Onlineplanung mit Google? – Ad Planer kommt…

Google bietet zukünftig nicht nur Mediaspace als Werbeträger an, man will Kunden noch ein Planungstool an die Hand geben: Mit Google Ad Planner startet der Marktführer einen Dienst, der Werbungtreibenden Daten über die Nutzung von Websites liefern soll.

So soll das System u.a. Daten über das Klick-Verhalten der Besucher, andere besuchte Sites und die jeweilige Verweildauer mit zusätzlichen demografischen Daten kombinieren. Werbungtreibende sollen damit Rückschlüsse ziehen können, wo ihre Anzeigen am besten platziert sind. Individuelle Nutzerdaten würden jedoch nicht ausgewertet, sondern anonym und als Zusammenfassung dargestellt werden, betonte Google.

Die Online Werbewelt könnte damit gewaltig durcheinander gewirbelt werden. Bei Marktforschungsunternehmen wie Comscore, Nielsen Online, etc. dürfte das kostenlose Angebot von Google nicht unbedingt Jubelsprünge auslösen; verdient man doch genau mit solchen Informationensangeboten seine Geld. IVW Online hat bisher zum Googleangriff noch keine Aussagen gemacht.

Und für Medienmacher? Panik oder Gelassenheit? Bisher waren die Entscheider der Marketingbudgets und Agenturen als ihre Kompetenzpartner gewohnt, den Mediaberater oder Vermarkter eines Mediums zu empfangen, sich die Reichweitenstärke oder Leadgenerierungsvorzüge präsentieren zu lassen und dann selbst nach Effizienz abzuwägen und zu platzieren.

Wenn Google jetzt Auswertungen nach Nutzungsverhalten anbietet und Webseiten vergleichbar macht, könnte jeder denken, er verstehe etwas vom Online Mediageschäft und selber Mediapläne aufstellen. Riecht geradezu nach einem neuen Web 2.0 Businessmodell: Erstellen sie ihren eigenen Mediaplan auf Basis von Googles „Ad Planer“. Für Mediaagenturen und die Salesmannschaft der Publisher hieße dies, sich neu positionieren zu müssen und den Mehrwert ihrer Daseinsberechtigung zu überdenken.

Ohne Vertrauen in das Medium und die Betreuung durch vertrauenswürdige Personen ist es schwer Umsätze zu machen. „It’a peoples business“ sagte einst Michael Leeds, seinerzeit CEO von CMP Media. Eben deshalb kann man beruhigt abwarten und erstmal schauen, was das Planungstool überhaupt zu leisten vermag.

Spot On!
Google kann zwar Daten auswerten und darstellen, aber die Erfahrungenswerte über Leser-Medienbindung, Salesprozesse und das Responseverhalten nicht einfach ersetzen. Von Kunde zu Kunde, Produkt zu Produkt sind die Massnahmen der Planung unterschiedlich anzugehen.

Aussagen der Werbemanagerin der Aegis North America zum Wall Stret Journal sind dabei etwas irreführend. Sie meint „Für einen Werbekunden wäre es das letzte, was er wollte, dass jemand ihn berät, der auch seine Werbegelder einstreicht“. Angesichts der Tatsache und dem zunehmenden Trend, dass sich zahlreiche große Onlinemedien selbst vermarkten, muss man diese Aussage wohl nochmal überdenken.

SEO-Strategien für Firmenwebseiten – empfehlenswertes Webinar

Wer sich als Unternehmen mit dem Webbusines beschäftigt, kommt um SEO inzwischen nicht mehr herum. Dennoch sind Firmenwebseiten SEO-technisch immernoch im Hintertreffen.

Und manchmal sind es nur kleine Tipps und Tricks, die es Großunternehmen wie größeren Mittelständlern ermöglichen, bessere Ergebnisse zu erzielen. Eine solche ,Trickkiste‘ macht das Webinar auf.

Wie man seine Firmenwebseite mit nur kleinen SEO Anpassungen optimieren kann, zeigt Chris Bennett von 97th Floor (bereitgestellt von Omniture). Inhaltlich befasst er sich mit On-Page und Off-Page SEO Taktiken und Fallbeispielen zu interner und externer Verlinkung.

