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Welches Social Netzwerk nutzt man im Business? – interaktiv-gedachter Ansatz…

LinkedIn bekommt eine Finanzspritze von 53 Millionen US Dollar und schnellt die Marktkapitalisierung auf 1 Milliarde US Dollar. Facebook liegt sogar bei dem 15fachen Wert von LinkedIn und Xing bei einer Marktkapitalisierung von ungefähr 300 Millionen US Dollar – sehr beachtlich diese Zahlen. Nur mal so zum Vergleich die Automobilbranche: Porsche liegt heute bei gut 29 Milliarden US Dollar.

Die Diskussion bei Techcrunch liest sich richtig spannend…
Da sieht man mal, was Kontakte so Wert sind im Business.

Aber haben wir uns schonmal die Frage gestellt: Welches Social Netzwerk nutzt man im Business am besten? Starten Sie mal die Diskussion in ihrem Unternehmen und dann posten Sie bei TheStrategyWeb… Sie werden sehen, der finale ,Nutzweg‘ ist unergründlich.

Hier mal ein Auszug einer Diskussion aus meinem beruflichen Kontaktnetzwerk – nicht zu verwechseln mit Verbindungen in einem der Social Netzwerke!

Da gibt es Menschen, die nutzen nur Xing, denn zwei solcher Netzwerke zu pflegen ist zu aufwendig und man will gute deutsche Businessideeen fördern. Die nächsten schwören auf Facebook, denn schließlich hat man irgendwo mal angefangen und die internationalen Freunde und Kollegen aus UK und USA lieben es auch. Andere zählen auf LinkedIn als das wahre Business Netzwerk wegen der Internationalität. Einige sind überall registriert, pflegen und nutzen die Netzwerke durchschnittlich, ganz nach dem olympischen Motto: Dabeisein ist alles!

Kommt bald eine Konsolidierungsphase als Lösung? Manche Kontakte werden einfach in ein anderes Netzwerk transferiert? Manche werden anfangen, ein ,reines‘ Business und ein privates Netzwerk anzulegen und zu pflegen. Manche werden nach nationalen und internationalen Kontakten differenzieren und diese in ihre Netzwerke segmentieren. Spannend ist auch der Ansatz nach Hobbies oder privaten Interessen seine Businessnetzwerke auszurichten. Wie man da dann einen Überblick behält?

Spot On!
Guter Rat ist hier teuer! Das Potential eines Netzwerkes kann man sicherlich nicht ausschöpfen, wenn man es nur halbherzig lebt. Business-orientierte Foren und Gruppen wollen Beachtung finden – ob selbstbestimmt oder fremdinitiiert und zahlen sich auch nur so aus. Ein Netzwerk lebt von der Kommunikation und die treibt den Umsatz.

Mein Vorschlag ist die Simplifizierung und Beschränkung auf maximal zwei Netzwerke – ob der bei der unterschiedlichen internationalen Affinität und Präferenz haltbar ist, werden wir sehen.
Bisher läuft es gut…

Nur wenn ich die heutige Web 2.0 Technologie und ein Zitat von John Naisbitt merge, wird mir Angst und Bange: ,Je höher die Technologie, desto höher das Kontaktbedürfnis.‘ Oh je…

Web 2.0 Vorbilder! – Grimme Online Award für Webangebote verliehen

Wie sehen wohl qualitativ hochwertige Websites aus? Welche Elemente müssen die Seiten beinhalten? Was sind die Trends? Die Verleihung des Grimme Online Awards zeigt eindeutig auf, dass Web 2.0, bewegte Bilder und die aktive Internetuser den Ton angeben. Insgesamt sieben Websites aus 19 Nominierungen wurden gekürt.

Bei näherer Betrachtung der siegenden Webangebote fällt auf, dass Web 2.0 beim Internetuser angekommen ist. Auch wenn er offensichtlich immer noch nicht weiß, was Web 2.0 bedeutet.

Eine Studie der Sicherheitsexperten Avira hat 1.432 User gefragt: ‘Wikis, Blogs, Social Networks – für viele Internetnutzer führt kein Weg mehr an den neuen Web 2.0-Tools vorbei. Hand aufs Herz, hat Sie das Web-2.0 Fieber gepackt?’ Die Antwort ist unfassbar: Zwei Drittel lehnen Web 2.0 ab, 40% lehnen den Web 2.0 Online Exhibitionismus ab (z.B. Social Networks sind für 28% sinnlos) – dennoch pflegt jeder Siebte seine Kontakte online. Ob letztere dass ohne Web 2.0 Anwendungen machen, bleibt zu bezweifeln? Stellt sich eher die Frage, ob die Definition Web 2.0 in ihrer Bandbreite bekannt ist.

