Statusmeldungen auf Social- und Business Networks – Twitter sinnvoll im Businessleben?

Schaut man sich die Statusmeldungen auf Social- und Business Netzwerken an, so frägt man sich, inwieweit Twitter schon einen Mitbewerb hat. Auf Xing und Facebook fällt zunehmend der Einsatz und die Nutzung von Statusmeldungen durch die User auf. Während diese früher eher als Add-On bei Xing und Facebook funktionierten, so ‚zwitschern‘ einem die Kontakte aus den Netzwerken von Privatem, bis zum privaten Businessinteresse (Blogs, etc.) und zum reinen Business fast alles, was sie selbst interessiert und irgendwie von Belang sein könnte – warum und wofür auch immer.

Das erst kürzliche Facelift von Facebook hat der Statusmeldung sogar schon zu mehr Bedeutung in prominenter Position verholfen. Man wird auf Facebook inzwischen mehr als prominent aufgefordert, seine Statusmedlung upzudaten. Vom schönen Ornament bzw. Trafficlieferanten der Plattform hin zum ersten Aktionspunkt für den User.

Waren es bei Xing früher eher sporadische Änderungen, die einem im Netzwerk mit den Statusmeldungen angezeigt wurden, so ändern sich diese derzeit mehrmals täglich. Aber es sind nicht nur Datenänderungen über die Personen, die automatisch angezeigt werden, sondern vielmehr persönlichen Informationen und Hinweise zum Privaten und Business, die dort kundgetan werden. Es wird also ordentlich ‚geschnattert‘ auf den Social- und Business Netzwerken.

Mitbewerb für Twitter also? Die Frage stellt sich zurecht, ob man Twitter im Business unbedingt benötigt. Drei Thesen, die das bestätigen könnten…

These 1: Nutzen und Vereinfachung
Eine für sich stehende Internet-Applikation, die sich nur mit ‚Gezwitscher‘ beschäftigt und sonst keine großen weiteren Nutzen verfolgt als Kurzmeldungen zur Selbstdarstellung um das eigene Wissen, ist wenig sinnvoll – vor allem aus Sicht des Business. Ist das nicht ein wenig viel Zeit verschwendet und umständlich für ein kleines ‚Häppchen‘ mehr an Informationen und ein großes ‚Bißchen‘ viel an oft wertlosem Geposte? Bei Statusmeldungen in Social- und Business-Netzwerken bekommt man nur die Meldungen derer, die einen interessieren – kein weiteren LogIn, Password und/oder offenen Browser, welchen man beobachten muss, will oder soll.

These 2: Geschwätzigkeit und Profilierungsgeist
Klatsch und Tratsch wird nirgends so gefördert wie im Business. Für das Business ist Twitter nicht zuträglich, da das Business zwar sich schnell dreht, man aber mit RSS Feeds und den richtigen Business Kontakten auch so schon viel von den Entwicklungen des Marktes erfährt. Wer als erster bescheid weiß, fühlt sich groß und wichtig und kann sich profilieren – ist aber mit Statusmeldungen der Social- und Business Netzwerke ebenfalls möglich. Zudem sind die meisten Businessleuten sowieso nahezu permanent über den Businessalltag darin eingeloggt, oder schauen mindestens einmal dort rein. Ein Blick in die Statusmeldungen des Tages dort und man verpasst selten etwas wirklich Wichtiges für das Business. Und wer wirklich über das Business tratscht, macht das über Glassdoor.com

These 3: Informationsflut und Gefahrenfalle
Wir leben in einer Welt der neuzeitlichen Medienmacher und als solche müssen wir alle noch lernen, Wichtiges von Falschem oder Gerüchten gebührend zu differenzieren – das profitable Geschäft der Yellow-Press. Wer sich bei Twitter als Aktivist und Förderer der Web 2.0 Welt tummelt, kann auch schnell mal etwas aufgreifen, falsch interpretieren und als wichtige Nachricht um die Web 2.0-Welt gehen lassen. Greift man das auf und ‚publiziert‘ es selbst, weil man sich auf den Wahrheitsgehalt verlässt, kann man bei einer Falschmeldung schnell als ‚Quatschkopf’gelten. Bei einem Business-Netzwerk macht man so etwas in einer Statusmeldung vermutlich eher nicht – denn: Ist der Ruf mal ruiniert, sind andere auch schnell pikiert‘. Oder nicht?

