This is a Twitter wake-up call! Well done, Jim…

Some days ago, I read a comment on another blog moaning “OMG – not another Twitter post!” Bearing this in mind, I now reply with a post to Jim Connolly’s clever decision. The marketing expert who deleted over 20.000 followers some days ago.

So, my comment is…’YES, a critical Twitter article – finally somebody did it.’

One of our editors asked me the other day: ‘Why would you use Twitter?’ I replied…

Imagine you have a mobile phone.
Imagine there is nobody in your address book.
Imagine you have forgotten all numbers.

And, what is the value of your mobile phone in this case? That’s were you start to twitter…

So, I thought about the comparison and came to the conclusion. There is a big benefit of a mobile phone compared to Twitter. The communication barrier which is called the ‘Dial’ button. Although you have a lot of people in your business ‘communication network’, you just talk to them actively when it’s the appropriate time. But people love to listen to Twitter in a passive mode. This is becoming a critical efficiency issue…

Jim summarizes about his future Twitter balance… “BUT this time, I am only following friends, clients and contacts, (which will be quite a large number in itself.)”. Yes, he is popular and back at far more than 500 followers again…

Spot On!
Let me ask… Do we all know what the critical topic with Twitter is? It can be a ‘time thief’ where we spend hours killing the efficiency of our productive work output by trying to invest in our knowledge, in our vanity, in being the first to know and in our ‘trendsetter image’? Ah yes,we can learn a lot from Jim’s decision. It’s a wake-up call, not only for the Twitterati…

Company Reputation & Monitoring

Im Sinne des Reputation Managements müssen Unternehmen heutzutage wissen, welcher ‘Buzz’ im Web über sie und den Mitbewerb geschrieben und diskutiert wird, sowie welche Informationen ausgetauscht werden.

Um hier den Anschluss nicht zu verpassen, gibt es zahlreiche Plattformen (siehe Bild), die das ‘Monitoring’ einer Person,eines Brands, von Produkte, des Mitbewerbs und der extrem dynamischen Social Media Welt ermöglichen. Marketing Pilgrim hat diese in zwei Post zusammengefasst. Hier die übersetzte Zusammenfassung in Kurzform…

Die bekanntesten Monitoring Tools
Amazon: Neu und gefragte Produkte via ‘tags’ beobachten und dann ähnlich ‘tags’ beobachten. Gut für Produkt-Management und Entwicklungsteams…

Blog Comments und Backtype: Die Kommentare auf Blogs zu verfolgen, ist schwierig und aufwendig. Auch wenn ein Post positiv ist, kommt er gerne auch mal als negative Nachricht rüber. Über diesen Service verfolgt man die kompletten Kommentare. (RSS-Feed!)

Blogpulse – Conversation and Trends: Links von und zu Blog Posts sowie Key-Word Tracking auf Blogs.

Delicious: Online Bookmark Service, der Bookmark-Sharing ermöglicht und zeigt, wenn jemand ein Bookmark setzt, welches ihre Firma beinhaltet -am Beispiel iPhone.

Digg und Reddit: News, die beliebt sind, machen hier das Rennen und wer den RSS-Feed eingestellt hat, folgt den Nachrichten über die eigene Firma.

Flickr: Mitarbeiter veröffentlicht ein ‘Top-Secret’ Produktfoto? Foto von Top Manager im Bordell? Wenn der Firmenname auftaucht oder der Name einer Person, zeigt der RSS-Feed das an.

Google News: Nennungen ihrer Firma im Main Stream Media Konzept. Firma eingeben, sortieren der Ergebnisse nach Datum und dann RSS Fed aktivieren.

Google Blog Search: Die Bloggosphäre ist aktiv und Google Blog Search bildet meistens alles ab, was in der Social Media Welt ‘pingt’. (RSS-Feed!)

Google Patent Search: der Name ist Programm – wer seine Patente schützen und den Mitbewerb beobachten will.

Google Alerts: Kein RSS Reader-Liebhaber? OK, dann eben per Email alle Informationen rund um Firma, Produkte, etc. tracken und in die Mailbox bekommen.

Google Trends, Trendrr und Trackur (letzterer kostenpflichtig): Was sind die meistgesuchten Keywords? Sogar auf Länder und Städte eingrenzbar…

Technorati und Social Mention: Alles,was sich in der Social Media Welt und Bloggosphäre abspielt, lässt sich hier schnell finden – auch, wer Backlinks setzt…

Twitter: Wer die Suchmaschine von Twitter nutzt, kann sein Brand, Produkte, den Mitbewerb usw. bei seinen Twitteraktivitäten im Auge behalten. Für die RSS-Hasser gibt es alternativ TweetBeep.