Spot on!
Die Gewinner des Online Grimme Awards haben Web 2.0 in Reinkultur umgesetzt … und waren sicherlich am Anfang ihrer Zeit und Akzeptanz voraus. Es lohnt sich also einen Blick darauf zu werfen…
Störungsmelder (Information)
WDR Mediathek regional (Information)

kids-hotline (Wissen und Bildung)
zeitzeugengeschichte.de (Wissen und Bildung)
Intro.de und Literaturport (Kultur und Unterhaltung)
Hobnox.com (Special Preis)
Sandra Schadek Blog (Publikumspreis)

Glückwunsch an die Sieger!

Welche Typen verkörpern Web 2.0-Nutzer?

Eine gerade veröffentlichte Studie der TOMORROW Publishing GmbH (Hubert Burda Media Berlin) mit dem Thema „Web 2.0 TOMORROW“ stellt die Kategorisierung von Marketingzielgruppen in den Mittelpunkt. Dabei wird deutlich, dass der Aspekt des Behavioral Marketings bei der Suche nach dem Web 2.0 User eine größere Bedeutung bekommt.

Die Segmentierung der Typen erfolgt dabei nicht mehr wie bisher nach klassischen Zielgruppenbeschreibung wie Alter, Beruf, Einkommen, etc. sondern nach psychologischen Aspekten. Diese psychologischen Motive seien laut der Studie die wesentlichen Antriebe ihres Engagements im Web.

Die Typologie der ca. 40 Mio. Internetuser in Deutschland lässt sich dabei in acht Gruppen einordnen. Als Beispiele seien hier genannt: Die „Getriebenen“ auf der Suche nach wertvollen und nützlichen Informationen oder die „Denkenden“, welche nach vertiefenden Informationen und die Erweiterung ihres Wissens hasten. Desweiteren gibt es noch die „Relaxten“, die „Freien“, die „Fühlenden“, die „Ruhenden“, die „Skeptiker“ und die „Sehnsüchtigen“.

Wer also auf der Suche nach dem Schlüssel zur IP Adresse des Web 2.0 User ist, findet hier interessante Zugangsideen, denn es wird auch das Offlineverhalten begutachtet.

Die Studie können Sie hier herunterladen.

Kleiner Leitfaden Webkommunikation 2.0

Gerade im Web 2.0 sollte man bei der Kontaktaufnahme und Kontaktpflege durch potentielle Kunden bzw. Internetuser gut vorbereitet sein. Ist ein Kunde mit der Webkommunikation nicht zufrieden, freut sich der Mitbewerb…

Dieser kurze Leitfaden entstand aus den Kommunikationsfehlern der Webseiten zahlreicher Unternehmen in Europa.

Für Kunden da sein
Die Kunden wollen beachtet werden – und interaktiv handeln. Wer dem Kunden Emailkontakt anbietet, sollte innerhalb einer Stunde mit einer Antwort rechnen können. Hotlinekontakt auf der Website anzubieten, ist ehrenhaft – dennnoch bewegen wir uns im Web: Manchmal ist ein Sachverhalt kompliziert zu erklären und schriftlich einfacher zu formulieren; dann mal sehr banal und man will nur eine Mail schreiben. Kontaktformulare werden übrigens ungern genutzt, da man den Empfänger nicht sehen kann. Unerwünscht wäre die Versendung an ein CallCenter oder Dienstleister, da man annehmen kann, dort nicht unbedingt ein Feedback zu erhalten.

Kunden Ernst nehmen
Aufgrund der Zunahme von Social Commerce, sollten Anregungen, Kommentare und Kritiken der Kunden sehr Ernst genommen werden. Schließlich geht die Initiative vom Kunden aus und das will mit einem ernsthaften Feedback honoriert werden. Stellen Sie sich vor, jemand gibt Ihnen auf den zahlreichen Social Media Bewertungsplattformen wie eBay, Amazon, ciao, etc. eine negative Kritik. Die Neukunden werden diese Kritik finden und in der eigenen Social Community weiter tragen. Kommt der Stein erst ins Rollen, wird es Ernst für ihr Unternehmen.

Fair mit Neukunden umgehen
Markentreue und das Vertrauen eines potentiellen Kunden in ein Unternehmen entsteht nicht bei der ersten Kontaktaufnahme. Fair ist, als Unternehmen zu erkennen und nicht zu vergessen, wer den ersten Schritt gemacht hat. Denn wo Initiative entsteht, wird genauestens auf Servicekriterien wie Zuverlässigkeit, Schnelligkeit und die Art des Feedbacks geachtet – Newsletter und eMailings erzeugen übrigens oft unnötigen Druck. Auch wenn die Umsatzzahlen drängen, bleiben Sie fair: der potentielle Neukunde sollte behutsam mit Informationen versorgt werden. Datenbanken sind tolle Tools, aber wollen auch konditioniert werden.

