5 Mobile Businesstrends die unsere Welt verändern (Infografik)

Wer sich ein wenig in seinem eigenen Umfeld umsieht und seine Mitmenschen beobachtet, dem wird so mancher Trend in der mobilen Welt nicht verborgen belieben. Wenn ich mich morgens in den Zug setze, sind geschätzte 60-70% meiner Zug-Mitfahrer mehr mit ihren Smartphones beschäftigt, denn mit der Welt um sie herum. Was früher das Buch und die Zeitung ist heute Smartphone und Tablet.

Laut einer
Studie des BVDW 2014 ist Mobile der Katalysator der Onlinenutzung in Deutschland. Inzwischen verwendet jeder zweite Deutsche ein Smartphone, was einer Steigerung um 25% im Vergleich zu 2013 gleichkommt. Mehr als 3 von 5 Deutschen nutzen das Smartphone täglich.

Im Zuge der steigenden Mobilität liefert eine Infografik der
Randstad Technologies ein paar neue und spannende Einblicke in die mobilen Trends, die vor allem die uns allen bekannte Businesswelt verändern.

Die Infografik von Randstad verdeutlicht fünf Trends in der Businessmobilität. Der mobile Moment wird entscheidend für die Effizienz des Business. Dabei geht es aber nicht nur um BYOD, sondern auch um Ultra-Personalisierung im mobilen Marketing, mobile Business-Intelligenz und den Aufbau einer Customer Experience in mobilen Situationen.

Als erstes geht es um Hyperproduktivität und das Engagement aller Mitarbeiter, Dienstleister und Kunden. Dies wird dadurch erzielt, dass Inhalte für den Nutzer festgehalten und zur rechten Zeit zur Verfügung gestellt wird.

Dann werden Unternehmen mit App-Drittanbietern zusammenarbeiten, die in einem mobilen Zusammenschluss verschiedene Produkte von unterschiedlichen Firmen zusammenstellen, um so ihre Bedeutung im Markt zu erhöhen.

Desweiteren werden Fachhändler zunehmend den Konsumenten innerhalb der eigenen Wände tracken, um ihnen Kaufentscheidungen basierend auf intelligenter Datenverknüpfung zu vereinfachen, wie z.B. das Anbieten von Spezialangeboten am POS, wenn der Kunde unmittelbar dort steht.

Sicherlich einer der entscheidenden Punkte dürfte auch das Thema Smart Data in der mobilen Businesswelt werden. So soll die Zusammenarbeit der Mitarbeiter verstärkt werden, indem man mittels Business Intelligenz den Mitarbeitern zur richtigen Zeit die richtigen Informationen an allen Orten der Welt zur Verfügung stellt. Das Motto lautet „Sharing is caring.“

Zu guter Letzt werden Unternehmen immer mehr „mobile Momente“ für Kunden schaffen, die die Interaktion der Kunden mit dem Unternehmen und der Marke initiieren soll. Das kann während einer U-Bahn Fahrt sein, bei der man auf via Augmented Reality einkaufen geht, oder aber auch im Stadion, wo man via Apps zur Teilnahme an Gewinnspielen animiert oder auf Merchandising Produkte hingewiesen wird.

Sicherlich eine der spannendsten mobilen Anwendungen sind aber
Loyalitätsprogramme für Kunden, Zulieferer und Händler. Wenn das Handy immer zur Hand ist, dann muss es doch auch für Markentreue und Vielkäufer eines Produktes Programme geben, die den Kunden bei Laune halten und zur permanenten Interaktion motivieren – in B2B als auch in B2C. Es gibt also noch viel Potential in der mobilen Businesswelt…

Dieser Post entstand in Zusammenarbeit mit dem
HP Business Value Exchange Blog.


5 Mobile Trends 2015

Social Selling: 3 Tipps für eine unternehmerische Herausforderung

Credits: © jannoon028 - Fotolia.com


Credits: © jannoon028 – Fotolia.com

Vertrieb ist tot. Es lebe der Vertrieb. Nur eben Social Selling. Social Selling wird als die neue Wunderwaffe in Unternehmen gesehen. Auch wenn es wenige Unternehmenslenker gibt, die auf uns zukommen und das Thema als holistischen Change Prozess verstehen. Es soll schnell gehen und am besten mit einem Training erledigt sein.

Doch wer am Puls der Zeit sein will kommt nicht umhin, seinen traditionellen Verkaufsprozess im digitalen Umfeld aller Abteilungen aufgehen zu lassen. Nur so nutzen Unternehmen die Vorteile der Digitalisierung optimal im Sinne der Neukunden-Gewinnung, attributiver Kontaktveredelung und zum Lead Management.

