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Internet keine Konkurrenz für klassischen Journalismus

Eine aktuelle Studie des Instituts für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster besagt, daß das Internet für den Journalismus mehr als Ergänzung denn als Mitbewerb oder Konkurrenz gesehen werden muss. Im Rahmen der Studie wurden 183 Internetredaktionen aus Deutschland interviewt, womit sich 44% aller ermittelten Redaktionen an der Erhebung beteiligt haben (nach vorheriger inhaltsanalytischer Auswertung von rund 1.200 Internetangebote).

Schon lange stellen sich die klassischen Medienhäuser die Frage, inwieweit Weblogs, Twitter und soziale Netzwerke die traditionelle Medienwelt beeinflußt. Früher konnten Redaktionen von Presse, Rundfunk und Fernsehen exklusiv die ‘Medienmache’ ihre Expertise nennen. Inzwischen wird der Medienmarkt durch Firmen oder Privatpersonen zusätzlich mit verschiedensten Plattformen bedient. Inwieweit das Internet den Journalismus verändert, wurde in einem zweijährigen Forschungsprojekt am Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster untersucht.

Laut Studie lässt sich das Ergebnis auf die folgende Formel bringen: „Ergänzung statt Konkurrenz”. Noch dominieren die Online-Angebote der traditionellen Massenmedien. Weblogs und Nutzerplattformen stellen insgesamt 5% der als journalistisch identifizierten Internetangebote – eine noch niedrige Zahl. Dennoch ist die erweiterte “Partizipation” und die “Technisierung” (Automatisierung der Nachrichtenauswahl durch Google News und andere Suchmaschinen) inzwischen deutlich sichtbar und beeinflußt den modernen Journalismus. Der beruflich ausgeübte Journalismus werde deshalb aber nicht verdrängt, ziehen die Studienverantwortlichen den Schluss.

„Weblogs und Redaktionen beobachten sich gegenseitig, sie übernehmen Themen und kommentieren einander”, beschreibt Prof. Dr. Christoph Neuberger, der Leiter des Forschungsprojekts, die Beziehung.

Zur Recherche nutzen rund drei Viertel der Internetredaktionen Weblogs und 99% die Enzyklopädie Wikipedia vorwiegend als Nachschlagewerk (83%). Ihre Zuverlässigkeit schätzen sie als hoch ein.

Spot On!
Der traditionelle Journalismus ist dennoch in einer schwierigen Transitionsphase. Auf der einen Seite müssen Medienhäuser sich im Internet engagieren, andererseits fehlen zukunftsträchtige monetarisierende Geschäftsmodelle. Die heutige Aussage von Fried von Bismarck überrascht nicht, kostenpflichtige Inhalte als Businessmodell zu evaluieren – trotz hoher Reichweiten und der Vorbildfunktion von Spiegel Online.
Allerdings muß man auch die Kehrseite der Medialle sehen: Der Nutzer ist aufgrund seines Einflusses wichtig für den Input und somit die Qualität des zukünftigen investigativen journalistischen Outputs. Muß der User Zahlen, ist fraglich, ob der User generierte Input weiterhin so zahlreich bleibt, oder schwindet. Denn: Wenn die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft finanzierte Studie zeigt, daß viele Redaktionen mit den Möglichkeiten der Web 2.0 Nutzerbeteiligung experimentieren, ist das ein klares Zeichen der Wichtigkeit, des Einflusses und Zukunftsträchtigkeit der modernen und sozialen Medien für den Journalismus. Hierbei profitieren Redaktionen laut eigener Aussagen von Kommentaren (20% lassen diese bereits zu) sowie von eigenen Weblogs, Videologs oder Podcasts (55% setzen diese ein).

B2B Study: Marketers Strategies and Spendings for 2009

A recent study from Marketing Profs and Forrester Research amongst 300,000 marketing executives and other management professionals, conducted in late 2008, offers insight in the latest b2b marketing strategies, budgets, tactics and attitudes.

The key findings are that marketers have three deeper needs for the future: measuring effectiveness becomes increasingly important (i.e. webinars and search provide great tactical benefit), understanding customers deepest needs and wishes, plus exploring and learning from best practices for daily business implementation is crucial.

The report makes clear that top marketing business decision makers are relying much more on digital marketing tactics. With a high percentage of respondents saying that their company web site (91%) and email activities (81%) are the top media used for their tactics. Still, it is interesting to see that a lot of marketers work with traditional tactics like public relation (72%) and tradeshows/conferences (70%) as very important lead generation tools.