Gerade für die komplexen Firmenwebseiten von Großunternehmen ist dieses Webinar zu empfehlen. (60 Minuten, englisch)

Kaum noch Deutsche offline – Frauen und Silver Surfer holen auf

Wenn man sich die jährlich erscheinende (N)Onliner Atlas 2008 Befragung der Initiative D21 (durchgeführt von TNS Infratest) zu Rate zieht, dann gibt es bald kaum noch Menschen, die in Deutschland offline sind. Dieses Jahr fällt der Offliner-Anteil der Bevölkerung zum ersten Mal unter die 30-Prozent-Grenze.

Gab es 2007 noch 22,2 Millionen (34,1 Prozent) Deutsche, die weder das Internet nutzten, noch planten, dies in Zukunft zu tun, verringerte sich der Anteil der Nichtnutzer innerhalb der letzten zwölf Monate um 4,2 Prozentpunkte auf 29,9 Prozent.

Der Anteil der Nutzungsplaner ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und setzt somit den rückläufigen Trend zur Nutzungsplanung weiter fort. Nach den vorliegenden Zahlen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten lediglich 4,9 Prozent der Bundesbürger (5,7 Prozent im Vorjahr) sich der Onliner-Community anzuschließen.

Im Gegensatz zur Entwicklung in den Vorjahren zeichnet sich in diesem Jahr eine leichte Öffnung der Frauen-Männer-Schere ab: Die weiblichen Onliner konnten ihren Rückstand in der Internetnutzung durch hohe Zuwachsraten in den vergangenen Jahren verringern – so wurde im Jahr 2007 die bis dato geringste Differenz zwischen den Geschlechtern verzeichnet. 2008 sind die Zuwachszahlen der Männer (5,3 Prozentpunkte) größer als die der Frauen (4,5 Prozentpunkte). Dies entspricht bei den weiblichen Onlinern einem Anteil von 58,3 Prozent, bei den männlichen Onlinern einem Anteil von 72,4 Prozent.

Spot On!
Man kann davon ausgehen, dass in den kommenden Jahre laut Studie eine sukzessiven Annäherung von Männern und Frauen bei der Internetnutzung zu erwarten ist. INteressant ist auch der Zuwachs der ,Silver Surfer‘. Die Zahlen der Onliner ab 50 Jahren zeigen auch 2008 einen Aufwärtstrend (+ 13,8 Prozent). Nahezu alle Bundesländer überschreiten dabei die 30-Prozent-Marke bei den so genannten „Best-Agern“.

Es gibt demnach kaum noch eine Zielgruppe, die für das Business nicht online erreichbar ist. Wer heute noch auf das Internet verzichtet, besitzt vermutlich keine starke Kaufkraft, oder findet aus Altergründen den Zugang und Nutzen zum Internet nicht mehr.

Internet ist wichtig für Bankenvertrieb – Studie Banking Trends

Unter Bankvertrieb verstand man jahrelang nur mobile Berater oder den persönlichen Filiakontakt. Inzwischen hat das Internet den Bankvertrieb gewaltig verändert: Rund zwei Drittel der Institute konzentrieren ihre Vertriebsaktivitäten im Privatkundengeschäft neben den alten beiden Kanälen eine dritte Säule: den Internetvertrieb.

67,4% der Bankmanager rechnen für die kommenden zwölf Monate mit einer steigenden Bedeutung des elektronischen Vertriebswegs. Das ist ein Anstieg von 8,6% gegenüber dem Vorjahr, so die Ergebnisse der Studie „Banking Trend 2008“ von Steria Mummert Consulting, die in Zusammenarbeit mit ibi research und dem „Bankmagazin“ durchgeführt wurde.

Auch wenn die Privatkunden das Internet insbesondere zur Informationsbeschaffung (Preisvergleich) nutzen. Mit einer Festigung des Trends rechnen 86% der Befragten.
Standardverträge (Eröffnung v. Girokonten, Bestellen von Kreditkarten und klassischer Zahlungsverkehr) werden schon zunehmend für Abschlüsse genutzt. Dementsprechend wollen 90% der Institute das Online-Angebot für den Geldtransfer weiter ausbauen.

