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Traditional Media: Embrace new modes of communication

One-on-One Interview with Julian Desborough
Publishing Operations Director and Webstrategist, Times Online


Julian Desborough is the content web strategist at Times Online. He helped run the development of the current iteration of Times Online and facilitated the content migration from Vignette to Escenic, after which he became the Publishing Operations Director of Times Online.

The Strategy Web interviewed Julian to get his idea on the ideal web strategy for a traditional media company.

Q: Please tell us in one sentence what webstrategy means to you?
Julian Desborough For me, Webstrategy is defining and maintaining your presence in the appropriate sectors of the digital marketplace.

Q: What makes a great web strategist and why does he become more and more important for a company?
Julian Desborough A great web strategist should spot emerging technologies and opportunities in the digital sphere while advising on corporate exposure and effort on existing channels. The web strategist also has a crucial role in evangelizing the digital space to more traditional areas of the business and leading the call for change within the organisation.

Q: What are the departments in your company that need you most and why?
Julian Desborough There is not one single department that does not need a web strategist. Commercial needs someone to spot the opportunities; Editorial needs someone to maximize the value of the content they produce; Technical needs someone to constantly challenge existing technologies, architectures and workflows to maintain standards of service and ability to future-proof investment.

Q: Did you face any kind of problems and issues when collaborating with departments (reporting structure or hierarchy)?
Julian Desborough Departments that are not “online facing” have a natural resistance to change. Most issues were around new work flows and integration issues with existing technology and workforces.

Q: What are the 3 biggest challenges you are ‘fighting’ against in your daily business?
Julian Desborough (a) Rate of change within the organisation, (b) Ability to keep the company in line with trends within the industry, (c) Technical stability and usability.

Q: Publishing houses are said to be ‘inflexible and not really Web 2.0 focused’? Is this something you can underline?
Julian Desborough The biggest problem for traditional media companies is their inability to embrace new modes of communication and content delivery and provide investment in a manner that does not fly in the face of normal business opportunity planning (there was a time when too much money was thrown at online ideas without sound business cases).

Q: Talking about Social Media und Web 2.0 @ Times Online, did you implement any web 2.0 projects already? Examples like blogs, wikis, youtube, etc.)
Julian Desborough We have been running more than 50 blogs over the past three years (a challenge has been integrating them within our existing content infrastructure). We invite readers to comment on articles that they read (these are displayed within the article) and we embed youtube video clips, google maps and other items into articles to encourage reader interaction. We also have created online communities around small niche collections of content such as crossword clubs and book clubs and we successfully market content and promotions to popular email bulletins that readers have selected to receive.

Q: Will every company have a webstrategist in the near future?
Julian Desborough Sadly, I think not.

Thank you for the interview and your time, Julian!

Company Reputation & Monitoring


Im Sinne des Reputation Managements müssen Unternehmen heutzutage wissen, welcher ‘Buzz’ im Web über sie und den Mitbewerb geschrieben und diskutiert wird, sowie welche Informationen ausgetauscht werden.

Um hier den Anschluss nicht zu verpassen, gibt es zahlreiche Plattformen (siehe Bild), die das ‘Monitoring’ einer Person,eines Brands, von Produkte, des Mitbewerbs und der extrem dynamischen Social Media Welt ermöglichen. Marketing Pilgrim hat diese in zwei Post zusammengefasst. Hier die übersetzte Zusammenfassung in Kurzform…

Die bekanntesten Monitoring Tools
Amazon: Neu und gefragte Produkte via ‘tags’ beobachten und dann ähnlich ‘tags’ beobachten. Gut für Produkt-Management und Entwicklungsteams…

Blog Comments und Backtype: Die Kommentare auf Blogs zu verfolgen, ist schwierig und aufwendig. Auch wenn ein Post positiv ist, kommt er gerne auch mal als negative Nachricht rüber. Über diesen Service verfolgt man die kompletten Kommentare. (RSS-Feed!)

Blogpulse – Conversation and Trends: Links von und zu Blog Posts sowie Key-Word Tracking auf Blogs.

Delicious: Online Bookmark Service, der Bookmark-Sharing ermöglicht und zeigt, wenn jemand ein Bookmark setzt, welches ihre Firma beinhaltet -am Beispiel iPhone.

Digg und Reddit: News, die beliebt sind, machen hier das Rennen und wer den RSS-Feed eingestellt hat, folgt den Nachrichten über die eigene Firma.