Spot On!
Schaut man sich die Anzahl der Twitter-User an, so darf man bezweifeln, dass die für das ‚eigene‘ Business wichtigen Personen dem Twitter-Trend folgen – allein schon aus zeitlichen Gründen. Natürlich könnte es auch sein, dass Facebook verstärktes Interesse an Twitter hat und deshalb seine Statusmeldungen so positioniert. Wer weiß, was sich noch alles tut im Markt um die 2.0 ‚Yellow-Web-Press-Welt’…

Intel und Yahoo: Internet Dienste im TV

Wird bei Ihnen das Wohnzimmer auch noch vom Fernseher beherrscht? Das Notebook residiert vorwiegend im Arbeitszimmer – auch wenn Sie per WLAN darauf zugreifen können? Das könnte sich bald ändern. Zumindest, wenn die Vorstellungen von Intel und Yahoo wahr werden. Die beiden Großunternehmen wollen zukünftig ‚TV-Widgets‘ auf die Fernseher bringen und so IT und CE zusammenwachsen lassen.

Die Widgets, eine Zusammensetzung aus ‚Windows‘ und ‚Gadget‘ (techn. Spielerei) sollen Internetdienste wie Wetter-Informationen, E-Mail, Aktienkurse oder Nachrichten anbieten, die die gewohnte Internet Nutzung auf den Fernseher übertragen. Ähnlich den Infoleisten bei den TV-Nachrichtensender heutzutage sollen die Widgets in einer Leiste am unteren Bildschirmrand erscheinen, ohne dass das Fernsehbild überdeck wird. Als erste Partner aus der Unterhaltungselektronik werden Samsung und Toshiba voraussichtlich noch in diesem Jahr TV-Geräte mit der Funktion vermarkten, kündigte Intel-Manager Eric Kim am Mittwoch in San Francisco auf Intels Entwicklerforum IDF an.

Für die Marketing- und Salesabteilungen der Unternehmen bedeutet die Neuerung ein komplettes Umdenken in der Werbekommunikation. In den letzten Jahren haben immer mehr Firmen ihre Werbeausgaben auf das Internet fokussiert, da die Menschen mehr Zeit im Netz verbringen. Wachsen die Medien Internet und Fernsehen stärker zusammmen, müssen sich Unternehmen wieder mehr mit dem Thema Kommunikation via TV beschäftigen. Dennoch ist es ein weiter Weg, bis die Menschen die neue Technik wirklich nutzen und umsteigen werden.

Spot On!
Wie oft hat man schon gehört, dass das Fernsehen grundlegend verändert wird. Bereits vor ein paar Jahren hat Intel den Vorstoß mit der Chip-Plattform ‚ViiV‘ in die CE-Welt gewagt und ist mehr oder weniger gescheitert. Letztes Jahr wurde das Programm eingestellt. Wie oft hat man schon gehört, dass das Fernsehen grundlegend verändert wird. Es bleibt abzuwarten, ob dies ein PR-Motor ist oder wirklich irgendwann das Notebook im Wohnzimmer unverzichtbar wird.

LinkedIn kommt nach Deutschland

Nach dem Erfolg von Xing, und dem Start von Facebook, in Deutschland wurde es auch langsam Zeit: Das internationale Business-Netzwerk LinkedIn wil jetzt auch den deutschen Markt noch Ende des Jahres mit einer Landesversion bedienen. LinkedIn-Gründer Reid Hoffman lässt dies in der neuen Ausgabe von „Tomorrow“ verlauten. Das verspricht ein harter Kampf um zahlungswillige und hochkarätige Managerkontakte in Deutschland zu werden.

Man habe den Start in Deutschland zwar schon lange geplant, aber es sein immer neue Projekte dazwischen gekommen, so Reid. Hoffentlich hat man da die Prioritäten bei LinkedIn nicht falsch gesetzt. Denn in einen Markt einzusteigen, der von einem deutschen Netzwerk beherrscht wird, ist dann doch nicht so ganz einfach. Über Xing meint Hoffman: Das große Netzwerk von Xing in Deutschland sei „für Geschäftsbeziehungen sehr wertvoll“.

Die Xing Nutzer abzuwerben, dürfte ein Kraftakt werden. Eine Antwort zur Abwerbestrategie gibt es vom LinkedIn Gründer dazu nicht – nur eine Andeutung: „Wir bieten mehr Features als Xing – die meisten sogar kostenlos.“ Wenn man sich vergleichsweise den erst kürzlichen (ebenfalls kostenlosen) Start von Facebook in Deutschland anschaut, so frägt man sich, wie jetzt noch ein drittes Business Netzwerk in diesem Markt bestehen kann.