With the increasing importance of web 2.0 and social media platforms and tools for customers, companies are changing their media mix from ‘[more costly] traditional media and toward [less costly] new tactics’. Nevertheless, the marketers knowledge on tactics for the new social media platforms is still in an ‘infancy’ status.

In average, the budgets are still spend in an ‘old-school’ manner with tradeshows/conferences (20%) and TV advertising (18%) leading the marketing mix spending, followed by inside sale/telemarketing (16%) and print advertising (13%) – the leading field only interrupted by one digital marketing activity: direct mail (14%).

Spot On!
The report reflects in some way the economic crisis when the executive summary is talking of reducing spending and focusing efforts on a narrower segment of their target markets. Meaning… the so called ‘watering can’ marketing strategy is vanishing and marketing strategy will be focused much more on the digital ‘1-to-1’ as well as ‘1-to-many’ approach. The real (or potential) customers, their environment and the people influencing them has reached the marketers mind – so social media is not too far away for them to understand, and offers great opportunity to learn much more needs and wishes.

Die Zukunft des mobilen Web: Experimentierzeit ist vorbei

One-on-One Interview with Olav A. Waschkies
Director Strategic Marketing & Mobile Internet, Pixelpark

Olav A. Waschkies arbeitet seit über 15 Jahren in der Kommunikationsbranche und verantwortet seit Anfang 2008 als Director Strategic Marketing & Mobile Internet, die Mobile-Aktivitäten von Pixelpark Agentur. Der gelernte Betriebswirt mit Stationen an der Universität zu Köln und der Universidad de Navarra in Pamplona ist Marketer der ersten Stunde im digitalen Marketing und seit 2000 bei Pixelpark beschäftigt. Olav A. Waschkies ist stellvertretender Vorsitzender der Fachgruppe Mobile im Bundesverband Digitaler Wirtschaft (BVDW) e.V.

The Strategy Web hat Olav Waschkies über die Zukunft des mobilen Web befragt.

Q: Was sind die Eckpfeiler einer guten ‘mobilen Webstrategie’?
Olav Waschkies Eine gute mobile Webstrategie zeichnet sich durch Zielkongruenz der mobilen Aktivitäten zu den übergeordneten Gesamtzielen der E-Business-Strategie aus. Dies kann von der Erschließung neuer Umsatzfelder im Bereich Mobile Advertising über die Integration des Themas Mobile im Bereich Distanzhandel hin zur Kostenreduktion durch Prozessoptimierungen im Bereich Costumer Self Service sein. Entscheidend sind die Faktoren – Zielgruppe und Akzeptanz des Mobile Internet, Technische Architektur der eigenen E-Business-Aktivitäten und interne Entscheidungsstrukturen und Akzeptanz für neue marktrelevante Themen im digitalen Umfeld.

Q: Ist das Thema ‘Mobile Webstrategie’ in Unternehmen als ganzheitliches Thema angekommen oder eher ein Marketingphänomen? (mit Begründung)
Olav Waschkies Es ist sicherlich ein Problem in der Entwicklung des mobilen Internets, dass das Thema in weiten Bereichen noch als „Marketing-Spielwiese“ und nicht in der Gesamtheit seiner Bedeutung für die Unternehmen gesehen wird. Schlimmer noch, es wird oft nicht einmal Marketing-Thema, sondern enger gefasst als Marketing-Kommunikationsthema gesehen. Mobile Internet wird dabei sehr häufig auf den Kampagnen-Charakter verkürzt, im extremsten Fall noch auf das Thema Mobile Direct Response, d.h. auf SMS-Dienste. Das Potenzial des mobilen Webs für die Bereiche Internet, Extranet und Intranet werden leider in den wenigsten Fällen strategisch aufgenommen und als Gesamtheit in die E-Business-Strategie integriert. Der Grund ist sicherlich die Entwicklung des Themas, da Direct Response Kampagnen lange Zeit die bekannteste Nutzung des mobilen Webs waren und alle Ansätze aus dem Jahrtausendwechsel als Wap-Flop noch in der Wahrnehmung der Entscheider präsent sind. Die Möglichkeiten die sich eine Dekade später ergeben, sind diesen Entscheidern noch einmal nachhaltig näher zu bringen.

Q: Sehen Sie das Thema Social Media und Web 2.0 von großer Bedeutung für die Entwicklung des mobilen Webs?
Olav Waschkies Social Media und Web 2.0 sind bereits immanenter Bestandteil des mobilen Webs. Eigentlich muss man es noch konsequenter formulieren, das mobile Web ist Web 2.0 in seiner reinen Form und wer sich die mobilen Mandanten der etablierten Online-Angebote und die neuen „mobile born“ Angebote sowie deren Nutzung anschaut, wird sich dieses Eindrucks schwerlich verweigern können.