Spot On!
Offensichtlich haben sich die Ängste der Internetuser im Bezug auf Bankaktivitäten gelegt. Stellt sich die Frage, ob dies nur bei der jüngeren Web 2.0 Generation so ist, oder ob die Generation, die von mobilen Beratern und Filialkontakten geprägt ist, genauso auch Internetbanking vertraut. Interessant wäre auch zu wissen, ob sich das Verhalten bei den Nachrichten in den letzten Wochen zu verstärktem EC- ud Kreditkartendiebstahl wieder verändert, oder ob man den Kartenverlust heute trotz Internetbanking als problemlos sieht.

Nokia und Symbian – Fokus: mobile Internetuser

Der Markt um Mobiltelefone ist längst ein Verdrändungswettbewerb um Marktanteile. Die Furcht des Weltmarktführers Nokia vor dem Mitbewerb immens – vor allem seit dem Einstig von Google ins Handygeschäft. Die Kampfansage kommt jetzt von Nokia mit dem Kauf des Betriebssystemherstellers Symbian mit dem alle Nokia Telefone ausgestattet sind.

Warum ist Nokia der Deal 264 Mio. EUR wert? Ganz einfach: Symbian ist das beliebteste Betriebssystem (200 Mio. verkaufte Lizenzen) für die ,computernahen‘ Smartphones und hält damit zwei Drittel des Marktes.

Der mobile Internetuser steht also im Fokus der Zukunft von Nokia. „Durch diese Übernahme und die Einrichtung der Symbian Foundation wird die unbestritten attraktivste Plattform für mobile Innovationen entstehen“, sagte Nokia-Chef Olli-Pekka Kallasvuo.

Die veränderte Strategie Nokias macht Accenture deutlich: „Je offener der Zugang für Entwickler ist, desto besser ist aber die Voraussetzungen, dass mehr Dienste mit echtem mobilen Mehrwert entstehen“, so Nikolaus Mohr von der Beratungsgesellschaft Accenture zu Nokias Gesinnungswandel laut Handelsblatt.

Spot On!
Nokia ist auf Shoppingtour: erst Plazes.com, jetzt Symbian. Man rüstet sich im Kampf gegen Google und Microsoft um das Geschäft der Internetdienstleistungen. Offensichtlich will man sich nicht vom hart umkämpften Hardwaregeschäft abhängig machen. Den Trend im Handybusiness konnte man vor Jahren bereits im PC Hardwarebusiness beobachten. Und man hat gelernt: vor Jahren erkannte man den Trend mit den Klapphandys zu spät und verlor Marktanteile an Mitbewerber wie Samsung und SonyEricsson.

Web 2.0 – die News und Firmen mit nur zwei Klicks

Wer sich intensiv mit Web 2.0 beschäftigen will, der sollte sich die beiden nachfolgenden Seiten bookmarken. Sie werden dem Webbusiness ihrer Firma helfen…

Für News informiert man sich ausführlich bei Original Signal. Es finden sich dort alle wichtigen Nachrichten aus den bekanntesten Blogs (TechCrunch, Mashable, etc.).

Wer wissen will, welche Firmen und Produkte Web 2.0 erschaffen hat, der sollte sich mal unter Go2Web20 umsehen. Dort gibt es eine reichhaltige Liste der Web 2.0 Firmenlogos mit Kurzerklärung der Businessidee.

Spot On!
Bei Ansicht dieser beiden Webseiten wird einem bewußt, wie dynamisch Web 2.0 die Internetwelt verändert und dem Business helfen.

The Future of the Internet – Interview Vinton G. Cerf (VP Google)

Man kann es schon als Privileg bezeichnen, wenn jemand den ,Vater des Internets‘ und Chief Evangelist von Google interviewen darf. Nick Guan von Ogily APAC hatte die Chance, Vinton G. Cerf vor die Kamera zu bekommen und ihm die Frage nach der Zukunft des Internets zu stellen.

