SONY will mit neuer Webstrategie zurück auf die Erfolgsspur

Wer sich als Elektronikkonzern nur auf Hardware verlässt, ist in einem zunehmend umkämpften Markt nicht mehr wettbewerbsfähig. SONY will dem jetzt entgegenwirken und seine Marktposition stärken, indem man nicht mehr nur auf Hardware wie Fernseher oder die Playstation 3 setzt. Der Fokus soll -laut IT Times- auf das Internetbusiness verlagert werden.

Dass sich die Zeiten geändert haben, hat inzwischen auch Sonys Chief Executive Howard Stringer auf einer Konferenz in der Zentrale in Tokio erkannt. „Dies ist nicht das Sony deines Vaters“, so Stringer. Verluste in den Bereichen Videospiele und Fernsehen sollen zukünftig mit eigenen Internet-basierenden Gadgets ausgeglichen werden und Software und Services in den Vordergrund des Interesses rücken.

Die Gewinnzone soll Ende März 2009 in den schwach performenden Bereichen erreicht werden, meint Stringer. So wolle man als taktisches Element bis 2011 90% aller Sony-Produkte mit W-LAN-Empfängern auszurüsten und sie damit Internetfähig machen. Nach den Vorbildern von Apple iTunes und AppleTV will man in den Bereich der Services Akzente setzen. Schon im Herbst soll in den USA ein eigener „Video on Demand“ Service angeboten werden.

Intel Insider Programm gegründet – Sean Maloney äußert sich zur Online Strategie

Das Intel Insider Programm zielt darauf ab, Best Practises rund um die Firma und New Media herauszufinden, um die Ergebnisse auf breiter und barrierefreier Ebene zu diskutieren.

Zur Gründung des Programmes trafen sich erstmals am Dienstag Intel Insider, eine Gruppe von Intel Beratern, mit Sean Maloney, Executive VP und Marketing Chef von Intel.

Unter IT-Insidern ist hinlänglich bekannt, dass Intel im Online Marketing eine Vorreiterrolle besetzt. Im Silicon Valley Watcher spricht Sean Maloney bei diesem ersten Treffen über das Abwenden Intels von TV Werbung und der noch stärkeren, nahezu vollkommenen Fokussieren auf Online im Marketingsplit.

Weitere Infos zum Intel Insider Programm können Sie hier nachlesen.

Internethype reloaded…?

In der Personalbranche, im Immobiliensektor, im Investmentbereich… Bekommt man nicht langsam einen Flashback an die Jahre 1999-2001, wenn man viel mit seinem Netzwerk kommuniziert?

An eine Zeit als es keine verfügbaren qualifizierten (oder sie wollten ein unrealistisches Gehalt) Mitarbeiter gab; Büroraum knapp wurde und deshalb ein Skyscraper nach dem anderen in Großstadthimmel wuchs. Als für (teilweise lediglich kopierte) Businessmodelle ein immenses Kapital verbrannt wurde, was sich für Kapitalgeber -VCs und Business Angel- nicht wirklich monetarisiert hat.

Derzeit wird wieder kräftig investiert: vor allem in Personal und in Businessmodelle. Hat die Welt gelernt aus dem Webdesaster vor ein paar Jahren? Ein Netzwerkbericht aus einer knappen Woche…

Donnerstag
Ein Personalberater ruft mich und … Nein Nein!… bietet mir keinen Job an, sondern frägt mich, ob ich nicht für seine offenen Stellen jemanden kennen würde. Mein Netzwerk wäre doch ziemlich ansehnlich, hieß es. Er bezahle auch eine Provision bei Vermittlung. Der Markt sei wir leer gefegt an Sales- und Marketingpersonen. Er wisse nicht mehr so richtig weiter…
2000 bekam ich ähnliche Anrufe und war damals gerade 4 Jahre in der Branche. Déjà vu…!

Freitag
Bekannter aus der Immobilienbranche sucht ein Office für 300 Quadratmeter. So kleine Räumlichkeiten sind schwer zu vermitteln, denn es werden eher große Objekte auf dem Markt nachgefragt. OK, insofern hat sich hier was getan. Damals bekam man unter 600 Quadratmeter gar nichts mehr in Großstädten…

Samstag
,Entfernter‘ Freund versucht, mich für eine Businessidee als Geldgeber zu bekommen. Die Idee gibt es bereits mehrfach im Web. Ich desillusioniere ihn. Kopierte Businessmodelle gibt es zahlreiche, die meisten werden nichts – dankend lehne ich also ab. Er hat mir erlaubt im Blog darauf einzugehen. Guter Mann!