Social Selling startet im eigenen Unternehmen

Vertriebler sind auch nur Menschen. Auch ihre Zeit Networking zu betreiben ist begrenzt. Ihre Kapazität wird zudem oft von diversen Vertriebsprozessen ausgebremst. Ganz zu schweigen von Software wie CRM Tools & Co., die -oft wenig hilfreich- Schnittstellen ignoriert oder in ihrer Programmierung zu unflexibel ist.

Vertriebsteams brauchen intelligente, interne Software, die ihre Arbeit unterstützt, die abteilungsübergreifende Zugriffsmöglichkeit bietet oder Netzwerk-Synergien mit anderen Mitarbeitern des Unternehmens fördert. Das ist aber nicht nur eine Datenbank und Email, sondern auch Community Plattformen und Chat-Systeme.

Gerade im B2B-Umfeld ist die Attribution von Kundendaten entscheidend, da Business-Entscheidungen immer von zahlreichen Stakeholdern aus verschiedenen Perspektiven und mit unterschiedlichem Fokus getrieben werden. Entsprechend sind auch Projekt-Management Software-Tools effiziente Helferlein, um den Salesprozess mit Echtzeit-Kommunikation zu beschleunigen. Moderne Vertriebsprozess werden von innen heraus befeuert, mit der Unterstützung aller „Mitwirkenden“ an der Wertschätzungskette. Nicht der Einzelne treibt den Vertrieb voran, sondern ein Zusammenspiel aus Technik und Teamwork.

Social Selling skaliert (fast nur) im Teamwork

Das Akquise-Feuer von Vertriebsmannschaften brennt stärker oder schwächer, je nachdem wie sehr sich der Erfolg einstellt oder ausbleibt. In keiner Unternehmensabteilung ist der Pegel zwischen Euphorie und Katzenjammer so stark schwankend wie im Vertrieb. Motivation ist der hier notwendige Katalysator, der nicht nur mittels Incentives und Bonus Prozesse beschleunigt.

Fast schon unglaublich ist, wie sehr in diesem Zusammenhang strategische Partnerschaften außer Acht gelassen werden. Sein es Zulieferer, Handelsmultiplikatoren oder Marken-Advokaten. Sie alle bieten Potential, den gemeinschaftlichen Erfolg nach vorne zu treiben. Aber natürlich sind vorwiegend erst einmal die eigenen Mitarbeiter aus anderen Abteilungen hilfreiche Teamplayer.

Wer seine Verkaufsprozesse und Akquise-Schritte transparent macht, kann anderen Partnern die Option geben, den nächsten Kunden gemeinsam zu akquirieren. Manchmal hilft es da schon, wenn man nur weiß, dass der Kollege von nebenan aus dem Kundendienst jemanden kennt, der aus einem „Cold Call“ eine persönliche Vorstellung beim Kunden macht. Oder: Der Einzelne liefert eine paar wertvolle Details zu einem potentiellen Neukunden, und attributiert sowie veredelt Kontakte in der Datenbank mit Wissensanreicherung.

Teams wissen mehr, können es teilen, die Arbeit des Vertrieb befruchten und unterstützen, ohne aktiv in den Salesprozess einzugreifen.

Social Selling transformiert das Kundenverständnis

Unternehmen unterliegen oft dem fehlerhaften Selbstverständnis, dass nur Vertrieb am Kunden arbeitet um Umsätze zu generieren. Doch Umsätze hängen in unterschiedlichen Phasen des Lead-Managements von ganz anderen Faktoren ab: Wer hat einen „warmen“ Zugang zum Kunden? Ist es ein bestehender Kunde? Gibt es Up- und/oder Cross-Selling Optionen? Wer beeinflusst den Kauf des Produktes, welches das Unternehmen anbietet? Wie reagiert der Kunde auf Bewertungen, Testberichte und Empfehlungen?

Viele dieser Faktoren liegen gar nicht beim Unternehmen sondern bei dem der das Produkt kauft oder nutzt: der Nutzer oder Kunde. Sie schauen sich über ekomi, Trust Score oder Facebook Ratings auf Business Pages die Qualität der Arbeit des Unternehmens an, von dem sie ein Produkt kaufen sollen oder wollen. Sie tauschen sich aus, nutzen ihr Netzwerk, um Einblicke in die Unternehmen und ihre Arbeitsweise zu haben. Entsprechend muss die Fokussierung auf die Bedürfnisse der Kunden innerhalb des Unternehmens vorherrschen und implementiert werden.

Wer sich die drei Tipps zu Herzen nimmt, wird verstehen, dass man sich nicht einfach mal schnell in einem Training des Themas Social Selling annehmen kann. Wer die Chance das eigene Unternehmen vertrieblich umzustellen und in die Zukunft Social Selling zu investieren nutzt, sollte sich Zeit nehmen. Nur so wird aus einer unternehmerischen Herausforderung ein Prozess der Veränderung, der die Unterstützung aller Mitarbeiter und Partner erfordert.