Cerf gibt wagt einen spannenden Blick in die Glasskugel…

Tipp für Unternehmen…

Cerf gibt zusätzlich auch Tipps, wie Marken Social Media zu ihrem Vorteil nutzen können. Ein wertvoller Hinweis, den sich Firmen genau ansehen sollten…

Spot On!
Für Cerf ist nicht wichtig, dass man sein Brand mit der Gießkanne in den Social Media Bereichen überall zu platziert. Ziel muss es sein, die Meinungsmacher zu identifizieren, die auf ein Banner bereits geklickt haben und in deren Nähe gezielt die Werbung zum Einsatz zu bringen.

Nokia übernimmt Plazes – das Handy macht gläsern

Nokia kauft sich mit Plazes Web 2.0 in Reinkultur: Plazes ist eine Art Mischung aus Twitter und Google Maps. Wer bei Plazes registriert ist, kann sehen, was seine Freunde gerade machen und wo sie gerade sind. Kombiniert mit mobilen Endgeräten eröffnet Plazes ganz neue Möglichkeiten.Vermutlich wurde deswegen erst vor kurzem seine Anwendung auch für das iPhone zugänglich gemacht hat.

Richtig wertvoll wird Plazes nur, wenn viele Leute mitmachen. Nachdem Plazes gestern von Nokia gekauft wurde, wie Techcrunch berichtet, steht dem wohl nichts mehr im Weg. Mit Hilfe von Nokia würfte Plazes sprunghaft seinen Bekanntheitsgrad erhöhen. Nokia setzt stark auf die Entwicklung von GPS-fähigen Mobiltelefonen. Somit stellt der finnische Handyhersteller seinen Kunden eine erstklassige Internetlösung zur Verfügung und die passenden Endgeräte gleich dazu. Die Kombination mit GPS macht aus Plazes jetzt eine spannende Web 2.0 Businesidee.

Spot On!
Mit Applikationen wie Plazes macht der User sich freiwillig gläsern. Früher machte man sich Gedanken, ob man immer erreichbar sein muss. Heute ist man es und lässt es die anderen auch noch aktiv wissen, wo man gerade ist. Die Businessoptionen für Nokia mit Plazes sind zahlreich: Vermarktungsoptionen wie gezielte Tipps zu Shopping und Restaurants, Spotsearch, Musikdownload a la ‚Was hört der Handyuser neben mir‘ sind möglich.

Ein guter Deal für Nokia, aber machen sich die User Gedanken, wie gläsern sie das Handy macht? Viele hatten Angst vor Orwells und Huxleys Zukunftsvisionen: Wer hätte gedacht, dass wir 2008 schon viel weiter sind…

Digital Influence Studie: Web beeinflußt Kaufentscheidung stärker denn je…

Auch wenn die Online Budgets noch nicht in den Himmel ragen und sich mit weniger als einem 10% Anteil begnügen müssen… In Deutschland bestimmt das Web die Kaufentscheidungen, wie die „Digital Influence Index Study“ von Harris Interactive im Auftrag von Fleishman Hillard jetzt belegt.

Das Fernsehen, als Zeitplatzierter, hat im Vergleich zu Suchmaschinen, Produktvergleichseiten, Kommentaren anderer Nutzer sowie Online-Werbung für den Deutschen bei der Kaufentscheidung nur noch halb so viel Wichtigkeit im Vergleich zum Web. Insbesondere bei Reisen und technischem Equipment wird bevorzugt das Internet zur Hilfe genommen.

Für Unternehmen ergeben sich 5 essentielle Einsichten, die das Business zukünftig in den Vordergrund der Betrachtung stellen sollte…

1. Digitaler Einfluss
Das Internet ist bei weitem das wichtigste Medium im Leben der europäischen konsumenten — aber Firmen investieren zu wenig in diesen
Einfluss. Obwohl das Internet das 10-fache Einflusspotential hat wie Print und das doppelte wie TV, wird immernoch nur 7-8% in Online Marketing investiert.

2. Nutzerverhalten

Die Art, wie Konsumer das Internet nutzen, verankert sich in 5 Verhaltenweisen: Reichweite, Kommunikation, Handel, durch Käufer-erzeugte
Inhalte und Mobile. Intelligente Märkte werden den Mix des Verhaltens treffen, der ihr Business am meisten betrifft – und integrierte Kampagnen definieren, die den Mix addressieren.