Sonntag

Ich widme mich meiner Familie, denn das habe ich 2000-2001 an Wochenenden zu wenig machen können.

Montag

Diskussion mit einem Finanzberater, der Web Fonds anbietet. In den Fonds sind einige der alten Internet Start-Ups. Beide stellen wir uns die Frage, wann die neuen Start-Ups ihren IPO haben und/oder wo eigentlich die neuen Web 2.0 Start-Ups an der Börse stehen. Die Nachforschungen bringen ernüchternde VC Ausbeuten zum Vorschein: Im Q2 ging keine VC Firma in USA an die Börse! Lernfähige Finanzbranche…? Möge jemand anders darüber urteilen.

Ja, die Woche ist noch nicht herum und die Anzeichen sind bekannt…

Spot On!
Wäre ich im Filmbusiness, wüßte ich nicht, wie ich zwischen zwei Titeln entscheiden sollte… ,Internethype reloaded‘ oder ,apocalypse in a brave new world?‘. Die Googleversion der Zukunft sehe ich dabei eher nicht – mehr eine kritische Phase, die sich so alle 7 Jahre wiederholt (laut Uniprofessoren!) – aber diesmal hoffentlich ,softer‘ ausgeht als um die Jahrtausendwende.

Und Rückzugsmöglichkeiten, wenn das Web mal wieder am Ende zu sein scheint, gibt es ja schon… z.B. eine in der Schweiz und eine in Deutschland.

Eigentlich will man solche Seiten aber gar nicht in Erwägung ziehen…!

Ist unser Business zu vernetzt?

Eine Studie von IDC im Auftrag von Nortel zeigt jetzt auf, wie vernetzt die Manager von heute sind. So sind weltweit 16% der Angestellten ‚hyperconnected‘. Mit Hilfe von mindestens sieben Geräten greifen sie auf rund neun Kommunikationsanwendungen zurück, um jederzeit erreichbar zu sein.

IDC kommt zu dem Schluss, dass schon in fünf Jahren 40% der Business User derart umfassend vernetzt sein werden. Dabei kommt der Druck nicht unbedingt von den Firmen sondern den Mitarbeitern selbst, die die Bereitstellung dieser Arbeitsmittel erwarten.

Schon heute geben 36% an, so vernetzt zu sein, dass sie mit vier Geräten auf auf sechs Anwendungen zurückgreifen: am beliebtesten sind E-Mail, SMS, Instant Messaging, Webkonferenzen und Soziale Netzwerke.

Ostasien und USA sind dabei die Spitzenreiter der ,Hoch-Vernetzen‘ – Kanada und die Vereinigten Arabischen Emirate stehen da eher am Ende. Europa bildet das Mittelfeld, wobei SMS und Instant Messaging die bevorzugten Anwendungen sind.

Die Studie wurde unter 2400 Angestellten in 17 Ländern durchgeführt und ist hier abrufbar.

Spot On!
Vor 10 Jahren sagte mein Manager mal… Vor 3 Jahren kam ich aus dem Urlaub und habe den Briefkasten geleert. Heute verliert man mit Mail, Fax und Email fast den Überblick. Inzwischen sind es noch mehr fast zehn Anwendungen, die bedient werden wollen. Vor allem wenn man bedenkt, dass jeder Mensch inzwischen ungefähr 3 E-Mail Postfächer pflegt. Bleibt abzuwarten, wo wir mit Twitter, Xing und Co. in 5 Jahren stehen.

Electrolux setzt auf kochbar.de

„Das neue Portal kochbar.de passt gut in unsere Web-Strategie für die Bewerbung unserer innovativen Kochgeräte. Auch Design und Funktionalität der Seite gefallen uns. Mit Werbung in klar positionierten Communities haben wir bislang sehr gute Erfahrungen gemacht – darauf setzen wir auch bei kochbar.de.“
Erika Kraus, Referentin Neue Medien, Electrolux

Electrolux wird der erste Werbekunde auf kochbar.de und bucht dort ein vierwöchiges Special. Ab dem 14. Juli informiert Electrolux auf einer individuellen Subsite über das Induktionskochfeld „Juno Infinite“ und den „Juno Kombi-Garer“.

