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Web 2.0 Vorbilder! – Grimme Online Award für Webangebote verliehen

Wie sehen wohl qualitativ hochwertige Websites aus? Welche Elemente müssen die Seiten beinhalten? Was sind die Trends? Die Verleihung des Grimme Online Awards zeigt eindeutig auf, dass Web 2.0, bewegte Bilder und die aktive Internetuser den Ton angeben. Insgesamt sieben Websites aus 19 Nominierungen wurden gekürt.

Bei näherer Betrachtung der siegenden Webangebote fällt auf, dass Web 2.0 beim Internetuser angekommen ist. Auch wenn er offensichtlich immer noch nicht weiß, was Web 2.0 bedeutet.

Eine Studie der Sicherheitsexperten Avira hat 1.432 User gefragt: ‘Wikis, Blogs, Social Networks – für viele Internetnutzer führt kein Weg mehr an den neuen Web 2.0-Tools vorbei. Hand aufs Herz, hat Sie das Web-2.0 Fieber gepackt?’ Die Antwort ist unfassbar: Zwei Drittel lehnen Web 2.0 ab, 40% lehnen den Web 2.0 Online Exhibitionismus ab (z.B. Social Networks sind für 28% sinnlos) – dennoch pflegt jeder Siebte seine Kontakte online. Ob letztere dass ohne Web 2.0 Anwendungen machen, bleibt zu bezweifeln? Stellt sich eher die Frage, ob die Definition Web 2.0 in ihrer Bandbreite bekannt ist.

Spot on!
Die Gewinner des Online Grimme Awards haben Web 2.0 in Reinkultur umgesetzt … und waren sicherlich am Anfang ihrer Zeit und Akzeptanz voraus. Es lohnt sich also einen Blick darauf zu werfen…
Störungsmelder (Information)
WDR Mediathek regional (Information)

kids-hotline (Wissen und Bildung)
zeitzeugengeschichte.de (Wissen und Bildung)
Intro.de und Literaturport (Kultur und Unterhaltung)
Hobnox.com (Special Preis)
Sandra Schadek Blog (Publikumspreis)

Glückwunsch an die Sieger!

Second Life is Back to Reality – und sucht deutsche Webentwickler

Second Life ist wie eine Odysee für Geschäftsleute. Mal Hype, mal Schreck und jetzt müssen Unternehmen um ihre erfahrenen Webentwickler fürchten. Denn Second Life sucht in Deutschland nach dem erfahrenen Web-Entwicklern.

Der neue Chef des Unternehmens Mark Kingdon riet Anfang der Woche Unternehmen von Second Life ab und gab zu, man befinde sich noch ganz am Anfang. Die Empfehlung von Kingdon, Unternehmen sollen eher abzuwarten eine Niederlassung zu gründen, kommt mir dabei irgendwie beaknnt vor. Bei einem IT-Hersteller mit drei blauen Großbuchstaben stand im Empfangsraum ein Monitor, der stolz die Firmenpräsenz in Second Life präsentierte. Inzwischen zeigt der Bildschirm Werbespots der Firma. Von Second Life keine Spur mehr.

Wer ist an dem Flop, nun Schuld? Kingdon meint: die Medien, macht sie aber dafür nicht verantwortlich. Kein Wunder: Die Erwartungen waren hoch und das Lob immens. Das verspricht gute Schlagzeilen und hohe Zugriffe.

Auch der überschwenglichen Beitrag des IT-Analysten Gartner 2007 hat dem Unternehmen sicherlich ein wenig viel Vorschusslorbeeren eingebracht. Damals vermutete Gartner, dass 80% der Fortune 500 Unternehmen eine ‚Second Life‘ Präsenz haben werden bis 2011 (ebenso wie 80% aller aktiven Internetuser).

Nach solchen Meinungen tritt ein normales Phänomen ein, welches man ständig bei neuen Malls und Shoppingcentern beobachtet: Firmen eröffnen eine Filiale darin und schließen Sie aufgrund mangelnden Besucherstroms. In der Onlinewelt lässt man die Shops halt einfach laufen und kümmert sich nicht mehr darum.

Als ich damals den IT-Hersteller auf die Second Life Aktivitäten ansprach, bekam ich eine eindeutige Antwort: Naja das Office gibt es, aber… (es folgte ein Augenrollen).