Q: Ist es überhaupt schon die richtige Zeit für Unternehmen mobilen Content zur Verfügung zu stellen?
Olav Waschkies Es ist für viele Unternehmen bereits fünf vor zwölf, da im Zweifel der Wettbewerb bereits mobil vertreten ist. Wir haben es im mobilen Web nicht mehr mit Prognosen oder Trends zu tun, wir stehen in den nächsten Monaten vor belastbaren Marktdaten, die Transparenz schaffen werden über Angebot und Nachfrage und zeigen werden, dass zum einen bereits ein Markt existiert und zum anderen welche Entwicklungsdynamik diese Markt hat.

Q: Was sind die drei größten Herausforderungen für Unternehmen, die auf mobilen Content setzen wollen?
Olav Waschkies Es lassen sich die folgenden drei Herausforderungen charakterisieren:
1. Interne Herausforderung – Wird das Thema mobile Web als unternehmensrelevant erkannt, erhält es Promotoren auf Entscheidungsebene und findet seinen Widerklang in der E-Business-Strategie?
2. Technische Herausforderung – Lässt sich das Thema in die eigene E-Business-Infrastruktur integrieren und wie, bzw. mit wem lässt sich dieses zielführend umsetzen?
3. Markt Herausforderung – Wird von den Unternehmen der richtige Marktbedarf erkannt und ein adäquates Angebot für die eigene Zielgruppe(n) geschaffen?

In Summe münden die Herausforderungen in die Aufforderung das Thema mobile Web aus der Ecke des Experimentierumfelds herauszuholen und anzufangen, das Thema als geschäfts- und somit strategierelevant einzuordnen, da das mobile Web in den nächsten Jahren sich im Massenmarkt etabliert haben wird.

Herr Waschkies, wir danken Ihnen für den spannenden Einblick in eine mobile Web-Zukunft.

Spot On!
Ergänzend hierzu soll eine Studie von TNS Infratest im Auftrag der E-Plus nicht unerwähnt bleiben, die die Usersicht beleuchtet.
– Mobile Datenangebote: Trend zu Handy- und Laptop-Surfen hält an
– Sprach- und Datentarife: Deutsche bevorzugen Flatrates
– Telefonie: Jeder Dritte würde ganz auf einen Festnetzanschluss verzichten
– Deutschlandweit repräsentative Studie unter 2.000 Verbrauchern

Die am häufigsten genutzten Mobilfunk-Anwendungen sind demnach…
– SMS-Versand (81%)
– Telefonieren (69%)
– Foto und MMS-Versand (33%)
– Musik-Downloads (15%)

Die Studie steht zum Download bereit bei E-Plus.

News Update – Best of the Day

Wer twittert, läuft schnell Gefahr, die Effizienz und Produktivität seiner Arbeit mit Twitter an den Abgrund zu bringen. Manche trennen sich daraufhin von 20.000 Followern. Es geht aber auch anders. Lee Oden hat 12 Twitter-Stream Aggregatoren zusammengestellt, die aus Twitter einen Freund und keinen Zeitdieb machen.

Enterprise 2.0 ist in aller Munde. silicon.de schreibt mit ‘Gut geplant ist halb gewonnen’ über RSS, Blogs, Tags, Wikis, Intranet und Co. Doch was ist, wenn es um die Umsetzung geht? Unternehmen wissen dann oft nicht mehr weiter. Dr. Berit Jungmann und Stefan Ehrlich zeigen Ansätze, wie Web 2.0 erfolgreich in Unternehmen umgesetzt werden kann…

… und in Krisenzeiten können Unternehmen mit Web 2.0 noch viel mehr erreichen. Wie man strategische Applikationen für das erfolgreiche Business in Krisenzeiten einsetzt, beschreibt Dion Hinchcliffe im ZDNet Blog.

Cost per User – the next digital currency?

The discussion about the best advertising currency is long-lasting. It may never be ending. Still the discussion needs to be continued. The web publishing space had all the options on the table: cpm, cpi, cpc, cpl, cps and so on. And each and everyone of those failed in a way that makes all sides of the publishing and web value chain happy. The only currency that did not seriously come up as a currency ratio in media is cost per user (cpu) although every company follows this metric to evaluate their website costs.

Advertisers love to purchase ‘cheap’ quality space of extraordinary target groups. Platform owners need premium-price compensation models in order to provide high-quality content to their users. The users don’t care. Although they are the stumbling block, the center of attention, in this issue between platform providers and advertising clients. Now that web 2.0 and social media comes into the ‘cpx-game’, everyone gets a chance to rethink digital currency models. What is missing in this discussion is the cost per user model.