Das neue Kochportal, das im Mai vom TV-Sender VOX in Kooperation mit RTL interactive gestartet wurde, zeichnet sich durch die Kombination von Kochformaten im VOX-Programm und einer lebendigen Community aus – inklusive Video-on-demand-Angebot mit vollständigen Folgen von „Das perfekte Dinner“ und „Schmeckt nicht, gibt’s nicht“.

CeBIT baut Online-Aktivitäten weiter aus

Die Deutsche Messe Hannover hat eine klare Sichtweise, wie man die digitale Strategie in den nächsten Jahre weiterführt. Hier ein Beitrag aus MarketingBörse.

CeBIT plant Online-Matching bis 2010

Komplexe Technologien und erklärungsbedürftige Dienstleistungen können laut Prüser durch individuelle Online-Recherchen plus gezielter Gespräche vor Ort erfolgreich vermittelt werden. Für die Deutsche Messe steht insbesondere das professionelle Matching von Ausstellern und Besuchern im Fokus der Aktivitäten. Bis 2010 will die Hannoveraner Messegesellschaft eine Terminvereinbarung zwischen Besuchern und Ausstellern über ihre Online-Plattform ermöglichen.

CeBIT baut Online-Communities aus

Darüber hinaus stehen nach Aussagen des CeBIT-Direktors verstärkt die Recherche von Themen und Anbietern sowie Empfehlungen zu Themenwelten und Events im Mittelpunkt der künftigen CeBIT-Online-Aktivitäten. Das Web biete die Chance, durch Community-Angebote neue Zielgruppen anzusprechen, so Prüser. Die Deutsche Messe habe im vergangenen Jahr die Plattform „CeBIT next“ sowie das IPTV-Angebot „CeBIT TV“ mit Nachrichten- und Magazin-Kanälen gestartet. „CeBIT-TV“ hat nach Angaben des Messechefs heute rund
50.000 Abonnenten und eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 16 Minuten/Sendung.

In diesem Jahr hat die Deutsche Messe ihre Online-Aktivitäten um den „01 Blog“, eigene YouTube-Channel und Podcasts erweitert. Mit 100.000 Visits, mehr als 300 Verlinkungen und zahlreichen prominenten Bloggern sei das Weblog-Projekt erfolgreich gestartet, so Sven Prüser am Morgen in Berlin. Ein eigener „Global Conference Channel“ und Raum für selbstproduzierte Clips brachten den CeBIT-Organisatoren bis heute 76.000 Abrufe über YouTube. Parallel stellte die Hannoveraner Messegesellschaft 19 deutschsprachige und fünf englische Podcasts bereit, die rund 15.500 mal angeklickt wurden.

Neue und bewährte Online-Tools

Im Bereich Online-Werbung konzentriert sich das rund 15-köpfige Internet-Team in Hannover auf den weiteren Ausbau des
Suchmaschinen-Marketings sowie neue Formen der Kommunikation, wie Virales Marketing. Rund die Hälfte alle Besucher von cebit.de kämen
über Google, weitere 20% über Suchmaschinen-Marketing – rund 20% mehr im Vergleich zum Vorjahr. Rund die Hälfte des Traffics von „CeBIT-Online“ werde heute bereits mobil generiert. Zur CeBIT gab es in diesem
Jahr erstmals mit „RaBIT“ ein „Viral“. Der Viral erreichte auf Anhieb rund 50.000 Videoabrufe.

Für Sven Prüser liegt die Stärke der CeBIT mit ihren eigenen 15 Präsenzen im Internet darin, Besuchern wie Ausstellern einen besseren Service im Umfeld der IT-Leitmesse zu bieten. Mit eigenen Streaming-Angeboten konnten Presseevents, Konferenzen oder die Eröffnungsfeier weltweit interessierten Internet-Nutzern in Echtzeit zur Verfügung gestellt werden. Bei den Online-Aktivitäten stehe heute klar die Qualität der Inhalte und interaktiven Angebote ggü. Klickraten im Vordergrund.

