Wie Online Videos die TV-Welt verändern

Das Fernsehen kann erstaunlicherweise immer noch Zuwachsraten bei der Nutzung vorweisen. So stieg die Nutzungszeit auf immerhin 242 Minuten pro Tag pro Fernsehzuschauer an ((1) AGF/GfK, jeweils 1. Halbjahr,
ARD/ZDF Onlinestudie). Dennoch befindet sich die Branche in einer schwierigen Situation. Immer mehr Zuschauer beschäftigen sich während des Fernsehens mit einem Zweitbildschirm und die jungen Zuschauer nutzen verstärkt alternative Videoangebote und stillen ihren Hunger nach Information und Unterhaltung auf anderen Plattformen.

Denn Online Videos sind mittlerweile überall zu finden und bequem abzurufen: auf Desktop, Smartphone, Tablet und auf dem SmartTV im Wohnzimmer. In Deutschland wurden in einem Monat durchschnittlich 175 Online Videos per Viewer geschaut. Weltweit schauen 1,3 Milliarden Menschen im Durchschnitt 162 Online Videos pro Monat. Und die Nutzung findet hauptsächlich auf Youtube statt. YouTube ist immer noch die Online-Video-Plattform Nr. 1, danach folgen Facebook und andere Online-Video-Plattformen wie VEVO und Hulu oder in Deutschland die Mediatheken der Sender (
comscore Video Metrics).

Und die Nutzung steigt weltweit weiter an. Im Jahr 2013 werden Online Videos 91 Prozent des gesamten Internet Traffics ausmachen und besonders die jungen User verbringen weit mehr Zeit mit Online Videos als mit dem TV-Programm. Deshalb reibt sich auch manch Verantwortlicher in den TV-Sendern die Augen und sucht nach neuen Möglichkeiten, um mit seinen Inhalten online und mobil mitzumischen. TV-Sender haben begonnen, ihre Inhalte im Netz zu verlängern. Sie aggregieren ihren Inhalte oder bieten eigene Mediatheken oder Apps an. Sie verlängern ihre Sendungen in Facebook wie RTL2 mit ihrer Daily Soap ‘Berlin Tag & Nacht’, um mit den jungen Zuschauern im Netz interagieren zu können und sie zu jeder Tages- und Nachtzeit zu erreichen. Es scheint, dass derzeit ein regelrechter Run ins Netz stattfindet. Wer jetzt nicht drin ist und seine Inhalte adäquat zur Verfügung zu stellen weiß, wird es schwer haben, den Anschluss zu finden.

Denn die Mehrzahl der derzeit vorhandenen Online Videos stammt eben meist nicht von TV-Sendern, sondern von Usern (User Generated Content), von Markenunternehmen (Branded Entertainment) oder von neuen Produktionsgesellschaften wie
Endemol beyond oder
PutPat,
Mediakraft etc. Diese Anbieter haben sich bereits bestens mit neuen Formaten positioniert. Besonders in der jungen Zielgruppe. Ein bekanntes Beispiel ist y-titti, ein Format von Mediakraft. Ein Format, das begeistert, geteilt und millionenfach abgerufen wird. Laut Mediakraft, die auf der diesjährigen AVMD (
Audiovisual Media Days) in München zu Gast waren, verzeichnet y-titti mehr als 1,6 Millionen Abonnenten auf YouTube. Für das Gesamtnetzwerk verzeichnet Mediakraft 8,5 Millionen Unique Viewers pro Monat und bezeichnet sich selbst als Leitmedium für Jugendliche.

Trotz neuer Player und dem Run auf Online Videos schaute Gerhard Zeiler von
Turner Broadcasting System auf dem
TV-Wirkungstag dennoch deutlich optimistisch in die Zukunft. Er sagte der Gattungsmarke Fernsehen sogar eine rosige Zukunft voraus. Die Branche sei bestens positioniert, um den Herausforderungen der Zukunft gerecht zu werden. Die Gattung TV erlebe keine Revolution, sondern eine Evolution – noch nie wurde soviel Fernsehen geschaut wie heute. Und Fernsehen ist im medialen Vergleich stärker denn je und es ist immer noch die tragende Säule des Mediengeschäfts. Dennoch müssen TV-Sender reagieren, indem sie ihre Inhalte auf allen Geräten bereitstellen, in die Programmqualität und in Experimente investieren. Darüber hinaus gibt er der Branche den Tipp, sich mit einer starken Sendermarke zu präsentieren.