A Retrospect on Controlled Circulation
If we go way back to the beginning of this century, there was an interesting discussion about controlled circulation going on in the publishing industry. This discussion indicated that the best value of a medium is the registered or qualified user. Someone who gives away a lot of personal data in order to receive a medium for free. And there were numerous print magazines in the market that do and did controlled circulation. And today? There are hundreds of community-based business models on the web – all of these are to a huge degree controlled circulation orientated. Only a few of these businesses know about it, or see the premium value of controlled circulation media in this advertising space.

Now, what exactly is controlled circulation?
In a lot of meetings with clients, the question came up a thousand times when we explained our old community model. Controlled circulation is a distribution model, usually free of charge, for newspapers and magazines that wanted to have a deeper control of their target group. Thus, controlled circulation magazines offered the ideal targeting of the best quality audience for their advertisers. The benefit was quite obvious if we read the articles here and there. Advertisers spend more money for an ad in the controlled circulation arena than for the classical news-stand magazine. In booking controlled circulation media advertisers know in details what target group get for their money. This premium model could have been applicable to business models on the web. But only a few saw this option and took advantage of the ‘closed’ access door idea.

Why is controlled circulation a winner?
The big benefit of controlled circulation is that non-profit organizations audit the reader database of magazines or web platforms in terms of database quality and quality reach: for print BPA and for web platforms ABC Electronic. Both independent ‘controllers’ double-check in the means of the advertisers what kind of target group quality content providers ‘pretend’ to offer to the advertisers. Advertisers love the audits as there is some reliable data that marketers could show to their bosses or the management team after the sales people had captured the marketing-office for their sales pitches. It needs to be said that the audits were based on projections – only 10-20% of the total database really was tested, but still the quality check was much appreciated by the advertisers.

Controlled circulation and the modern web communities
The question is: Why did the controlled circulation discussion ‘die’? Why was it not carried on as an idea for a premium-priced advertising currency in the web world? Why did the focus on the high-profile individual user registration get lost when there was such a huge benefit for the advertising industry? Did it get killed alongside the top-valued personalization idea which got stepped down by the advertising cpm valuation? Maybe…

Nevertheless, in days where social media, social networking and community-building is exploding, is it not the right time to focus on the value of the registered user in terms of digital currency and critically scrutinize the ‘odd’ cpm valuation? Does not the individual need to be in the center of attention of the modern web 2.0 world? The modern web individual that communicates with companies. The one that reads, comments, blogs, publishes, networks, rates or reviews?

A vision
Just imagine there was a kind of database that all magazines and platform owner have to use who want to earn advertisign dollars. That database is held by a non-profit organization or the government. A system where all users unite, active and inactive web users. Every user could define their most interesting platforms and status of activity which would lead to a cost per user index for each online magazine or web platform, based on consumption intensity of the average user, social networking value of the active user and staying-time frequency of each individual. In the end, the combined data of the website generates a platform coefficient which leads to a cost per user. This is the cost that advertisers want to book, right?

Spot On!
In the modern social media world registration processes become daily business for users. If it was one database as described above, the users would be held responsible. They would be more careful on how to define access and care about their data. From day to day, users get more open minded about showing their data on other media including registering their preferences, interests and hobbies. And platform owners benefit from that. In the future, it will become a state of the art for publishing houses and digital platform owners to have their own web community visible on the side-bar for new visitors. This is a huge success for web platform owners. What could be a better reference if you can show your audience, visual and accessible for everyone with avatar picture that the users upload themselves? Bloggers already use this option to attract more interest. The single user will become the reference for each platform.

So, what if the best targeting measurement of a platform becomes the cost per user (cpu)? If we think about how connected (via Google, Facebook or Yahoo) these platforms are becoming and see all the website and social media metrics we could monitor, the question rises: Is there an option to standardize registration on web platforms and communities plus integrating all the generated data of these platforms into one non-profit system or organization which calculates a cost per user index based on targeting criteria like b2b or b2c and different demographic data? Is Cost per User the next digital currency? The discussion is yours…

News Update – Best of the Day

– Auch wenn die Experten mit ihren Prognosen 2009 in Richtung Web TV und Video on Demand mit ihren Marketinggeldern gehen sollen. Ein konstanter Internetwert bleibt bestehen: Text! Steve Rubel bricht eine Lanze für den Wert des Wortes und warum dieser auch zukünftig der ‘King of the Web’ bleibt. Er macht es an 5 Gründen fest…: Text kann gescannt werden, SEO: Ergebnisse sind (noch) textorientiert, Arbeitsplatz: Videos während der Arbeitszeit, Mobile Endgeräte: Text ist viel einfacher hochzuladen sowie Verbreitung: cut-paste-send-clip Faktor – Syndizieren, RSS-Feeds und Social Networks.

