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Das Ende der Device-Denke bei TV-Programmsendern

Immer mehr klassische Medien verlängern ihre Angebote in digitale Umfelder, um den User auf jedem Screen zu erreichen. Interessant ist dabei, dass immer weniger Inhalte gezielt für ein Endgerätetyp wie Smartphone oder Tablet produziert werden, sondern die Produktion von Inhalten immer öfter geräteunabhängig erfolgt. Ein Grund hierfür ist die immer besser werdende User Experience auf kleineren Screens, die, wenn es gerade nicht anders geht, immer öfter als „Zweitfernseher“ herhalten müssen. Dieser Wandel ist erstaunlich, da noch vor wenigen Jahren die Industrie der Annahme war, dass Inhalte bzw. Senderformate speziell für kleinere Bildschirme produziert werden müssen, um beim User anzukommen.

Auf den Münchner Medientagen sagte Peter Schulz von Sky im Panel „German Entertainment and Media Outlook 2016“ von PriceWaterhouseCooper (PWC), dass Menschen ihr mobiles Endgerät nicht gegen den großen TV-Bildschirm eintauschen, sondern dass sie mobile Endgeräte meistens nur dann nutzen, wenn der große Screen gerade nicht zur Verfügung steht. Paid Content-Angebote speziell für das Smartphone zu entwickeln mache daher einfach keinen Sinn, ein Sender muss heute mit seinem gesamten Programm überall präsent sein.

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Unterbrecherwerbung fördert die Marke? – Studie zu Mid-Roll Video Ads

Eine alte Erkenntnis der Werbebranche… Unterbrecherwerbung steigert Markenerinnerung, Werbewirkung und Kaufbereitschaft. Eine aktuellen Studie des Online- und Multimediavermarkters der ProSiebenSat.1 Group, SevenOne Interactive, unter 970 Teilnehmern hat belegt, dass Mid-Roll Video Ads erfolgversprechender sind als die herkömmlichen Pre-Roll Video Ads.

„Dass MidRolls bei allen Faktoren besser abschneiden als PreRolls ist in erster Linie auf das starke Involvement beim Ansehen eines Films zurückzuführen“, erklärt Matthias Falkenberg, Geschäftsführer SevenOne Interactive. „Wir wissen aus dem TV, dass die Lean-Back-Phase beim Fernsehkonsum die optimale Grundlage für die Rezeption einer Werbebotschaft bildet. Diesen Mechanismus transportieren wir durch die MidRoll Video-Ads ins Internet.“

Spot On!
Ok, Herr Falkenberg, das ist prinzipiell richtig. Aber die Beiträge im Web-TV sind in der Regel bedeutend kürzer als im TV. Lehnt man sich im Web TV wirklich schon entspannt zurück bei einem ‚5 Minüter‘? Die Frage ist auch, ob das Markenimage des ‚Störer-Werbers‘ dadurch positiv oder negativ beim Kunden haften bleibt. Die Studie gibt darüber keine Auskünfte…

Bei Sat1 TV kommt man oft nicht zur Lean Back Phase, weil man aufgrund der Werbung ständig aufsteht und oft das Involvement verliert… *Zapp* Weg bin ich…