Audiovisual Media Days 2013

Aber ob das tatsächlich hilft, mag ich an dieser Stelle bezweifeln. Viel zu stark hat sich der Online-Video-Konsum bei Jugendlichen etabliert. In den Jugendzimmern findet man keine Fernseher mehr und die Bedeutung des TV-Geräts im Wohnzimmer wird weiterhin abnehmen, so jedenfalls Dr. Hentschel von
Goetzpartners auf den
Audiovisual Media Days in München. Werden sich die Jugendlichen tatsächlich wieder den Programmen der etablierten TV-Sender zuwenden oder werden sie ihren Bewegtbildkonsum anderweitig stillen? Und dabei ist es nicht entscheidend, auf welchem Gerät sie Bewegtbild nutzen, dies kann auch weiterhin der große Bildschirm im Wohnzimmer sein, auf dem ein Spielfilm einfach besser rüberkommt und man diesen mit Freunden oder der Familie gemeinsam genießen kann. Die Frage ist, ob der User sich sein Angebot über YouTube selbst mixt oder hierfür einen Film aus dem TV-Programm wählt? Vielleicht nutzt er auch ein OnDemand- oder PayTV-Angebot oder er schaut sich IP-basiert einen Film auf dem Fernseher an. Vielleicht baut sich der Zuschauer / User oder wie man den Bewegtbildkonsument der Zukunft auch immer nennen möchte, sein eigenes Programm aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Angeboten zusammen und nutzt diese über alle verfügbaren Bildschirme. Aber vielleicht ist der User auch bequem und er freut sich, wenn Programmverantwortliche ihm ein individuelles Programm für den Tag zur Verfügung stellen. Das TV-Gerät wird also zur Plattform und diese Plattform wird in jedem Fall in vielen Wohnzimmern eine neue Rolle einnehmen.

TV is a geography. A Place. A Function.
TV is not just a box in the corner of the room.  
Tej Rekhi, DG

TV-Sender müssen sich in diesem Wettbewerb neu positionieren und ihre Qualitäten über eine starke Sendermarke dem jungen Publikum präsentieren. Machen sie das nicht, dann überlassen sie das Feld neuen Playern. Und das kann meines Erachtens schneller passieren, als ihnen lieb ist.

 

Serious Business: Facebook on mobile (Infographic)

Many companies and brands still don’t understand the importance of Facebook and how it gets driven via mobiles. However, some numbers put together by the guys at Qwaya indicate how serious decision makers should take the Facebook mobile business. The engagement of the web world turns towards mobiles, whether smartphones or tablets, and it is time to understand that Facebook cannot be taken out here. It might affect your business and the way people engage with your brand as well. Just open your eyes…!

Facebook-Mobile-Qwaya

Internet Start-Ups, und warum Berlin vielleicht doch nicht der Hit ist…

Der Weg vom Innovationsführer zum Marktführer ist ein steiniger. Amerikaner scheinen hier dann doch die besseren Reifen zu haben, die aus einem unglücklichen Start nicht gleich einen Platten werden lassen. Aber warum ist das so…?

Ein Learning, dass ich in den letzten Monaten diversen Start-Ups mitgeben durfte ist: Innovationsführer werden nur selten Marktführer – wenn sie aus Deutschland kommen. Auch wir haben das in der Vergangenheit mit dem silicon Newsdienst erfahren. Wir waren mit die ersten die auf Web-TV in Europa gesetzt haben. Personalisierung war nicht nur ernsthafter Taktikansatz, sondern galt als unser höchstes Qualitätsgut. Heute beschreibe ich das Business immer als Facebook und Youtube für IT-Entscheider der Vorzeit.

Aber vielleicht waren wir der Zeit und dem Markt “zuvor”…

Wenn man sich dann so die Infografik von
Venture Village ansieht und den Gründer-Hype um Berlin sich mal durch den Kopf gehen lässt, dann möchte man noch nicht einmal daran denken, was da so alles Innovatives ersonnen wird. Ob das dann aber einer der “Leading Businesses im Web” wird, wagt man zu bezweifeln.

Auch wenn die Zeichen gut stehen für Berlin, keine Frage: günstige Mieten, ein hippes Stadt-Image mit vielen Gesichtern sowie viele hungrige Jugendliche mit modernem Arbeitseinsatz winken mit Erfolg. Dazu ein Oberbürgermeister, der die Stadt
clever gegen Mitbewerber wie München zu positionieren weiß.