– Endlich kommt sinnvolle Hilfe von Google für alle Abwanderer von bisherigen Blogservices: Google Blog Converters bietet denen Hilfe, die ihre Publishing Struktur verändern wollen und an den Hürden der Migration zu scheitern drohen.

– Billboard Präsentationen sind anregend, dynamisch und wirkt irgendwie interaktiv – zur Erklärung komplexer Begriffe immer wieder hilfreich. Das gewählte Beispiel zwar nicht mehr ‘jungfäulich’, aber immernoch sehenswert: Web 2.0 mal ganz anders dargestellt anhand eines Billboards – von Michael Wesch.

The Social Globe – social networks become paid-content

The challenge for social media will remain to find ways to monetize platforms best way. Now, facing Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, or any other social- or business network there is probably nothing shorter than their best practice list on monetizing social media business. Still there is banner-, text- or link advertising as the prominent revenue stream. Nobody really finds the right turn for a profitable and successful revenue model.

Now, let’s take a wild ‘think-tank’ approach… Is a business model like the ‘Pay-Per-X’ Murdoch TV business models (i.e. Sky TV) a solution? A company which ties together or combines social networks to a bundle and offers those on a paid subscription basis?

When we started silicon nearly a decade ago as a closed b2b IT community (see picture), social media and web 2.0 did not even have a name or definition. In those days we thought about offering silicon as a paid subscriber community for IT and business decision makers. Obviously the idea was to make our investors and share holders happy ‘asap’ by monetizing the business modell best way. But web days were too young for such an approach, paid content was seen as ‘boo’ and we were fighting against old media that gave ad space away for free in order to save their ‘powerful-print-publisher-position’ in the market. Paid content models were not embraced with open arms by (business) user. The appearance of an evangelist was even worse in the user’s eye. Today every adolescent knows about online communities and their use is paid for by parents. They are about to accepted spending money with their credit card for their children networking.

Surprisingly enough, most of the leading social and business networks as well as any other communities don’t want to touch the monetizing issue ‘premium-subscriber’ or ‘paid communities’. In the past as well as today it is the art of financing social- and business networks not only by revenue streams coming from the classical (banner-) advertising or cpx model because for social networks as well as for any other business counts: profit is a liability. A critical business model is, if users just love but are not willing to pay for it. Nevertheless, investors and the providers need to re-finance the business and ideally make it profitable. Altruism is nice but in our modern common era it does not exist anymore, and in business never did.

So, what if social media platforms were only offered as a subscription model? Let’s give the responsible company the title: The Social Globe. The business area of this company would be defined with the following definition…

The Social Globe is the leading pay-social-media company. The business segment of The Social Globe relies on the credo that pay-social-networks can only be successful as a broad offer of high-quality and exclusive community content. Social networks on subscription basis is the main business of The Social Globe. Furthermore, The Social Globe offers its subscribers an attractive value of business communities, corporate networks, micro-blogging services and so on with the option to subscribe to single- as well as pay-per-use services. The company carries the open networking, markets the lineup of all social networks and provides a world-class service around the planet.

Facebook Connect could be the door opener for this kind of open marketing via The Social Globe for the users (and also solve some security issues). Whoever wants to use social networks in the future has to pay a certain mite per month and intensity of use. These subscriber packages are targeted to business or private user or as topic packages – nice portions with attractive subscription offers and reasonable offers, or as single use offers. Would the users pay one to ten EURO if the social or business network is useful for them? Probably…

If providers and investors of social media platforms want to see reasonable profits they need to make their users pay for the quality platforms they get offered – on a long-tail view, advertising and co-operations are too heavily depending on global and regional fluctuations of marketing budgets and the world-wide economic situation. If the financial situation for social media remains as it is today, a positive view of the future will be a distant prospect. XING did it right when taking 5 EURO from their premium-users – but no other social network seems to be following. OK, XING wanted money from their users from the very start… a clever move!

Nevertheless, other social networks do have to follow if they don’t want to run out of money and face a ‘internet-crash-reloaded’. A big user and interest database -and most of the social networks are nothing more and nothing less in most cases- is nice to have but somebody has to pay for the efforts the providers are offering. Otherwise these business models are worthless, or let’s say, not really of value.