Flickr: Mitarbeiter veröffentlicht ein ‘Top-Secret’ Produktfoto? Foto von Top Manager im Bordell? Wenn der Firmenname auftaucht oder der Name einer Person, zeigt der RSS-Feed das an.

Google News: Nennungen ihrer Firma im Main Stream Media Konzept. Firma eingeben, sortieren der Ergebnisse nach Datum und dann RSS Fed aktivieren.

Google Blog Search: Die Bloggosphäre ist aktiv und Google Blog Search bildet meistens alles ab, was in der Social Media Welt ‘pingt’. (RSS-Feed!)

Google Patent Search: der Name ist Programm – wer seine Patente schützen und den Mitbewerb beobachten will.

Google Alerts: Kein RSS Reader-Liebhaber? OK, dann eben per Email alle Informationen rund um Firma, Produkte, etc. tracken und in die Mailbox bekommen.

Google Trends, Trendrr und Trackur (letzterer kostenpflichtig): Was sind die meist gesuchten Keywords? Sogar auf Länder und Städte eingrenzbar…

Technorati und Brand Mentions: Alles,was sich in der Social Media Welt und Bloggosphäre abspielt, lässt sich hier schnell finden – auch, wer Backlinks setzt…

Twitter: Wer die Suchmaschine von Twitter nutzt, kann sein Brand, Produkte, den Mitbewerb usw. bei seinen Twitteraktivitäten im Auge behalten. Für die RSS-Hasser gibt es alternativ TweetBeep.

Wikipedia: die glaubwürdigste Wissensadresse im Web. Was wird an ihrem Profil verändert oder jemand versucht, zu ihnen führende Links zu entfernen? Der RSS Feeds meldet sich…

Yahoo News and Moreover News: Schneller Firmen-, Mitbewerbs- und Branchen-Nachrichtenüberblick mit RSS-Feed Modell.

YouTube und MetaCafe: siehe Flickr auf der ‘Videoebene’… – am Beispiel ASUS

Weitere nützliche Monitoring-Tools
Boardtracker: Blogs spiegeln nicht immer die hochwertige und hintergründige Kommunikation – Foren und Message Boards schon eher. Wenn ihre Firm ain einem Thread genannt wird, kommt die Nachricht per RSS.

Compete: Suchanalyse hinsichtlich von Keywords – auch um den Mitbewerber und seine Strategie auszumachen.

Edgar Online: Wie steht es finanziell um den Mitbewerb (eher USA)?

Facebook Lexicon: Auf dem derzeit angesagtesten Social Network können Sie checken, welche Key Words auf Facebook verstärkt genutzt werden. Keotag: Wer nutzt welches Tag. Cool ist es vor allem, wenn man Firmen findet, die ihre Firma und ihre Produkte taggen – oder gleich zahlreiche Firmen sieht, die die gleichen Tags nutzen.

my ON-ID: Für das Business entscheidend, ist ihr guter Ruf hinsichtlich ihrer persönlichen daten im Netz, den die Plattform regelmäßig ‘monitored’ – mit dem netten Nebeneffekt des Eigenmarketings.

oodle: Falls der Mitbewerb an die Mitarbeiter will, findet man hier die Stellen der Personen auf die man selbst besonders achten muss.

Seeking Alpha: Der ‘Lauschangriff’ via Conference Call Transkripten bei Aktiengesellschaften…

upcoming.org: Hinsichtlich Veranstaltungen auf dem Laufendem bleiben. Beispiel: web strategy

User Name Check: Auch wenn man nicht weiß, was man damit tun, aber den Usernamen sollten man haben.

Spot On!
(Fast) alle Monitoring-Tools sind kostenfrei! Welche für das eigene Business sinnvoll sind, muss jeder selbst entscheiden. Auffällig ist, was man mit Google alles machen kann (und was Google damit alles monitort)…