VisionAwards 2008 – Preisträger stehen fest

Mit den VisionAwards werden seit drei Jahren Unternehmen und Unternehmer ausgezeichnet, die mit einer New-Business-Idee in den Medien verstärkt auf sich aufmerksam machen. Diese Geschäftsmodelle sollen international anerkannt sein und von Online- und/oder mobilen Medien kommen.

Die Jury der VisionAwards 2008 hat fünf Medienplattformen ausgezeichnet. Die Gewinner sind…

15TALENTS: Ein Online-Marktplatz, der Projekte von Unternehmen mit den Kenntnissen und Fähigkeiten von Studenten vernetzt.

amiando: Ein umfassendes Online-Tool für das Teilnehmermanagement bei Entertainment- und Business-Events sowie privaten Veranstaltungen.

brands4friends: Deutschlands größter Online-Shopping-Club bietet Markenprodukte in Verkaufsaktionen seinen 500.000 Mitgliedern zu stark reduzierten Preisen an.

Tauschzone: Eine Tauschplattform für Waren und Dienstleistungen im privaten Umfeld, die ohne direkten Tausch und ohne Zahlungsverkehr auskommt.

telewebber: Ein neues Startup, das klassisches Fernsehen und Internet verbindet, in dem die Mitglieder der Community gemeinsam fernsehen und dabei kommunizieren.

McDonald’s ist erfolgreich mit der digitalen Strategie – und richtet sich neu aus

McDonalds gilt als einer der Vorreiter im Webmarketing. Bereits mehr als zehn Prozent des Marketingbudgets fliessen in Online-Werbemassnahmen. Die Strategie soll dennoch neu ausgerichtet werden. Das Hauptaugenmerk soll zukünftig auf „Awareness“, „Sales“ und „Engagement“ beruhen, sagt Thomas Hofmann, Director Marketing Programms bei McDonald’s Deutschland, in einem Interview mit der INTERNET WORLD Business.

In der Vergangenheit habe man experimentiert – vom Ingame-Advertising über Video-Ads bis hin zu viralen Aspekten und Web-2.0 Features. In Zukunft sollen genau diese Punkte eine deutlich strategischere Ausrichtung erfahren. Mit der Hüttengaudi-Promotion habe man Anfang 2008 einen ziemlichen Erfolg erzielt. Innerhalb von nur sechs Wochen erzielte www.huettengaudi.de 4,2 Mio. Seitenabrufe und hatte mehr als 500.000 User Generated Videos. Die viralen Verbreitungseffekte noch nicht mitgerechnet.

Derzeit wird der Internetauftritt der Marke neu konzipieren, der bis Ende des Jahres 2009 fertig sein soll. Fokus soll auf das Thema Bewegtbild gelegt werden. „Wir befassen uns im Moment auch ganz gezielt mit Web-TV“, lässt Hofmann einen Einblick zu. „Weniger im Hinblick auf eine eigene Web-TV-Marke, sondern eher in Richtung Video-Ads und virale Kampagnen.“

Zusätzlich will man stärker auf den mobilen Internetuser setzen und den Claim des Unternehmens noch besser ins Netz
transportieren. „Er muss das Elebnis der Marke ins Netz übertragen, muss unseren Claim ‚I’m loving it‘ transportieren. Bislang war das nicht durchgängig der Fall“, so Hofmann.

Interview mit Thomas Hofmann aus INTERNET WORLD Business (EVT: 23. Juni 2008).

Offlinewelt 1.0 – Service im Möbelhaus

Als ich vor kurzem das Buch ,Vollidiot‘ von Tommy Jaud gelesen habe, bin ich davon ausgegangen, dass der Autor etwas übertreibt in seinen Äußerungen ein bekanntes Möbelhaus betreffend. Doch inzwischen kann ich Hr. Jaud verstehen…

Der Auftrag war eigentlich ganz einfach: einen Schrank namens PAX kaufen. Da denkt man sich, das geht schnell und wird eine friedliche Sache. Aber weit gefehlt…