The saying “Free things always hurt!” has it’s rights. The power user will be paying, the ‘normal user’ needs to be made visible that there is a surplus value in social networks. Then this user will be paying as well – or this person will not be of real value for providing the platform. And if ‘word-of-mouth’ marketing works, then friends and peers will be getting this normal user to pay who once unsubscribed as of financial reasons. As this person will not be able to follow the offline conversation if he is not part of the online community. These people will become unpopular, or not…?

Spot On!
The surplus value of a subscriber model for social media platforms is huge and the ‘funding’ as well as the ‘revenue increase’ as well. What value do 140 million users have if the business model will not be flying in the sense of incoming revenues. If The Social Globe just turns 30% of the users of this social network to paid users the providers have 40 mio. EURO more to elaborate an even more powerful platform. Ad and newsletter formats would continue to serve as additional revenue streams but not as the only and leading ones. The Social Globe could tie all together and split revenues according to traffic.

Just utopia or is ‘The Social Globe’ a viable vision?

News Update – Best of the Day

– Lange Zeit haben Experten vorher gesagt, daß vertikale Suchmaschinen, die sich auf spezielle Themen fokussieren, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen, mit einem großen Knall auftauchen werden. Passiert ist bisher nichts und die Erwartungen haben sie auch nicht erfüllt. Mike Moran nimmt ‘The Future of Vertical Search’ deshalb mal unter die Lupe.

– Immer wieder befassen sich Web 2.0 Experten mit der Monetarisierung von Communities und den wenig ‘profitabwerfenden’ Geschäftsmodellen. Einen der bemerkenswertesten Beiträge hierzu bringt das ethority Blog “Über Shoppen & Edelgruppen – Gewinnmodelle für StudiVZ&Co“. The Strategy Web hat gestern das ‘Premiere-Angebot’ für Social Media als Diskussionsidee entwickelt: The Social Globe – Social Media als bezahlter Abo-Dienst?

– Manchmal braucht man nur die richtigen schnellen Tipps, um ein Blog erfolgreich zu publizieren. Ted Demopoulus gibt allen Bloggern sechs Tipps, wie man ohne viel Aufwand Traffic aufbauen kann. Kurz und prägnant – lesenwert!

The Social Globe: Social Media als bezahlter Abo-Dienst?

Auch wenn wir jetzt eine aussagekräftige Studie zu Erfolgsfaktoren in Social Networks haben, bleibt das Thema Monetarisierung von Social Media weiterhin ein schwieriges Businessthema. Egal ob Twitter, Facebook, MySpace, LinkedIn, StudiVZ oder welches Social- oder Business Netzwerk auch immer – so richtig hat noch niemand den Dreh für eine erfolgreiche Monetarisierung der Social Media Modelle gefunden. Nun wollen wir mal einen ‘wilden’ Denkanstoß wagen: Ist ein Modell à la Premiere, Kabel Deutschland oder Sky TV auch für die Social Media Welt in Form einer Netzwerk-Betreiber-Gesellschaft denkbar, die Social Media Abo-Dienste bündelt und anbietet?

Als wir mit silicon.de (damals eine geschlossene B2B-IT Community – siehe Bild) vor acht Jahren an den Start gingen, hatte Social Media und Web 2.0 noch nicht einmal einen Namen. Wir haben damals über ein kostenpflichtiges Angebot für IT-Professionals und Business-Entscheider nachgedacht, um die Monetarisierung im Sinne der Shareholder anzukurbeln. Damals wäre ein solcher Vorschlag undenkbar gewesen (Evangelist hin oder her) und die technischen Voraussetzungen hätten die Maßnahmen nicht erlaubt. Heute kennt und nutzt jeder Halbwüchsige Communities und die Bezahlung für Mehrwertdienste in Kinder-Communities ist teilweise schon im Vorschulalter durch die Eltern akzeptiert.

Dennoch machen die meisten führenden Social- und Business Networks sowie Communities noch keine Anstalten über eine Abo-Monetarisierung nachzudenken. Die Kunst und die Kür für Social- und als Business Netzwerk Plattform damals wie heute ist, sich als Businessmodelle erfolgreich nicht nur über ‘Werbe Revenue-Streams’ zu finanzieren. Denn auch für Social Media gilt: Profitabilität ist die Pflicht. Was die User nur gut aber nicht bezahlenswert finden, muss sich dennoch für Investoren und die Betreiber refinanzieren- und idealerweise ‘profitabilisieren. Nästenliebe gibt es in der modernen Zeitrechnung der Wirtschaft nicht mehr, und gab es früher auch nicht.