Spot On!
Grundsätzlich kann man sagen, dass Facebook und LinkedIn den Mitbewerbsmarkt verschlafen haben. Die angegebenen Gründe zählen da nicht. Jeder Mensch hat nur eine begrenzte Zeit am Tag und die kann man nicht nur noch in Social Netzwerken verbringen.

Wie wichtig ist die Domain eines Produktes?

Wer den Mitbewerb nicht fürchtet, sorgt sich nicht um Domains, die mit eigenen Produkten in Verbindung gebracht werden können.

Für alle anderen stellt sich die Frage: Wenn ein Unternehmen ein Top Produkt in den Markt einführt, empfiehlt es sich dann die Domains zu besitzen?

Oder ist die Strategie inzwischen veraltet? Ein Quick-Check von thestrategyweb…

Wenn Apple mit viel Aufmerksamkeit ein neues Produkt in den Markt pusht, wie das iPhone, geht man davon aus, dass iphone.com sowie die entsprechenden Länder Domains Apple gehören. Die cleveren deutschen Manager von Freenet haben sich gedacht: Na, dann schauen wir doch mal, ob die Domain schon vergeben ist in Deutschland?

Siehe da! Die URL war frei und Freenet hat sich die Domain schnell gesichert. Nun wirbt darauf Blackberry mit seinem Pearl. Naheliegend ist also nach Pearl.com zu suchen. Man findet erstaunlicherweise nicht Blackberry sondern diese ziemlich leere Seite. Immerhin kein Mitbewerber! Aber nicht einmal die weltweite Webseite für Pearl gehört Blackberry.

Spot On!
Jetzt die offenen Frage: Kann man davon ausgehen, dass Apple und Blackberry keine Angst vor dem Mitbewerb haben? Sind die Länder URLs aufgrund von Google nicht mehr wichtig? Und: Wie wichtig ist die URL eines Produktes generell für das Webbusiness?

Wie geht Ihr Unternehmen damit um?

Das Alter ist für die ‚werberelevante‘ Zielgruppe unerheblich

Eine Studie des Marktforschers Dieter K. Müller belegt jetzt, dass die alt hergebrachte ‚werberelevante‘ Zielgruppe der 14-49-jährigen als überholt gilt.

Der Forschungsdirektor der ARD Werbung Sales&Services spricht damit etwas aus, womit schon lange zahlreiche Kenner der Branche gerechnet haben. Dennoch hieße das nicht, dass man jetzt die 50 plus Gesellschaft in den Fokus nehmen soll, bloß weil die die stärksten und kaufkräftigsten Konsumenten abbilden.

Das zunehmende Alter der Menschheit siegt über die alte Definition der Werbewirtschaft. In meinen Augen sollte sich die avisierte Zielgruppe am Leserinteresse, Leserverhalten, dem Berufsstand oder an finanziellen Investment Vorlieben festmachen.

Ist es prinzipiell nicht so: Man kann 50-70 Jahre alt sein und immernoch Spass am Shoppen haben. Zumindest bekommt man den Eindruck, wenn man offenen Auges durch die Stadt geht. Das war übrigens 1990 schon so…

Die Studie ist kostenlos hier abrufbar.

T-Home wird zu T-Everywhere

Der Werbespot, der die Gemüter in Deutschland derzeit im Web bewegt, ist der neue Telekom Image-Film: Paul Potts Erfolg bei dem britischen Casting Wettbewerb ‚Britains Got Talent‘ soll die Telekom zu neuem Ruhm führen.

Vom Handyverkäufer schafft Pott mit der Casting Show den Weg zum Millionär. Ein Song, ein Sieg – Turandot’s „Nessun dorma“ macht ihn berühmt. Bringt er jetzt auch die Telekom auf die Erfolgsspur? Ein Spot, ein Sieg…?

Die Strategie der Idee ist klar: Telekom verbindet – Festnetz, Online, Mobil und im Fernsehen. Wer bei der Telekom ist, verpasst nichts. Alle hätten Paul Pott live sehen können, scheint der Claim zu sein – mit einem Telekom Zugang, egal wo sie sich gerade befinden. T-Home wird zu T-Everywhere.