News Update – Best of the Day

  • Einst war Second Live der ‘rising star’ der Web 2.0-Emporkömmlinge. Inzwischen schwächelt Second Live wie auch Google Lively. ‘Haben virtuelle Welten noch eine Zukunft’, frägt nun turi2 – das Interview mit Prof. Thomas Schildhauer, Leiter des Institue of Electronic Business an der Berliner Universität der Künste. Im Video rät Prof. Schildhauer Unternehmen dennoch in die virtuellen Welten gemäßigt zu investieren und auf vorhandene Szenarien zu setzen sowie nicht gleich Inselwelten und Serverlandschaften anzuvisieren. Die Hilfe von Dienstleistern empfiehlt sich hier bei den ersten Versuchen, um zu sehen, ob das Kundenklientel virtuell vor Ort ist, Marktforschungen angenommen werden und die vorwiegend ‘jüngere Zielgruppe’ auf das Unternehmen anspringt.
  • Online-, Viral- und Leadkampagne in einem: Orange ist clever und macht eine der besten Marketingaktionen, die die Mobile Provider je gestartet haben. Liebe Firmen schaut Euch an, was passiert, wenn Rugbystar Sébastian Chabal gegen einen Strassenkicker-Torhüter antritt…
  • The Power of Twitter: Johnson&Johnson wird von Twitterin zum Kampagnenstopp ‘gezwungen’, nachdem die Firma für das Schmerzmittel ‘Motrin’ geworben hat. Für Dirk Ploss die Chance seine Marketingformel ‘1 = n hoch x’ publik zu machen…

News Update – Best of the Day

– Namensprobleme bei den führenden digitalen Konferenzen/Messen Deutschlands? Noch hat keine Messe stattgefunden und schon wurde der Name geändert: DMEX wird dmexco. dmexco steht für “Digital Marketing Exposition & Conference” und soll auch nach außen deutlich machen, dass die OMD-Konkurrenzveranstaltung eben mehr ist als eine Messe. Ob der Online Marketing Düsseldorf (OMD) auch eine Namensänderung bevorsteht: OMD ist bereits von einer weltweit agierenden Agentur belegt – Verwechslungen nicht ausgeschlossen…

– Video Reportage 2.0: Genialer Geniestreich von bild.de? Ein Medienhaus setzt auf den Videotrend und macht die Leser zu Kameramännern und -frauen. Fragen dennoch: Was hat man als Videoproduzent davon? Rechtfertigen sich 100 EUR? Oder refinanzieren die sich sogar durch Kickbacks von Bild? Infos hierzu waren auf die schnelle nicht zu erhalten…

– Online-Communities findet man überall. Wer sich über den Zustand der Gemeinschaftswelt 2.0 mal ein Bild verschaffen will, der kann das hier machen. Auch wenn die Businesswelt versucht die Dynamik und die Motivation zu ergründen, die eine Community zum Erfolg führt, letztendlich ist es für die meisten Menschen einfach nur Spass und Vergnügen…

Social Networks für Frauen, Mütter und Eltern

Neue Social Networks und Online Communities für Frauen, Mütter und Eltern schießen schneller aus dem Boden als man den Überblick behalten kann. Die Zielgruppen sind finanziell potent und offen für neue Produkte. Wer z.B. aus Absatzsicht wissen will, wo sich Eltern auf Communities tummeln, sollte sich diese ausführliche Übersicht der Eltern-Plattformen mal ansehen.

Was die Zielgruppen Frauen und Mütter angeht, so finden hier mal ein paar interessante Plattformen ein wenig mehr Beachtung, die wahrlich viel Gründe und Potential für Werbeeinsätze liefern: ein Social Network für die moderne mobile Frau, zwei Communities für (auch werdende) Mütter und das neue Corporate Community des Kinderwagen-Produzenten Bugaboo. Die Auswahl beruht darauf, dass diese Plattformen teilweise neu sind, teilweise nicht IVW gelistet oder klar positioniert – aber sich dennoch großer Beliebheit erfreuen.

Neue Community Plattformen

shesconnected.com
Women and Businesswomen united – das Sex and the City Netzwerk? Nun kommt also die exklusive Plattform für die Frau und man frägt sich, ob nicht eine persönliche Präsenz auf XING, LinkedIn oder Facebook genügt? Nein, denn so die Plattform… “No other site allows women to create both a personal and professional profile. Keep one private, make the other public.” Man(n) frägt sich automatisch: Gibt es eigentlich für Männer schon eine ‘hesconnected’ Community, oder brauchen Männer ein geschlechtsspezifisches Social Network nicht? Für Frauen positioniert sich das Social Network als …

“…the one place where busy women can connect with others to find the tools, tips and resources to simplify everyday life on the go. Whether juggling family, career or both, now women can stay connected to who and what matters most.”