Qualifiziert mit Kunden kommunizieren
Informieren sie Kunden qualifiziert und rechtzeitig über strategische Vorhaben oder Produkt- oder Kundenthemen – mittels Bloggs, Panels, Marktforschungen, etc. Solche Plattformen aus 3 Gründen idealerweise nur mit kurzer (!) Registrierung anbieten… – das Unternehmen weiß so, woher das Feedback kommt (verhindert Spambeiträge!). – Datenabgabe der Kunden zeugt von Vertrauen und schafft Loyalität. – Der Kunde fühlt sich in das Firmendenken integriert und anerkannt. Und noch was: Die qualifizierte Webkommunikation lässt Mitbewerber (und/oder ungeliebte Drittanbieter) vor der Haustür stehen.

Mit Partnern kooperieren
Wer zu Partnerunternehmen mit offenen Worten und Systemen (z.B. via Intranet) spricht, bekommt neue Ideen, gute strategische Ansätze und fördert Synergieeffekte. Gemeinsame Blogs, Microsites oder integrierte On- und Offlinekonzepte erhöhen die Kompetenz und beweisen die Seriosität ihres Businessansatzes. Hierzu muss man überigens nicht unbedingt einen Channelvertrieb haben – gerade strategische Partner, wie vor allem Zulieferunternehmen, müssen rechtzeitig auf Veränderungen in der Produktentwicklung reagieren können. Das fördert das Business auf beiden Seiten.

Auf gute Kommunikation…

Kleines Webglossar

Erklärungen zu den unterschiedlichen Banner-Formaten (in Wort) und Webtechnologien (in Bild) für Ihr Business. (Gerne erweitern wir die Liste mit ihrer Hilfe!)

Bannerformate

Klassische Banner
– Fullsize-Banner – 468×60 Pixel
– Halfsize-Banner – 234×60 Pixel
– Super-Banner/Leaderboard – 728×90 Pixel

Content-Ad
Rechteckige Formate die im Content-Bereich einer Webseite eingebunden werden – 250×300 Pixel oder kleiner.

DHTML Banner
Dynamic Hypertext Markup Language eine Erweiterung von HTML mittels Javascript zur freien Gestaltung. Beispiel: Weihnachtsmann fährt mit Schlitten aus dem Banner über die Webseite. (Heute: Flashkreation)

Expanding Ad
Sich aufklappendes, erweiterndes Banner bei Mouse-Over (Berührung) oder Klick auf das Banner. Banner legt sich dabei über den Content der Seite. Ist der mauszeiger nicht mehr auf dem Banner, verkleinert sich das Banner auf Normalgröße.

Flash-Layer
Großflächiges Werbebanner, welches den Inhalt der Seite überdeckt. In der Regel mit interaktiven Elementen (z.B. Animationen, Filme, Podcast, die gestartet und beendet werden können – 400×400 Pixel oder größer. (auch: Floating Ad oder Powerlayer genannt)

Hockey Stick
Kombination aus Fullbanner/Super-Banner mit Skyscraper, Verbindung über oberen rechten Rand des Super-Banners. (Aussehen wie umgedrehter Hockeyschläger).

HTML-Banner
Verbreiterter in HTML-programmierter, interaktiver Rich Media Banner. (oft: mit installierten Plug-Ins)

Interstitial
Störer-/Unterbrecher Banner, das per Mouse-Over von Links erscheint. Inhalte erst sichtbar, wenn Banner abgelaufen ist (zeitlich begrenzt sichtbar). Kann teilweise die gesamte Seite überdecken.

Messaging Plus Unit
Interaktives Banner – gemäß Content Ad – in dem beliebig navigiert werden kann, ohne das Banner zu verlassen (auch Mini-Microsite).

Microsite
Kleine Webseite die meistens nur bis zu 3 Unterseiten beinhaltet. Wird meitens für komplexe Promotions und Produktlaunches genutzt.

Pop-Up
Beim Laden der Webseite erscheinendes Banner, welches sich in einem eigenen Fenster öffnet.

Pop-Under
Beim Schließen der Webseite erscheinendes Werbebanner (ähnlich Pop-Up).

Rectangle
Rechteckiges Banner, welches im Text/Inhalt der Seite eingebunden wird.

Road Block
Exklusive, gleichzeitige Einblendung eines Super-Banners und eines Skyscrapers oder MPUs

Skyscraper
In der Regel am rechten Rand der Seite oder Inhalte der Seite platziert – 120-160×600 Pixel.

Streaming Ad
Medienorientierte Banner (TV, Radio, Podcast, etc.), die nach dem Aufruf der Seite abgespielt werden. Der Stream macht das Werbeformat auch für langsame Internetverbindungen brauchbar.


Webtechnologien

Affiliate Marketing by Craig, WealthyAffiliate University

Mash-Ups by David Berlind, Executive Editor, ZDNet

RSS Feeds in plain English by Commoncrafts


Social Network
by Joanne Colan, Rocketboom

Web 2.0 by Andi Gutmans, Co-Founder, Zend

Widgets by Robin Good, Masters New Media