Eine Bitte!
Im Rahmen eines Forschungsprojektes der ESB Business School in Reutlingen kooperiert The Strategy Web mit Prof. Dr. Marc Schmäh (Lehrstuhl für Marketing und Vertriebsmanagement) und seinem Team an einer Studie zu Social Selling. Bitte nehmt Euch 5 Minuten und helft uns mit Euren Antworten weitere Erkenntnisse zum Status Quo des Social Selling in deutschen Unternehmen zu gewinnen.
Hier könnt Ihr mitmachen. Danke!

Hashtags: The what, how and why of success

Even some years ago, I did not really detect the value of hashtags – however it was the days when only Twitter used hashtags. Nowadays, there are still not many people able to detect the secrets and the power of hashtags in the social web world. And probably the majority of marketers still wonders if they cannot leave out the hashtags in order to make the posts more readable.

Hashtags offer a lot of benefits if you use it properly – to be searchable, to be findable, to be categorizable, to follow, to monitor as a brand, a service or a person. Hashtags are not a Twitter thing any longer: Facebook, Instagram, Google+, Google search, and various other platforms also make use of the “computer-cross” as one of our clients called it the other day in a workshop we did with them.

As (social) marketing campaigns are measured on engagements, it is fair to say that hashtags in campaigns are boosting engagement by up to 50%. Working with two hashtags seems to be the golden secret as more hashtags will kill the “boost-engine”. Still… Maybe not always though. Instagram posts with 11+ hashtags even showed the highest number of engagements. And on facebook you might also not use hashtags at all as those were most successful.

PS: If you do not know how to use hashtags, maybe check out this latest advice from Terri Seymour.

Please find the latest insights put together in an infographic by Surepayroll.

effect-hashtag-infographic-2015

Neuberechnung: Wieviel darf Earned Media kosten?

Earned Media erzielen Unternehmen, wenn Menschen Inhalte eines Unternehmens in ihren Netzwerken teilen, wenn sie Markenbotschaften oder Kampagneninhalte transportieren und als Fürsprecher einer Marke agieren, indem sie eine Marke weiterempfehlen. Viele Unternehmen setzen daher bereits auf gezielte Maßnahmen, die das Erzielen von Earned Media fördern wie Influencer Marketing oder Blogger Relations, das auf wichtige Fürsprecher im Social Web abzielt. Zudem stellen Unternehmen immer mehr  Budget zur Verfügung, um Owned Channels mit professionell produziertem Content auszustatten, der in sozialen Netzwerken leicht zu teilen bzw. zu kommentieren ist. Diese von Unternehmen gestalteten Inhalte machen aber nur einen Bruchteil aller Gespräche über eine Marke aus, die sich im Social Web finden. Viele Beiträge in den sozialen Netzwerken entstehen einfach, weil Menschen über ein Unternehmen oder eine Marke sprechen oder weil Konsumenten eine Marke, ein bestimmtes Produkt, einen Service in ihrem Freundeskreis weiterempfehlen.

Wenn nun heute darüber gesprochen wird, dass das “Verdiente” genauso wichtig ist wie Owned und Paid Media, dann müssen auch die Marketingbudgets in vielen Unternehmen neu bewertet werden, um diesem Anspruch gerecht werden zu können. In diesem Jahr wird daher verstärkt darüber
diskutiert, wieviel Earned Media kosten darf und welche Maßnahmen zurückgefahren werden müssen, damit genügend Budget für die Aktivierung der Social Media-Nutzer zur Verfügung steht. Ende des letzten Jahres hat auch Mindshare Manager Christoph Baron in einem
Interview seine These geäußert, dass die Budgets für bezahlte Werbung voraussichtlich stärker reduziert werden und die Etats in eigene Kanäle geshiftet werden.

Dieser Shift klingt sinnvoll, man sollte dennoch auch diskutieren, ob es Sinn machen würde, die Budget für Earned Media ebenfalls zu erhöhen. Als
Forrester im Jahr 2009 die Begriffe Paid, Owned, Earned Media beschrieb, hielt das Institut damals fest, dass Earned Media meist Folge einer gelungenen klassischen Kampagne, egal ob offline oder online, ist. In den vergangenen Jahren wurden deshalb viele Kampagnen so ausgerichtet, dass Earned Media erzielt werden konnte.  Paid Media stößt dabei aber immer öfters an Grenzen und viele Unternehmen investieren auch deshalb mehr Geld in die eigenen Kanäle (Owned Channels), um Konsumenten auf andere Wege zu erreichen.