Was wäre also, wenn man die Social Media Plattformen als Abo-Dienst anbieten würde? Nennen wir die verantwortliche Firma mal: The Social Globe. Das Geschäftsfeld des Unternehmens würde sich dann vielleicht so lesen…

“The Social Globe ist das führende Pay-Social Media-Unternehmen. Das Geschäftsmodell von The Social Globe beruht auf der Überzeugung, daß Pay-Social Networks nur als breit gefächertes Angebot aus hochwertigen und exklusiven Communityinhalten erfolgreich ist. Social Networks zum Abonnieren ist dabei das Kerngeschäft von The Social Globe. Zusätzlich bietet das Unternehmen seinen Abonnenten attraktive Business-Communities, Social Communities, Corporate Networks, Micro-Blogging Dienste mit der Option zur Einzelbestellung im Pay-per-Use-Verfahren auf Abruf an. Das Unternehmen betreibt die offene Vernetzung, vermarktet die Palette aller Social Networks und sorgt für einen umfassenden Service rund um die Welt von Social Media.”

Facebook Connect liefert die Vorlage für die offene Vermarktung durch The Social Globe an die Kunden. Wer zukünftig die Plattformen nutzen will, zahlt einen Obolus pro Plattform und Nutzungsintensität. Diese Abo-Pakete sind für Businessuser und Privatpersonen ausgerichtet oder eben als Kombipaket – schön portioniert mit attraktive Abonnements zu sinnvollen Angeboten oder eben als Einzelangebot nutzbar. Für ein bis zu zehn EUR pro Plattform im Monat zahlen die User bestimmt, wenn das Social- oder Business Network für den User einen wahren Nutzen hat. Oder nicht…?

Wollen die Anbieter und Investoren von Social Media Plattformen irgendwann mal mit einem vernünftigen Gewinn dastehen, müssen sie den User an das Bezahlen gewöhnen – nur Werbung und Kooperationen ist langfristig immer wieder zu starken Schwankungen der globalen sowie regionalen Marketingbudget-Zuteilung in Unternehmen und der generellen Wirtschaftslage ausgesetzt. Eine positive Zukunftsaussicht bleibt so für Communitybetreiber in weiter Ferne. XING hat es richtig vorgemacht, aber irgendwie zieht keiner nach. OK, XING hat es von Anfang an gemacht, ein weiser Schachzug…!

Andere Social Media Anbieter müssen dennoch nachziehen, wenn das Geld irgendwann nicht ausgehen soll. Eine große User- und Interessen-Datenbank -und mehr ist eine Social Media Plattform heute in den meisten Fällen nicht- ist schön, aber es muss auch jemand dafür zahlen wollen, sonst ist sie wertlos bzw. nur bedingt wertvoll.

Der Satz ‘Was nichts kostet, ist nichts Wert’ hat schon sein Berechtigung. Der Poweruser wird zahlen, dem ‘normalen Nutzer’ muss der Mehrwert nahegebracht werden. Dann zahlt auch dieser… und sonst ist er auch nichts wert für die Plattform. Und wenn ‘Word-Of-Mouth’ Marketing funktioniert, werden die Freunde, Bekannten oder Peers denjenigen schon zum Zahlen bewegen, der mal aus den Networks ausgetreten ist aus finanziellem Grund. Denn irgendwann wird derjenige in der Offline-Community nicht mehr mitreden können.

Spot On!
Der Mehrwert eines ‘bezahlten Abo-Dienstes’ für die Social Media Plattformanbieter wäre immens und die Finanzierung der Plattform sowie die Umsatzsteigerung ebenso. Und was nützen 140 Mio User, die die Kuh nicht zum Fliegen bringen? Zahlt The Social Globe nur einen EURO pro User an eine Social Media Plattform aus, so wären das bei 30% Powerusern über 40 Mio. EURO Mehrumsatz. Banner- und Newsletterformate würden weiterhin als klassische Umsatzquelle dienen und ebenso vermarktet werden durch The Social Globe.

Alles Utopie oder ist die Vision ‘The Social Globe’ denkbar?

Personal Web Manager – the next web 2.0 job?

Time is the most important asset of the modern job world 2.0. Why? This should be quite clear – we all get booked up (Outlook and Intsant Messaging), burned out by mobility (increasing mobility – thanks to mobile internet we cannot live offline anymore) and above all “networked up” (social media explosion).