3. Vorgehensweise
Konsumer nutzen das Internet auf verschiedene Art und Weise, um Entscheidungen zu treffen. Die Unterschiede werden getrieben von Einfluss den die
Entscheidung auf ihr Leben hat und das Angebot der verfügbaren Auswahlmöglichkeiten.

4. Nutzerängste
Konsumer sehen den deutlichen Gewinn des Internets für ihr Leben, haben aber noch Bedenken, die adressiert sein wollen (siehe Grafik).


5. Web 2.0 ist angekommen (vor allem in Deutschland)
Deutschland führt die 3 Länder (UK, Frankreich und Deutschland) in den Bereichen Webforschung und Web 2.0 Publizieren an. Deutsche Webuser mögen es offensichtlich, ihre
Meinung online auszudrücken; nehmen es mit dem Datenschutz aber genau.

Die Zahlen und die Fakten der Studie sprechen eine klare Sprache für die Unternehmen, sich im Web verstärkt zu präsentieren. Wer noch die Bedenken der User entkräften kann, schiebt sein Business schnell an. Dennoch bleibt offen, warum es so lange dauert, bis die Unternehmen den Chancen des Internets für ihr Business glauben und Vertrauen schenken.

Fazit:
Solche Studien beweisen die Nützlickeit eines Strategie Web Blogs: Die grundsätzliche Idee, dass Unternehmen dem Webbusiness nicht die richtige Aufmerksamkeit widmen, kommt hier zum Ausdruck. In den letzten Jahren ging es in Unternehmen darum, die Webseite mit Content und Angeboten zu füllen und halbwegs ordnungsgemäß zu administrieren.

Inzwischen ist der User mit dem Web erwachsen geworden, hat seine gesteigerten Bedürfnisse, will diese in Echtzeit befriedigt wissen und erwartet ein perfektes Shoppingerlebnis. Die meisten Unternehmen betreiben ihr Internetbusiness nicht mit der richtigen Ernsthaftigkeit und es fehlt ihnen offensichtlich noch an Wissen und Ideen, wie ich aus Feedback auf meine Post erlesen kann.

Yahoo Kündigungsbaukasten – Führungsspitze aufs Korn genommen

Es war das Webunternehmen der ersten Stunde, dann hat man mit dem heutigen Marktführer gepokert. Das Dealen mit dem Internetgiganten Google hat Yahoo aber offenbar nicht gut getan. Inzwischen haben bereits fünf der obersten Topmanager das Unternehmen verlassen.

Und jetzt nimmt eine Webseite mit einem Kündigungsbaukasten die Unternehmensführung aufs Korn.

Gedanken an das Satiremagazin Titanic kommen einem in den Sinn, wenn man den Kündigungsbaukasten sieht und liest, mit dem sich jetzt Top Manager ihre eigene Kündidung im Schnellverfahren zusammenstellen können. Und betrachtet man die URL, werden Erinnerungen an das schnell wachsende -und von Yahoo gekaufte- Portal Flickr wach.

Unter yahoorezinr.com -einem Wortspiel aus dem Firmennamen und dem englischen Wort für kündigen ‚to resign‘- findet sich die Webseite. Hervorragend gemacht sind die bereits als Drop-Down Menü programmierten Antworten. Man kann dabei den Ansprechpartner der Kündigung wählen oder auch die künftigen Arbeitsplatz (natürlich bei Mitbewerbern u.a. Google). Oder seine Kündigung an das Top-Management begründen, indem man dessen Handeln als „unklug“, „schlecht beraten“ oder „verdammt bescheuert“ anprangert.

Spot On!
Wer für die Seite verantwortlich ist, ist noch nicht bewiesen. Dennoch gibt es reichlich Spekulationen. Auch um eine mögliche interne Umstrukturierung, die wohl bald ansteht… Ob es dafür dann auch eine solche Seite gibt… z.B. yahoojobrepostr.com?

Ach ja, auch die beiden Gründer haben letzte Woche offensichtlich das Unternehmen verlassen… ob sie dabei die Seite für die Kündigung schon genutzt haben? Wer weiß…