Ich vertrete die These, dass nur dann ein ausgewogenes Gleichgewicht entstehen kann, wenn eine einigermaßen gleichwertige Verteilung auf Paid, Owned und Earned Media stattfindet und natürlich werden jetzt viele sagen: Earned Media wird durch Paid und Owned erzielt und kann man nicht kaufen, Earned Media muss man sich verdienen! Das stimmt, und  dennoch wäre es spannend, wenn man den Wert der “verdienten Media” genauer beziffern würde und den gewonnen Wert in Form von zusätzlichen Maßnahmen den beteiligten Menschen zurückgeben würde.

Eine Modellrechnung: Nehmen wir also an, das Marketingbudget eines Unternehmens beläuft sich pro Jahr auf 10 Millionen Euro, dann würde auf jeden Kanal je ein Drittel des Marketingbudgets entfallen. Auf bezahlte Werbung würde eine weitere Kürzung zukommen, für Onwed Media würde eine leichte Etaterhöhung in Aussicht stehen. Für Earned Media gäbe es in vielen Unternehmen erstmals einen größeren Etat, der speziell die “verdiente Media” in sozialen Netzwerken, Blogs, Foren oder Communities honoriert bzw. befeuert. Dabei geht es nicht darum, einen Kommentator, einen Fan oder einen Follower zu bezahlen oder Fans oder Follower zu kaufen, es geht darum, für Menschen Inhalte und Aktionen zu entwerfen, die gerne geteilt werden, bzw. Maßnahmen zu ergreifen, die ihnen etwas für die “kostenlose” erbrachte Medialeistung zurück gibt. Und dies kann sowohl offline als auch online stattfinden.

Fazit:

Earned Media ist vor allem davon abhängig, ob eine Marke ein Versprechen einhält und Konsumenten ernst- und wahrnimmt. Der aufgrund einer Budget-Neuverteilung erzielte Betrag für Earned Media kann also in Maßnahmen investiert werden, die den Verbrauchern direkt zugute kommen. Dies kann eine besondere Produktinnovation sein, die von der Zielgruppe schon lange gewünscht wird oder ein ganz besonderer Service, für den bislang das Geld fehlte. Des Weiteren können Sponsoringmaßnahmen Earned Media erzielen oder spezielle Programme, die für die Gesellschaft einen Nutzen transportieren wie die äußerst erfolgreiche Kampagne ”
Dumb ways to die” aus Australien oder die im Jahr 2010 von Coca-Cola initiierte Kampagne ”
Happiness Machine“.

Ein Brand Manager von Coca-Cola erklärte damals, “wir wollten Fans etwas zurückgeben, das etwas Glück ausstrahlt und etwas, das sie mit ihren Freunden teilen konnten. Und so konnte sich die Freude darüber in den sozialen Netzwerken verbreiten.”

Content is not searched for but shared. Coca-Cola*

Natürlich können Unternehmen auch noch mehr Geld für Contentproduktionen ausgeben, aber gibt es denn nicht schon genügend Inhalte im Netz? Unternehmen sollten sich die Frage stellen, ob tatsächlich mehr Inhalte notwendig sind, oder ob nicht spezielle Formen von wahrhaftigen Engagements (Moments)  sinnvoller sind? Ideen für wahres Engagement und für die Gestaltung von
Moments gibt es genügend und an Geld sollte es nach einer Neuberechnung nicht mehr mangeln.

*Dieser Hinweis stammt aus dem Buch “Paid Attention” von Faris Yakob, März 2015

Influencer Trust and Recommendation – A real challenge for marketers (Infographic)

Some years ago and in many seminars, we make clear that the 3Rs of social consumers will revolutionize the sales world: ratings, reviews and recommendations. However, the question arises what make people recommend brands and services? What is their intrinsic motivation or human driver that makes them push out more positive comments around a brand.

A recent infographic by Social Media Link pulled together the most important findings of a study that surveyed 24.000 social media consumers. Still, the best customer experience that leverages recommendations is “a positive experience with the brand” (93%) and “receiving a free product or sample” (79%). On the other hand, a poor customer experiences motivates sharing, too. 71% stated “a negative experience with a brand” makes them write a review as well.

The survey respondents also mentioned that they are more likely to trust a product recommendation on Facebook than any other social network (71%), followed by Instagram with only 38%.

Not surprisingly, Facebook and retailer websites ist he place to discover new brands and services (53%). However, for purchasing the retailer becomes more important and after purchasing a product people use predominantly Facebook to share their buy (54%) – again Instagram comes in second place.

Spot On!
Now, when you think you just need to give a free product to someone, it makes them write a review or recommendation, you might be wrong. Although, 88% trust friends’ and family members’ reviews when these write about their give free product in exchange, the bloggers only come in at 78%. BUT: Is payment included in exchange for the review, trust-level goes down – especially at bloggers to 48%. Still, the best way ist o have apersonal story which is authentic, not animated and personal.

social-media-recommendations-infographic-2015