People who are seeking to have a good online reputation 2.0 need at least to be present in different XING groups, do some Facebook ‘business-socializing’ and look after their international connections in the LinkedIn business network. Some days ago, Mashable raised the question if it is possible to be registered in too many social networks. Well, this depends on the time you have, or have not…

“It’s time to find some time!” Translation of the new Centerparcs claim on German TV

The active business person has become an identity hiker 2.0. This person finds itself always in a discrepancy between satisfying the company’s business processes, staying up to date as well as producing high-profile mini-statements and thesis which polish the value of the own personal web-ID up. Furthermore companies expect more and more from their employees when facing the financial crisis, cost reduction and personal lay-offs.

And then there are some personal human needs (family life) and preferences like satisfying personal hobbies. The extreme heteronomy is growing. But how shall we cope with all these duties without being in danger of health damages? This becomes incomprehensible for most of the modern business people 2.0.

The surplus work load of web 2.0 and social media does its very best in this context and needs to be filtered as well as canalized. When the world of social media itself thinks about the idea, how to save some time as a business person 2.0, then a solution needs to be found.

But how can we as sucessful business people 2.0 embrace this phenomenon? On a long discussion night some managers I came up with an idea which found attractive interest in Germany and which was born from university memories. In those days we saw busy little bees of ‘professor followers’, so called student assistants, running around extremely motivated. These young energetic people who followed a hybrid life between administrator, aggregator and multiplicator (sounds like the first Twitterati generation…). So, the solution was obvious – a new job description needs to be found. The idea of the personal web manager as well as personal web assistant was born.

Profile of the Personal Web Manager (PWM) und Personal Web Assistant (PWA)
(For the rest of this post we will just use the short version: personal web consultant.)

The personal web consultant gets the title depending on his management qualification. The job will be given preferably to managers with extraordinary web-affinity or internet-enthusiastic or ‘web-addicted’ students. The personal web consultant is in his position a coach and/or assistant for successful ambitious business decision makers who take the course of mankind 2.0 who are reputation optimizer in the company management’s sense for the virtual-real world and who love to start a promising online career themselves.

Administrator of the virtual business
The personal web consultant organizes and segments web content for the business decision maker according to importance of markets and internal revenue expectations as well as projects and topics – except for email communication which can be done by the business decision maker who can concentrate on these duties as he finds more time thanks to the personal web consultant.

The personal web consultant is responsible for the registration on numerous internet platforms of relevance for the business decision maker (from communities to networks) and does the personal monitoring for his manager’s work. This person optimizes the profile of the boss. Furthermore, his work is concentrating on RSS feeds, bookmarks, micro-blogging and social and business networks which need to be brought in a standardized business format. All steps shall lead to one uniform personal web-ID.

Professional News-Aggregator
The personal web consultant collects necessary knowledge, posts, articles and trend ideas in the sense of his bosses entrepreneurial targets. Based on these facts he thinks about intelligent output strategies and elaborates recommendations for group input in networks, phrases these in the best possible version, hands those over to the manager who just needs to check them and do the final click to bring those online. In earlier days business decision makers got their map with documents to sign them, today you get an online folder with the content and/for the relevant links. Copy – paste – done!

Entrepreneurial Contact-Multiplier
The personal web consultant is responsible for the quality and the development of the chief’s business network. Registered as a contact-multiplier, the personal web consultant summarizes, supervises and optimizes the manager’s networks for old and new subject-orientated contacts. The consultant evaluates professional groups in business and social networks for new contacts and advises on necessary contact requests. Options for the moderation of groups in networks are also his duty as searching for virtual and real speaking options or guest comments or contributions.

But how can the personal web consultant be integrated in companies?
Companies are always searching for the ultimate and most efficient motivation incentive or hiring bonus which they can give to middle and top management apart from car allowance, mobile phones or a golf-club membership, all paid by the company in order to find the right motivation shot. Why not accompanying a motivated manager with a personal web consultant? The additional person is productive, innovative, motivated and makes the company live the maxim of web 2.0 – also in times of scarcity of resources.

The freelancer will love the personal web consultant if the order- and revenue situation is positive. This job is terminable from scratch and/or the personal web consultant can work on a freelancer-, trainee- or internship basis.

Spot On!
Some people may say the work of the personal web manager could be done by a automated web services (like Netvibes, PersonalBrowsr, Noserub, etc.). But if we take a serious look at the pace of the personal outputs on Twitter there is not even a 10% chance of effective following of the Twitterati followers. Especially when you are also meant to set the right tone and appropriate good manners when doing your daily business networking. So, all in all… either successful business decision makers have to transform into a virtual-optimized multitasking engine or simply automate the personal communication process 2.0. Establishing the job description of the personal web manager/assistant in companies could be a more professional solution and, talking of the economy crisis, provide numerous new jobs – and the next ‘web 2.0 job’.