählte:

“We made the decision to do a few things. First is we reorganized the company. The company essentially had four separate divisions: books, magazines, interactive (Web), and a relatively small events divisions. What was interesting was you could have community-focused plans in four different divisions. So, one of the first major moves was to throw all the cards up in the air and have it come down and form community divisions.”

Interessant an dieser Strategie ist, dass nicht mehr die Vermarktungskanäle und Produktionen im Vordergrund stehen, sondern Communities & Cluster. Einen ähnlichen Ansatz ist auch bei Martin zu finden, der im letzten Jahr die
Community Centric Strategie entwickelt hat. Auch Martin hat jahrelange Erfahrung in internationalen Medienhäusern und basierend darauf seine Theorie aufgebaut. Es geht für Medien wie für Marken zukünftig nicht um Zielgruppen, die entweder Print, Online oder Mobile lesen. Es geht vielmehr um die Frage, wo findet welches engagierte Mitglied in der Kommunikation um eine Marke den ihn/sie interessanten Content in einem Kontext wieder, sodass sich daraus ein Gemeinschaftsgefühl weiterentwickelt, dass sich die Marke oder Produkte aus der Community heraus weiterentwickelt.

Was hier komplex klingt, ist eigentlich ganz simpel. Verlage differenzieren zwischen Handels- und Endkunden-Kommunikation. Es geht aber zukünftig vielmehr darum die Stränge zwischen den Wertschöpfungsketten zusammenzuführen und miteinander an der Verbesserung einer Marke arbeiten zu lassen. Es geht also zukünftig um Themencluster, um Inhalte, die in Communities stattfinden, und um die Erweiterung ganzer Produktlinien durch Produktdiversifikation. Mit der Aufteilung in Cluster und Communities findet die Verlagsbranche vielleicht auch endlich wieder einen ganz neuen Weg Konsumenten anzusprechen und diese zu binden.