Man frägt sich, ist das eine geniale Idee oder der Wunsch der Telekom nach demselben unfassbaren Erfolg. 28 Mio. Mal wurde der Clip bei YouTube bereits angeklickt. Das ist auf jeden Fall ein Erfolg! Und das Feedback muss für die Telekom immens sein.

Interessant wäre zu wissen, wie die Telekom mit den ‚unzähligen bewegenden bis herzzerreisenden Mails‘ (laut welt.de) umgeht. Kann die Tränendrüse über die Spitzelaffäre, den Fahrrad Doping Skandal und den jahrelang schmerzlich vermissten Service der Telekom hinwegtäuschen? Kann ein Imagefilm die Reputation eines Unternehmens wieder auf Schmusekurs mit dem Kunden bringen? Was macht die Telekom mit den Mails? Eine Antwortmail a la: Wir danken Ihnen für Ihre Anteilnahme! Damit Sie zukünftig nichts verpassen… Hier unser Angebot!

Man weiß es nicht. Wäre einen Versuch wert, es herauszufinden…

Spot on!
Einen 90 Sekunden Slot zu produzieren und vor allem dafür im TV Mediaspace einzukaufen, ist sehr kostspielig. Da muss die Strategie schon aufgehen, sonst hat nur einer daran verdient: Paul Pott.

Für die wenigen, die den Spot noch nicht gesehen haben…

Warum Web 2.0 Technologien wichtig sind für das Business…

Jeder redet von der Wichtigkeit von Web 2.0 Technologien für das Business. Meist sind die Ausführungen von einer einseitigen Perspektive geprägt. Dennoch bekam ich einen nützlichen Post zu einem Video, der in 7,5 Minuten einige interessant Aspekte kurz und prägnant zusammenfasst.

Im Video erklärt Bjoern Brauel, CTO & VP webMethods business der Software AG, die Zusammenhänge von RIA (Rich Internet Applications) und SOA (Service Orientated Architecture), sicherheitsrelevante Themen diesbezüglich, aber auch Zukunftsvisionen, wie Menschen ihre eigene Arbeit im Unternehmen in ein paar Jahren schneller aufnehmen und bewerkstelligen können.

Kurzweilig und zur Konzentration auffordernd…

Empfehlungsmarketing als Sales Strategie einzusetzen, empfiehlt sich…

Als ich das erste Mal einen Vortrag über Data Mining halten musste, wurde mir die Macht der Empfehlung bewußt. Das ist nun über sieben Jahre her. Inzwischen hat sich der Markt salestechnisch im Webbusiness zwar stark weiterentwickelt, aber das Empfehlungsmarketing istin den Unternehmen immer noch nicht Standard.

Amazon war damals eines der ersten Online-Kaufhäuser (damals noch mehr Online Buchhändler), bei dem mir visuell mit zahlreichen anderen Bücherbildchen und einem einzigen Satz deutlich gemacht wurde, dass andere Kunden mit dem gerade gekauften Buch gleich noch ein anderes mitbestellt hätten.

Oder wird/wurde es einem -vielleicht aufgrund von diversen Data Mining Verknüpfungen- technisch beim Einkauf einfach nur suggeriert? Egal… Auf jeden Fall war man der Versuchung schnell erlegen, dem Gleichgesinnten hinterherzulaufen. Inzwischen ist die Lösung keine Neuigkeit in Online Salesprozessen mehr sondern ein integrativer Bestandteil zahlreicher Shopping Applikationen.

„Kunden, die sich für diesen Artikel entschieden haben, haben auch noch diese Produkte gekauft…“ Dies ist der Satz, der inzwischen die Sales 2.0 Prozesse neudefiniert und zusätzliche Umsätze schafft. Eine Empfehlung bewirkt eben mehr als Werbung und vor allem schafft es Vertrauen – zum Shop und den bezogenen Produkten. Auch wenn die Angabe fehlt, wer dies gekauft hat oder ob es eine Studie gibt, die den Wahrheitsgehalt der Angabe von einem unabhängigen Institut jemals überprüft hat. Man glaubt es einfach… So einfach ist Marketing manchmal.

Trotzdem gibt es immernoch zahlreiche Unternehmen, die das verkaufsfördernde Salesinstrument des neuzeitlichen Empfehlungsmarketing nicht einsetzen. Zum einen fällt das sofort auf, wenn man viel im Web surft und einkauft. Zum anderen schreibt der Verkaufstrainers Dirk Kreuter* in WUV jetzt auch davon. Seiner Aussage nach nutzen immernoch 90% der europäischen Unternehmen dieses effektive Marketinginstrument nicht. Dennoch setzen viele auf die herkömmlichen Referenzlisten (Firmen und Logos) oder Testimonials auf ihren Seiten.