Ein aus Business- und Finanzierungs-Sichtweise sicherlich guter Ansatz ist das Shesconnected Publishers Network, welches talentierten Bloggern und der ‘publizierenden’ Menschheit die Option bietet, Content in die Plattform einzubringen und der mobilen Frau interessante Inhalte zu offerieren. Ein cleverer Web 2.0 Ansatz: Nicht die Plattform muss für Content sorgen, sondern die Community selbst – oder eben diejenigen, die den Zugang zur Frau suchen.

bugaboofriends.com
Diesen Monat launched Bugaboo seine weltweite, lokalisierte Online Community: Bugaboo Friends – eine Community für Eltern, Großeltern, Freunde der Marke und allen mobilen ‘Kinderwagenschubsern’. Dort sollen Geschichten ausgetauscht werden, Produkte vorgestellt und Tricks gezeigt werden, sowie Fotos und Videos von Bugaboo Begeisterten aus aller Welt hochgeladen werden. Bugaboo fordert die Mitglieder zu Bewegung auf, neue Örtlichkeiten zu erforschen und stellt selbst Tagestrips vor. Natürlich gibt es für Commmunity Mitglieder alle Neuigkeiten um das Brand und die Company zuerst. Und die Community wartet mit einem Statement auf, welches werdenden Eltern ein neues modernes und mobiles Leben aufzeigt.

“Just because you become a parent doesn’t mean you have to stop exploring.”

Dieses Statement, die Geschichte um die Funktionalität und die Filmfeatures der Kampagne machen eine solche Online Community zu einer runden Sache – empfehlenswert für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Corporate Community Plattform zu schaffen.

Community Plattformen für Mütter

mamacommunity.de
Die Community für die Mama – eine von vielen neben der offensichtlich marktführenden Plattform netmoms.de (Oktober 2008: 18 Mio. PIs). Auf mamacommunity wird alles besprochen, was rund um Schwangerschaft, Baby, Kinder, Familie, Schwanger werden und Geburt geht. Die eigene Bezeichnung ‘Die Online-Community für Mütter, Schwangere & Co.’ klingt irgendwie herrlich – denn was oder wer ist ‘Co.’ (Papa?). Der Mitteilungswille und Kommunikationsaustausch unter Frauen ist bekannt – unter Mütter ist er immens … und im Wachstum. Da macht es anscheinend auch nichts aus, dass die Plattform gar nicht groß auf eine Beschreibung oder Positionierung setzt (außer die paar Google Metas) – eine ‘Über uns’ Seite fehlt gänzlich, ist für die Mütter aber wohl nicht wichtig. Es wurden inzwischen über 1 Mio. Beiträge (!) geschrieben. Für Frauen zählt anscheinend, dass gesprochen, diskutiert und mitgeteilt wird – eben der Grundgedanke einer Community. Was die Vermarktung der Seite betrifft, so sucht man Angaben hierzu gänzlich – auch wenn sich Banner auf der Seite finden.

mamiweb.de
Im Mai 2007 gestartet hat mamiweb.de inzwischen über 175.000 Mitglieder. So zitiert Perspektive-Mittelstand einen der Mitbegründer: „Mamiweb ist der Konkurrenz mittlerweile meilenweit voraus”, so Dr. Gerhard Öllinger, Geschäftsführer der Mamiweb GmbH in Frankfurt am Main. „Unser Angebot an Mütter und Schwangere ist so beliebt und bekannt, dass sich fast jede Minute ein neues Mitglied bei unserem kostenlosen Netzwerk registriert!”. Auf dieser Seite wird wahrlich an alles gedacht und erklärt. Natürlich auch Fotoaustausch, Regionaltipps und verschiedene Gruppen finden sich auf der Community-Plattform. Bei so viel Informationen und Austauschmöglichkeiten fägt man sich, ob ein Blog noch Not tut – nach Einsicht bietet dieser aber wahrlich hilfreiche Tipps für Mama und Papa. Vermarktet wird die Seite von GUJ Electronic Sales und so finden sich auch zahlreiche Banner auf der Seite.

Spot On!
Es ist faszinierend, wie unterschiedlich man Eltern, Mamas oder Frauen in unserer Web 2.0 Welt adressieren kann – mannigfaltig nach Geschlecht, nach Vorlieben, nach Selbstdarstellung oder Produktvorlieben. Für jede unterschiedliche Lebenssituatione kann man ein neues Gesicht aufsetzen. Wenn wir alle zwischen unseren Blogs, XING, LinkedIn, Social-, Privat-Interessen Networks oder -Communities hin- und herwandern, bleibt nur zu hoffen, dass wir da noch Zeit haben werden, reale Zwischenmenschlichkeit zu pflegen, unsere Kinder zu wickeln oder im Handel uns den begehrlichen Produkten der Zukunft und des handfesten Lifestyles zu widmen. Sonst haben wir bald SecondLife zur Realität gemacht… oder nicht?