Wikipedia: die glaubwürdigste Wissensadresse im Web. Was wird an ihrem Profil verändert oder jemand versucht, zu ihnen führende Links zu entfernen? Der RSS Feeds meldet sich…

Yahoo News and Moreover News: Schneller Firmen-, Mitbewerbs- und Branchen-Nachrichtenüberblick mit RSS-Feed Modell.

YouTube und MetaCafe: siehe Flickr auf der ‘Videoebene’… – am Beispiel ASUS


Weitere nützliche Monitoring-Tools
Boardtracker: Blogs spiegeln nicht immer die hochwertige und hintergründige Kommunikation – Foren und Message Boards schon eher. Wenn ihre Firm ain einem Thread genannt wird, kommt die Nachricht per RSS.

Compete: Suchanalyse hinsichtlich von Keywords – auch um den Mitbewerber und seine Strategie auszumachen.

Edgar Online: Wie steht es finanziell um den Mitbewerb (eher USA)?

Facebook Lexicon: Auf dem derzeit angesagtesten Social Network können Sie checken, welche Key Words auf Facebook verstärkt genutzt werden.

Keotag: Wer nutzt welches Tag. Cool ist es vor allem, wenn man Firmen findet, die ihre Firma und ihre Produkte taggen – oder gleich zahlreiche Firmen sieht, die die gleichen Tags nutzen.

my ON-ID: Für das Business entscheidend, ist ihr guter Ruf hinsichtlich ihrer persönlichen daten im Netz, den die Plattform regelmäßig ‘monitored’ – mit dem netten Nebeneffekt des Eigenmarketings.

oodle: Falls der Mitbewerb an die Mitarbeiter will, findet man hier die Stellen der Personen auf die man selbst besonders achten muss.

Seeking Alpha: Der ‘Lauschangriff’ via Conference Call Transkripten bei Aktiengesellschaften…

upcoming.org: Hinsichtlich Veranstaltungen auf dem Laufendem bleiben. Beispiel: web strategy

User Name Check: Auch wenn man nicht weiß, was man damit tun, aber den Usernamen sollten man haben.

Spot On!
Alle Monitoring-Tools sind kostenfrei! Welche für das eigene Business sinnvoll sind, muss jeder selbst entscheiden. Auffällig ist, was man mit Google alles machen kann (und was Google damit alles monitort)…

Tiger Woods Dubai Golf Community

Das neuste Projekt von Tiger Woods hat ein bischen was von ‘Tiger im Wunderland’: die Tiger Woods Dubai Golf Community. Nein, ausnahmsweise mal keine ‘Online-Social-Network-Welt’. Offline soll 2009 das gigantisch Projekt seine Vollendung finden und an Exklusivität fast alles übertreffen, was die Golfwelt je erlebt hat.

Die Pressemeldung lässt die Exklusivität der 72-Loch Championship Golf-Offline-Stätte, namens Al Ruwaya (zu deutsch: Heiterkeit/Gelassenheit), dann auch spüren…

“Luxury residences at The Tiger Woods Dubai will include 22 palaces, 75 mansions, and 100 signature villas. All residences will be situated on large land areas: palaces (100,000 sq. ft), mansions (50,000 sq. ft), large villas (30,000 sq. ft) and will include cutting-edge home technology and exquisite landscaped gardens. While master guidelines have been carefully chosen to ensure that the entire community enjoys amenities of the highest standards of quality and consistency.

The 360,000 sq. feet luxury boutique hotel will include 90 suites and 14 bungalows in sizes varying from 1,600-9,500 sq. feet. The hotel will target top-tier clientele and boasts a 10,000 sq. feet swimming pool, as well as one of Dubai’s most exquisite spas. The interiors of the hotel will be designed by renowned Lebanese designer Elie Saab and reflect his personalized style that is defined by a fusion of simplicity, luxury and modernism.”

Die Offlinewelt wird da online in Perfektion präsentiert und die Tore öffnen sich wohl später für beide nur nach vorheriger Registrierung und Genehmigung.