Spot On!
Manchmal sollte man die virtuellen Ideen auf die reale Welt übertragen. Phänomene wie Second Life gibt es täglich bei jedem um die Ecke. Nur weil die Menschheit sich virtueller bewegt, hält uns dennoch die Schwerkraft am Boden. Aber wer will, kann Second Life ja zu einer zweite Chance verhelfen als Senior Web Entwickler.

Erfolgreiche Landing Pages – worauf man im Business unbedingt achten sollte…

Landing Pages im Businessumfeld sind Zucker für die Vertriebsabteilungen – denn ohne Pitch kommt ein Interessent auf das Unternehmen zu. Ist das wirklich so? Nein – die Call-To-Action (Demoversion, Whitepaper, Bewertungstool für die Arbeitseffizienz wie Benchmarking, etc.) muss locken, unwiderstehlich und fesselnd sein – sonst passiert nichts.

Und dann ist da noch ein großes Hinderniss: die Landing Page! Ist diese nicht übersichtlich gestaltet, ist der User in sekundenschnelle wieder verschwunden – zum Beispiel beim Mitbewerb. Worauf muss man also achten? Wenn Sie die nachfolgenden Richtlinien einhalten, kann nicht viel schief gehen.

Halten Sie die Seiten kurz, übersichtlich und im Brand des Unternehmens. Eine User-Firmen-Beziehung beruht auf Vertrauen in ein Brand. Die Seiten sollten kurz, schnell erfassbar und gemäß der Teasertexte des Mailings sein. Kommt ein User, resp. potentieller Kunde, auf eine Seite, die vom Layout, Content und Markenimage der Company abweicht, bekommt dies schnell den Anschein von Spam und Bauernfängerei. Das Motto der Teaseraktivitäten für die Landing Page sollte lauten: What you see, is what you get! – und die Landing Page sollte dieses Versprechen halten.

Halten Sie die Datenerfassung so kurz wie möglich. Das Bottle Neck der Landig Page ist die Datengenerierung – auch wenn der User weiß, dass er den wertvollen Content nur mit dem Hinterlassen persönlicher Daten erhält. Sieht der User aber eine Landing Page mit vielen Datenerfassungsfeldern, die es auszufüllen gilt, ist er schnell abgeschreckt. Zwei Faktoren zählen hier: Zeit und die Einwilligung in die Datenabgabe. Im Business will man kurz und schnell an das Paper kommen – je kürzer der Prozess umso besser. Letzendlich zählen im heutigen Business 3 Angaben als entscheidend: Firmenname, Name, Email – Ende. Der Rest der Daten sollte sich aus dem Salesprozess von selbst ergeben.

Bedanken Sie sich und bieten Sie mehr Content an. Wenn der User sich intensiv mit einem Unternehmen beschäftigt, sollte man das honorieren. Nach dem Registrierungsprozess gibt es immer eine ‚Dankeseite‘. Dies bietet Ihnen mehrere Optionen: a) weiteren User-gerechten Content anzubieten und b) sich als Experten in diesem Bereich mit Webcasts, Podcast, Events, etc. zu platzieren. Überlegen Sie sich gut, ob Sie im zweiten Schritt weitere Daten abfragen. Weitere ! – nicht nochmal alle. Wer mit seinem Content überzeugt, muss nicht mehrfach die Hand aufhalten bei der Datenerfassung. Nochmal: Der Salesprozess ergibt den Rest.

Optimieren Sie Aktionen und Content. Wer seine Daten abgegeben hat, weiß, dass er bald wieder von Ihnen hören wird. Dennoch sollten Sie nicht immer auf die Aktion und den Stil setzen, die beim ersten Mal zum Erfolg geführt hat. Es gibt zahlreiche Spielmöglichkeiten….
Das Angebot
– Die Faustregel lautet… Das Angebot darf nicht ,frei‘ im Web verfügbar sein und sollte dem User einen unmittelbaren Benefit (Wissensvorsprung!) bieten.

Der Text
– Die Headline ist Ihr Gewinner (…oder Verlierer!): kurz, lockend und mit einem, Benefit für den User behaftet.

Die Bebilderung
– Teasern Sie mal ein Content Cover, ein typisches Situationsbild oder ein Screenshot der Landing Page.

Fazit: Der User will ‚weich und sicher‘ bei Ihnen landen. Für einen Vertriebler entscheidet sich in Sekunden, ob er abschließt oder nicht… bei einer Landing Page ist es genauso.