IBM's Beyond Advertising Studie: Going Digital

Jetzt ist es also raus… Laut der jüngsten IBM Studie ‘Beyond Advertising: Going Digital’ akzeptieren und nehmen die User neue Formate im Web an – aber nur, wenn die Unternehmen sich an die Regeln halten. Moment: Regeln, welche Regeln? Im Internet? OK, Spass beiseite…

Die Grundregel lautet: ein zielgruppengerechter Gegenwert muss her! Mehr als 60% der Befragten geben persönliche Daten wie Alter, Geschlecht, Lebensstil und Kommunikationsinteressen preis, wenn sie dafür etwas Zählbares (Incentives und Mehrwert!) danach in den Händen halten – jüngere Menschen sind dabei generell zugängiger als ältere. Die direkte Marketingkommunikation zur Einzelperson wird gewünscht, solange nicht mit der Gießkanne Informationen vom Unternehmen auf die Person gegossen werden.

Es tut sich was im Web: Die diesjährige Studie verdeutlicht, dass die Annahme von digitalen Content Services sich im Vergleich zum letzten Jahr verdoppelt hat, wobei Social Networking und mobile Nutzung sich mehr und mehr weltweit durchsetzen, ja sogar erwünscht sind. 45% geben an, sich Online-Videos bereits auf mobilen Geräten angesehen zu haben (76% auf PC’s!).

Fragwürdig bleibt weiterhin die Monetarisierung, denn anzeigen-finanzierte Modelle werden den paid-content Angeboten immernoch bevorzugt. Und am liebsten würden die User natürlich vor oder nach dem Videokonsum die Anzeigen aufnehmen – vermutlich eher danach, da es sich besser ‘wegzappen’ lässt. Während des Videos stößt Werbung auf schärfste Kritik. Ja, der Online-Video User muss erst an diverse Sachen gewöhnt werden, die im TV nie am Pranger standen…

Spot On!
Die weltweite Studie verdeutlicht, dass es noch viele Möglichkeiten gibt für Marketiers und Werbekunden, wenn sie angemessen mit der Zielgruppe kommunizieren. Kommunikation ist eben der Schlüssel zum Kunden. Was Marketiers noch lernen müssen, ist dass Online-Video im Internet nicht traditionellem Fernsehen entspricht – auch wenn es on-demand (Mehrwert!) und zeitunabhängig (Mehrwert!) ist, das Gleiche bietet und grundsätzlich nur auf einem anderen Gerät abläuft. Schwer zu verstehen, ist aber so…

Basis: Die Studie wurde unter 2.800 Teilnehmern wurde in sechs Ländern im Bezug auf digitale Medien und Unterhaltungsgewohnheiten durchgeführt.

News Update – Best of the Day

– Italien: Facebook verboten…?! Vielleicht hätten die italienische Behörden die nachfolgende Studie kennen müssen. Die Auftragsstudie von AT&T besagt, dass Social Networking die Effizienz im Arbeitsalltag steigert. Die Beamten hätten dann vermutlich fröhlich weiter networken. Die Zusammenfassung gibt es hier.

– Anything that can be video will be video: Ist YouTube das nächste Google? Alex Iskold erzählt die Geschichte eines neunjährigen Jungen, der statt Google stets YouTube verwendet, wenn er nach Informationen sucht.

– XING bringt den Verkehr Amerikas in Unordnung und lässt Steuerzahler auf die Barrikaden gehen – zumindest laut Comedian Lou Santini, der live aus USA berichtet. Cooler Viral-Effekt…

News Update – Best of the Day

– Die Unternehmenskommunikation mit den eigenen Mitarbeitern per Videoblogs in Schwung zu bringen, nutzen offensichtlich noch wenige Unternehmen. Zumindestz kommt manager-magazin.de zu diesem Schluß…

Jeff Jarvis macht Medienhäusern klar, wie sie zukünftig arbeiten sollen: “Cover what you do best. Link to the rest.” Der erste Kommentar dazu: ‘…I thought you were referreing to bloggers, not newspapers.’ Ohne Worte…

– YouTube Channel: Spielerei oder wichtiger Vertriebskanal? frägt media-Treff und betrachtet die YouTube Channel von drei Großunternehmen: Porsche, Siemens und SUN.