Online verschließt sich die glamouröse Märchenwelt nur in einem kleinen Navigationspunkt mit einem ‘Members Only’ Login. Dieser dient allerdings derzeit nur der Kontaktaufnahme durch das Salesteam. Die Abfrage nach Interest (Villa, Land und Golf Membership), Budget (in Millionenbeträgen) und Grund des Investments (Erst-, Zweitwohnsitz oder Investment) spricht aber eine klare Sprache…

Bleibt spannend und abzuwarten, was online aus dem Projekt wird. Jetzt warten wir aber erstmal ab, ob die PR Abteilung sich wirklich meldet und einen auf dem Laufenden hält.

To be continued…

Spot on!
Eine exklusive Community in der Offlinewelt – wirkt das nicht wie Web 2.0.mäßig auf den Kopf gestellt? Es ist irgendwie wie eine moderne Gruppierung 3 hoch 0, die Offline ausgetragen wird – die Golfer als eigener Kreis, die exklusive Dubai Community und das Golfareal in der Wüste. Da gibt es ein exklusives Land, in das nur die Reichen dürfen – Tür davor, ein kleines Vermögen verlangt und die meisten Menschen müssen draußen bleiben. Irgendwie verrückt, wenn sich Menschen vor der Realität verschließen… Da wirkt die Nachricht über den Pitch für golf.de noch so richtig Web 1.0-like.

Social Networks für Frauen, Mütter und Eltern

Neue Social Networks und Online Communities für Frauen, Mütter und Eltern schießen schneller aus dem Boden als man den Überblick behalten kann. Die Zielgruppen sind finanziell potent und offen für neue Produkte. Wer z.B. aus Absatzsicht wissen will, wo sich Eltern auf Communities tummeln, sollte sich diese ausführliche Übersicht der Eltern-Plattformen mal ansehen.

Was die Zielgruppen Frauen und Mütter angeht, so finden hier mal ein paar interessante Plattformen ein wenig mehr Beachtung, die wahrlich viel Gründe und Potential für Werbeeinsätze liefern: ein Social Network für die moderne mobile Frau, zwei Communities für (auch werdende) Mütter und das neue Corporate Community des Kinderwagen-Produzenten Bugaboo. Die Auswahl beruht darauf, dass diese Plattformen teilweise neu sind, teilweise nicht IVW gelistet oder klar positioniert – aber sich dennoch großer Beliebheit erfreuen.

Neue Community Plattformen

shesconnected.com
Women and Businesswomen united – das Sex and the City Netzwerk? Nun kommt also die exklusive Plattform für die Frau und man frägt sich, ob nicht eine persönliche Präsenz auf XING, LinkedIn oder Facebook genügt? Nein, denn so die Plattform… “No other site allows women to create both a personal and professional profile. Keep one private, make the other public.” Man(n) frägt sich automatisch: Gibt es eigentlich für Männer schon eine ‘hesconnected’ Community, oder brauchen Männer ein geschlechtsspezifisches Social Network nicht? Für Frauen positioniert sich das Social Network als …

“…the one place where busy women can connect with others to find the tools, tips and resources to simplify everyday life on the go. Whether juggling family, career or both, now women can stay connected to who and what matters most.”

Ein aus Business- und Finanzierungs-Sichtweise sicherlich guter Ansatz ist das Shesconnected Publishers Network, welches talentierten Bloggern und der ‘publizierenden’ Menschheit die Option bietet, Content in die Plattform einzubringen und der mobilen Frau interessante Inhalte zu offerieren. Ein cleverer Web 2.0 Ansatz: Nicht die Plattform muss für Content sorgen, sondern die Community selbst – oder eben diejenigen, die den Zugang zur Frau suchen.

bugaboofriends.com
Diesen Monat launched Bugaboo seine weltweite, lokalisierte Online Community: Bugaboo Friends – eine Community für Eltern, Großeltern, Freunde der Marke und allen mobilen ‘Kinderwagenschubsern’. Dort sollen Geschichten ausgetauscht werden, Produkte vorgestellt und Tricks gezeigt werden, sowie Fotos und Videos von Bugaboo Begeisterten aus aller Welt hochgeladen werden. Bugaboo fordert die Mitglieder zu Bewegung auf, neue Örtlichkeiten zu erforschen und stellt selbst Tagestrips vor. Natürlich gibt es für Commmunity Mitglieder alle Neuigkeiten um das Brand und die Company zuerst. Und die Community wartet mit einem Statement auf, welches werdenden Eltern ein neues modernes und mobiles Leben aufzeigt.