Google übernimmt 2050…

Wir alle wissen, welche Macht Google heutzutage im Web schon hat. Aber das ist nichts gegen diese Vision der Zukunft des Web und der Medienwelt an sich. Was bisher galt, ist in 40-50 Jahren laut dieses Videos nichts mehr wert…

Das geschilderte Szenario nimmt interessante Gedankengänge auf, wirkt gebildet und glaubwürdig – und irgendwie schafft Google in der Regel, was man sich vornimmt. Famose Akquisitionen finden statt und eine neue Welt entsteht: Google kauft Microsoft, amazon.com holt sich Yahoo und Second Life beherrscht das virtuelle Dasein.

Die Konzept basiert auf Agav (Agent-Avatar) – ein System, welches „Informationen, Plätze und Menschen findet“. 2022 launcht Google Prometheus, die Agav Schnittstelle. Amazon baut mit ‚Place‘ die Realität um und 2007 entwickelt Second Life ‚Spirit‘ – eine Welt in der Menschen (mittels avatars) werden, was sie gerne wären.

Schließlich übernimmt Googles Prometheus 2050 ‚Place‘ und ‚Spirit‘ – und regiert unangefochten das Web und die Medienwelt.

Die totale Übernahme des Web durch Google naht… Man kommt ins Denken, Grübeln und Schwärmen.

Stellen Sie sich drauf ein und kommentieren Sie selbst…

Mitbewerber – was ist deine Strategie…


Gespräche mit Top Managern haben gezeigt, dass die Entwicklung des Web die Firmen und das Management mit dem Internetbusiness überfordert haben. Inzwischen ist die gängigste Vorgehensweisen: outsourcen statt intern projizieren, internationalisieren anstatt lokalisieren und vor allem kopieren statt initiieren.

Der Mitbewerb wird zum Vorbild des eigenen interaktiven Denkens und Handelns?

In zahlreichen Meetings berichteten Manager aus verschiedenen Abteilungen, dass sie mit dem Internetbusiness der Firma zufrieden sind. Der Mitbewerb sei auch nicht besser. Auf die Frage, wer für das Thema Internet verantwortlich sei, gaben sie die Marketingabteilung an. Ob die anderen Abteilungen dem Marketing denn die Kommunikation zum Kunden, die Adressierung neuer Produkte, die Analyse der Internetbewegungen von Interessenten, den Sprachduktus der Firma, etc. vorwiegend der Entscheidung der Marketingabteilung? Antwort: Ja, natürlich spreche man bei Bedarf darüber. Die Antworten sind so ehrlich wie bedenkenswert.

Laut des EIAA Reports ‚Online Shoppers 2008‘ wechseln 40% der europäischen Internetkäufer nach einer Internetrecherche die Marke. Sprich: Wer sich auf vergangene Prozesse verlässt, kann schnell mit seinem Internetbusiness untergehen. Dabei kommt es nicht darauf an, ob es sich um eine reines Internetbusiness bei ihrem Unternehmen handelt. Denn , wie eine Yahoo Studie berichtet, ist das Internet das wichtigste Informationsmedium bei Kaufentscheidungen.

Es ist demnach definitiv erhöhter Gesprächsbedarf für das Management vorhanden. Das Internetbusiness bekommt für das Management mit diesem Trend eine völlig neue Dimension und muss sich die tägliche Frage stellen: Können wir überhaupt zufrieden sein mit dem Internetbusiness. Das Marketing kann die Marke stark machen und die Kommunikation führen. Auf Unternehmensfortschritt, marktgerechte Produktentwicklung, dynamischen Preisdruck im Web sowie technische Internetausstattung hat es nur bedingt Einfluss.


Die Geschäftsführung ist also gut beraten, das Internetbusiness der Mitbewerber einer permanenten Beobachtung zu unterziehen. Wo, wenn nicht hier, lässt sich der Pitch um die neuen Kunden gewinnen. Natürlich liegt es nahe, dem Weg des Mitbewerbs zu folgen. Dennoch hat es die Geschäftsführung in der Hand, die Initiative für eine eigene bessere Strategie zu ergreifen.