Man fährt hin. Man weiß, was man will. Man geht an einen Schalter. Eine freundliche Dame im gelbem Shirt tippt schnell die gewünschten Produkte in den Computer, überreicht den Ausdruck mit der Liste und sagt, man müsse nur noch an der Kasse bezahlen. Dann könne man die Einzelteile zusammenstellen lassen vom Serviceteam – für einen kleinen Unkostenbeitrag. Und in 15 Minuten wären die Produkte am Auto. Noch weiter gefehlt…

Die Dame hat keinen Auftrag gebucht, sondern nur eine Liste der Produkte zusammengestellt. Also nochmal an einem Stand warten und dort einen Auftrag organisieren. Was an einem Samstag dann doch etwas zeitaufwendiger werden kann, wenn gerade jedes Kind der vierköpfigen Familie vor einem die bunten Treppen zum Servicemitarbeiter so oft wie möglich rauf- und runterklettern will. Nach 20 Minuten hatten wir den Auftrag.

Schnell zum Serviceteam Stand, das die Produkte auf einen Wagen packt und zum Auto schiebt. Bleibt noch Zeit für den grausam-und-irgendwie-doch-leckeren Hot Dog. Am Servicestand nur zwei Leute vor uns. Das wird schnell gehen. Und noch weiter gefehlt…

Nach knapp 30 Minuten kamen wir am Serviceteam Stand an die Reihe (das Schreiben eines Auftrags dauerte wahrlich ungefähr 15 Minuten!), um zu erfahren, dass das Serviceteam für geschlagene 20 EUR in 30 Minuten die Teile auf einen Wagen packt. Den man dann an der Wahrenausgabe abholen kann. Warten an der Wahrenausgabe würde derzeit übrigens 20 -30 Minuten dauern. Zum Auto müsse man das schon selbst bringen…

Am Schluss haben wir es selbst gemacht und waren in 10 Minuten inklusive Einladen fertig.

Das gesamte Patchwork dauerte 90 Minuten. In Anbetracht der zahlreichen Einzelteile des noch aufzubauenden PAX Schrankes war das gar nicht motivierend, nochmal das Möbelhaus zu betreten und vielleicht doch noch hier und durch physische Anwesenheit im Möbelhaus mehr zu kaufen als man eigentlich will.

Am Ende war es eher ein Service-Psychokrieg, der einem die Vorzüge einer Internetbestellung vor Augen geführt hat.

Fazit
Service ist ein heiliges und hochgelobtes Friedensgut bei einer Internetbestellung – und für Zusatzumsätze nicht zu unterschätzen. Klick, klick, klick und man bekommt alles ins Haus geliefert. Warten vor Ort ist out! Den Hot Dog macht man sich dabei gerne selbst zuhause.

Bei der heutigen Zeitknappheit sollte man sich gut überlegen, welche Serviceleistungen man in der Offlinewelt anbietet und wie. Und manche Produkte nicht online anzubieten, damit der Möbelhausbesuch steigt und vielleicht die Besucher mehr kaufen (ein Klassiker in diesem Businessgenre!) ist so vermutlich kein dauerhafter Ansatz. Da bieten heutige Business Intelligence Lösungen mit Data Mining bessere Aussichten auf mehr Umsatz.

Mancher Offlinewelt ist anscheinend noch nicht ganz klar, warum man online shoppen geht. Vielleicht haben Hr. Jaud und ich ja jetzt Denkanstöße zum besseren Verständnis geliefert.

Wie bewertet man ein Web 2.0 Business? – Vergleich Old und New Economy

Die ordentliche und erfolgreiche Bewertung eines Business hängt von vielen Faktoren ab: langjährige Managementerfahrung, Marktkenntnisse, diverse ROI Betrachtungen, etc. Das ist das 1×1 für Topmanager und jeder macht das nach bestem Wissen und Gewissen.

Wer sich auf das Spiel einer Businessbewertung einlassen will oder muss, kann sich mit dem nachfolgenden Leitfaden „Kundenkapitalbezogene Bewertung von Web 2.0-Portalen“ eine nützliche Gedankenstütze holen, um beim Kauf am Ende nicht einen wichtigen Punkt vergessen zu haben.

Das Paper vergleicht dabei das Old Economy Business einer Heizölhandelfirma mit neuzeitlichen Social Network Ansätzen wie z.B. Xing. Dabei werden die Businessmodelle anhand von der Historie, Qualität und der Praxistauglichkeit von Kundenkapitalbetrachtungen bewertet.