“Just because you become a parent doesn’t mean you have to stop exploring.”

Dieses Statement, die Geschichte um die Funktionalität und die Filmfeatures der Kampagne machen eine solche Online Community zu einer runden Sache – empfehlenswert für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, eine Corporate Community Plattform zu schaffen.

Community Plattformen für Mütter

mamacommunity.de
Die Community für die Mama – eine von vielen neben der offensichtlich marktführenden Plattform netmoms.de (Oktober 2008: 18 Mio. PIs). Auf mamacommunity wird alles besprochen, was rund um Schwangerschaft, Baby, Kinder, Familie, Schwanger werden und Geburt geht. Die eigene Bezeichnung ‘Die Online-Community für Mütter, Schwangere & Co.’ klingt irgendwie herrlich – denn was oder wer ist ‘Co.’ (Papa?). Der Mitteilungswille und Kommunikationsaustausch unter Frauen ist bekannt – unter Mütter ist er immens … und im Wachstum. Da macht es anscheinend auch nichts aus, dass die Plattform gar nicht groß auf eine Beschreibung oder Positionierung setzt (außer die paar Google Metas) – eine ‘Über uns’ Seite fehlt gänzlich, ist für die Mütter aber wohl nicht wichtig. Es wurden inzwischen über 1 Mio. Beiträge (!) geschrieben. Für Frauen zählt anscheinend, dass gesprochen, diskutiert und mitgeteilt wird – eben der Grundgedanke einer Community. Was die Vermarktung der Seite betrifft, so sucht man Angaben hierzu gänzlich – auch wenn sich Banner auf der Seite finden.

mamiweb.de
Im Mai 2007 gestartet hat mamiweb.de inzwischen über 175.000 Mitglieder. So zitiert Perspektive-Mittelstand einen der Mitbegründer: „Mamiweb ist der Konkurrenz mittlerweile meilenweit voraus”, so Dr. Gerhard Öllinger, Geschäftsführer der Mamiweb GmbH in Frankfurt am Main. „Unser Angebot an Mütter und Schwangere ist so beliebt und bekannt, dass sich fast jede Minute ein neues Mitglied bei unserem kostenlosen Netzwerk registriert!”. Auf dieser Seite wird wahrlich an alles gedacht und erklärt. Natürlich auch Fotoaustausch, Regionaltipps und verschiedene Gruppen finden sich auf der Community-Plattform. Bei so viel Informationen und Austauschmöglichkeiten fägt man sich, ob ein Blog noch Not tut – nach Einsicht bietet dieser aber wahrlich hilfreiche Tipps für Mama und Papa. Vermarktet wird die Seite von GUJ Electronic Sales und so finden sich auch zahlreiche Banner auf der Seite.

Spot On!
Es ist faszinierend, wie unterschiedlich man Eltern, Mamas oder Frauen in unserer Web 2.0 Welt adressieren kann – mannigfaltig nach Geschlecht, nach Vorlieben, nach Selbstdarstellung oder Produktvorlieben. Für jede unterschiedliche Lebenssituatione kann man ein neues Gesicht aufsetzen. Wenn wir alle zwischen unseren Blogs, XING, LinkedIn, Social-, Privat-Interessen Networks oder -Communities hin- und herwandern, bleibt nur zu hoffen, dass wir da noch Zeit haben werden, reale Zwischenmenschlichkeit zu pflegen, unsere Kinder zu wickeln oder im Handel uns den begehrlichen Produkten der Zukunft und des handfesten Lifestyles zu widmen. Sonst haben wir bald SecondLife zur Realität gemacht… oder nicht?

Whitepaper: Social Networks im Vertrieb

Jeder Businessmensch sucht nach der idealen Option, Social Networks für den Vertrieb so effizient wie möglich zu nutzen. Xenagos, einer der deutschen Personalberater für Verkauf und Vertrieb, wartet jetzt mit einer guten Idee auf und macht das Mittel zum Zweck: Man interviewe einfach ein paar Experten (wie z.B. ‘den Blogtrainer’ Karl Heinz Wenzlaff oder den ‘XING-Trainer’ Joachim Rumohr, packe die Interviews in ein Whitepaper und sichere sich so interessante Leads für den eigenen Vertrieb.

Thumbs up – ein gute Idee und ein ‘für sich’ gutes Beispiel im Sinne des Whitepaper-Themas!

PS: Das Whitepaper gibt’s hier – gegen Abgabe der Kontaktdaten.