In den meisten Unternehmen ist die Marketingabteilung das schwächste Glied in der Managementkette. Die anderen Abteilungen müssen also mit in die Pflicht genommen werden, denn durch immer knappere Ressourcen steht das Marketing unter permanentem Zeitdruck und fungiert zu fast 100% operativ. Die Mitbewerbsbeobachtung sollte entsprechend der Abteilungsverantwortung auf die einzelnen Abteilungen umgelegt werden – von Sales, IT, PR, Produktmanagement bis hin Finance. Die unterschiedlichen Perspektiven, Verantwortungen und Prioritäten der Abteilungsleiter brachten bei einem von mir durchgeführten Projekt mit einem IT-Unternehmen außergewöhnliche Ideen für eine erweiterte und aggressivere Internetstrategie hervor. Die Meetings wurden regelmäßig über 3 Monate in zweiwöchentlichem Turnus durchgeführt.

In einem Unternehmen trägt jeder die Verantwortung für das Internetbusiness – nicht nur das Marketing. Abteilungsübergreifende Schnittstellen bieten den Vorteil des ‚Wanderers zwischen zwei Welten‘ und sind hervorragende Projektverantwortliche bei der Mitbewerbsbeobachtung und -auswertung.

Kleines Webglossar

Erklärungen zu den unterschiedlichen Banner-Formaten (in Wort) und Webtechnologien (in Bild) für Ihr Business. (Gerne erweitern wir die Liste mit ihrer Hilfe!)

Bannerformate

Klassische Banner
– Fullsize-Banner – 468×60 Pixel
– Halfsize-Banner – 234×60 Pixel
– Super-Banner/Leaderboard – 728×90 Pixel

Content-Ad
Rechteckige Formate die im Content-Bereich einer Webseite eingebunden werden – 250×300 Pixel oder kleiner.

DHTML Banner
Dynamic Hypertext Markup Language eine Erweiterung von HTML mittels Javascript zur freien Gestaltung. Beispiel: Weihnachtsmann fährt mit Schlitten aus dem Banner über die Webseite. (Heute: Flashkreation)

Expanding Ad
Sich aufklappendes, erweiterndes Banner bei Mouse-Over (Berührung) oder Klick auf das Banner. Banner legt sich dabei über den Content der Seite. Ist der mauszeiger nicht mehr auf dem Banner, verkleinert sich das Banner auf Normalgröße.

Flash-Layer
Großflächiges Werbebanner, welches den Inhalt der Seite überdeckt. In der Regel mit interaktiven Elementen (z.B. Animationen, Filme, Podcast, die gestartet und beendet werden können – 400×400 Pixel oder größer. (auch: Floating Ad oder Powerlayer genannt)

Hockey Stick
Kombination aus Fullbanner/Super-Banner mit Skyscraper, Verbindung über oberen rechten Rand des Super-Banners. (Aussehen wie umgedrehter Hockeyschläger).

HTML-Banner
Verbreiterter in HTML-programmierter, interaktiver Rich Media Banner. (oft: mit installierten Plug-Ins)

Interstitial
Störer-/Unterbrecher Banner, das per Mouse-Over von Links erscheint. Inhalte erst sichtbar, wenn Banner abgelaufen ist (zeitlich begrenzt sichtbar). Kann teilweise die gesamte Seite überdecken.

Messaging Plus Unit
Interaktives Banner – gemäß Content Ad – in dem beliebig navigiert werden kann, ohne das Banner zu verlassen (auch Mini-Microsite).

Microsite
Kleine Webseite die meistens nur bis zu 3 Unterseiten beinhaltet. Wird meitens für komplexe Promotions und Produktlaunches genutzt.

Pop-Up
Beim Laden der Webseite erscheinendes Banner, welches sich in einem eigenen Fenster öffnet.

Pop-Under
Beim Schließen der Webseite erscheinendes Werbebanner (ähnlich Pop-Up).

Rectangle
Rechteckiges Banner, welches im Text/Inhalt der Seite eingebunden wird.

Road Block
Exklusive, gleichzeitige Einblendung eines Super-Banners und eines Skyscrapers oder MPUs

Skyscraper
In der Regel am rechten Rand der Seite oder Inhalte der Seite platziert – 120-160×600 Pixel.

Streaming Ad
Medienorientierte Banner (TV, Radio, Podcast, etc.), die nach dem Aufruf der Seite abgespielt werden. Der Stream macht das Werbeformat auch für langsame Internetverbindungen brauchbar.


Webtechnologien

Affiliate Marketing by Craig, WealthyAffiliate University

Mash-Ups by David Berlind, Executive Editor, ZDNet

RSS Feeds in plain English by Commoncrafts


Social Network
by Joanne Colan, Rocketboom

Web 2.0 by Andi Gutmans, Co-Founder, Zend

Widgets by Robin Good, Masters New Media