Im B2B Geschäft ist der strategische Einsatz solcher Tools eine probate Taktik: Die im Business in der Regel langen Entscheidungsprozesse können verkürzt und Investitionen mit einer größeren Sicherheit auf gefestigte Füsse gestellt werden. Zudem können die komplexe Investitionen leichter und überzeugender dargestellt werden.

Am Ende eines solchen Prozesses können alle zufrieden sein: Der Kunde fühlt sich abgesichert, denn schließlich hat es der bekannte Mitbewerber oder geschätzter Geschäftskollege auch erworben. Und der Verkäufer, denn er hat einen beruhigten, zufriedenen Kunden. und noch einer gewinnt: Der vermittelnde Partner, denn er bekommt von beiden Anerkennung.

Spot On!
Wenn man die Macht der Referenz also erkannt hat, warum dann nicht gleich den Sales 2.0 Ansatz auf bessere Verkaufschancen mit einer Produktreferenz eines gleichgesinnten Käufers nutzen? Eine Strategie, die sich durchaus empfiehlt. Jeder gute Shopping Webberater findet auch für ihr Business eine Lösung – vorausgesetzt es passt zu ihrem Business.

Aus Sicht der Internetuser stellt sich die Frage: Sind wir wie Schafe, die der Herde beim Einkaufen hinterherlaufen? Oder sind wir als aufgeklärte Käufer alle vollkommen überzeugt von der Wirkung und der Marketingoption für das Business, dass wir es inzwischen einfach auch als User als gegeben hinnehmen und fröhlich zusätzliche Produkte kaufen?

Vielleicht haben Sie eine Meinung…

*WUV, Ausgabe Nr. 27, 2008

Web 2.0 prägt Online-Marketing – belegt Studie von Epoq

Dass Web 2.0 für das Marketing eine immer größere Rolle spielt, ist keine Wissenschaft mehr. Gut ist, wenn eine Studie dies belegt. So nachzulesen in dem Ergebnis einer aktuellen Studie des Software- und Beratungs­haus Epoq GmbH unter 110 Managern aus der Marketing-Branche.

2010 werden bereits mehr als die Hälfte aller Online-Marketing-Aktivitäten Web-2.0 Technologie einsetzen. 71% der Experten nehmen an, dass die Bedeutung des Web 2.0 für die Werbewirtschaft bereits 2008 weiter zunimmt.

Zudem gibt die Trendstudie darüber Auskunft, welche Formen des Online-Marketings an Bedeutung gewinnen werden. Web-2.0-Technologie (66%) befindet sich hier bereits unter den Top 5 Aktivitäten. Noch davor liegen Suchmaschinen-Optimierung (84%), Website-Usability (76%), integriertes E-Mail-Marketing (74%) und die Markenführung im Internet (72%).

Spot On!
Der wichtigste Marketingtrend 2008 wird Online-Marketing/-Advertising bleiben, bestätigt die Studie. Dieser Ansicht stimmen 78% der Experten zu – eine klare Mehrheit und ein Ergebnis, dass ebenfalls nicht verwundert.

Manager auf der Flucht – Yahoos ‚Hall-of-Fame‘

Erst kürzlich musste die Yahoos Unternehmensführung sehr humorvollen Spott mit einem Kündigungsbaukasten bezüglich der zahlreichen Kündigungen einstecken.

Jetzt hat Business Week mit einer sehr ausführlichen Bildergalerie geradezu eine ,Hall-Of-Fame‘ zusammengestellt – absolut sehenswert…

Zusätzlich werden die Gründe für den Ausstieg bei Yahoo beschrieben. Die Titel der Manager bei Yahoo, (teilweise vernachlässigte) Verantwortlichkeiten, ihr Kündigungsdatum und ihre -wo bereits bekannt- neuen Jobs stehen im Fokus.

Die Galerie hat BusinessWeek aus verschiedenen Quelle wie Blogs, E-Mails sowie Kündigungsschreiben zusammengestellt und kann hier angesehen werden.

Spot On!
Spot on … wie passend das klingt. Wie heißt das Sprichwort doch gleich: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Um vor dem Spott gefeit zu bleiben, sollte man sehr sorgfältig lesen…