Dennoch stellt sich so mancher Investor wie Gründer die Frage, warum es die Berliner nur selten schaffen, sich mit ihren Innovationen einen Namen zu machen, und den gewünschten Umsatz und Erfolg zu verzeichnen, der Marktführer erschafft.

Auch der Spiegel hat erst kürzlich den Hype um Berlin kritisch beäugt und illustriert am
DailyDeal Beispiel, wie eng Erfolg und Misserfolg bei Berliner Internet Start-Ups beieinander liegen. Der Beitrag macht deutlich, dass Deutschland, respektive Berlin, ein paar klare Erfolgskriterien fehlen: große Investoren, Umsatzpotential (welcher bedeutende Industriezweig sitzt schon in Berlin?), unternehmerischer Mut und vor allem das Verständnis für Skalierung. Zum Starten eines Business ist Berlin gut, aber als Wachstumsstandort…?!

Seit unserem letzten Start-Up ist über ein Jahrzehnt vergangen. Irgendwie fühlt ich mich heutzutage in einer Post-2000-er Matrix gefangen. Denn all diese Erkenntnisse über deutsche Start-Up Schwächen kannten wir schon vor vielen Jahren. Gelernt haben wir Deutschen anscheinend immer noch nichts. Amerikanische Start-Ups hingegen rollen potent finanziert von Erfolg zu Erfolg. Ob Umsatz oder nicht…

Erst kürzlich hat Flipboard wieder mit einer Innovation auf sich aufmerksam gemacht, die mir diese Erinnerungen an vergangene Tage in den Kopf riefen. Flipboard
kündigte mit seinem Release 2.0 im März 2013 an: “Now Anyone Can Create And Share Their Own Magazines”. Eigentlich ist das ein alter deutscher, ja sogar Berliner Hut – von der Vision, vom Konzept und von der Ausführung. Selbst die Vermarktung erinnert an klassischen Anzeigenverkauf.

MY-MIKI, ein Kunstwort aus M(agazin) und (W)IKI, ist 2007 in Berlin mit Angel Investment angetreten und wollte u.a. mit dem Thema Content Curation eben solchen Businessvisionen wie Flipboard den Markt erobern. Zudem trat die Plattform bereits früh (weit vor dem Tablet-Markt) im iPad Format an.

Flipboard erschien 2010 als First Step Content Curation. Die Erweiterung in Richtung des MIKI Konzepts (Social Magazine) erfolgte jetzt im April 2013 als deren “… biggest release ever and one that we think will open an entirely new experience for our readers”, so der CEO von Flipboard Mike McCue.

Warum es dennoch nicht so richtig geklappt hat für MY-MIKI, konnte ich kürzlich auf der
nextCC Konferenz in Stuttgart mit den Gründern Marc Frey und Ralf Greis in einem Interview besprechen. Vielleicht hilft es ja, dass wir unsere Einstellung zu Internet Start-Ups in Deutschland weiter entwickeln.

Oder sind wir Deutschen vielleicht wirklich “zu innovativ” oder einfach im “falschen Land zur falschen Zeit”? Wird die
aktuelle Taktik der Samwer Brüder mit “aggressiven Wachstumsversprechen” für Investoren helfen? Eure Meinung wäre interessant zu hören…

Study: "Online Privacy is Dead", do Millennials really not care…?

The main concern with new inventions on the web is alway privacy for most users. However, a new study finds that Millenials are less concerned about their privacy as elder people might be. The survey conducted by the USC Annenberg Center for the Digital Future and Bovitz Inc. states that 70% of Millenilas (18-34) agreed with the statement, “No one should ever be allowed to have access to my personal data or web behavior”, compared with 77% of users 35 and older.

“Online privacy is dead — Millennials understand that, while older users have not adapted. Millennials recognize that giving up some of their privacy online can provide benefits to them. This demonstrates a major shift in online behavior — there’s no going back.” Jeffrey I. Cole, Director USC Annenberg Center for the Digital Future.

Millenials Data Privacy
The question is whether, the discrepancy of 7% between the two figures shows some significant change in the adoption of online privacy. Getting the data from the Millenials is not much of a challenge. 51% of Millennials are open to exchange their contact details for a coupon or deal, and even more 56% would share their location for a coupon for a local business. Even in targeted adverting, 25% of Millenials evaluate trading personal information for more relevant ads.

“Millennials think differently when it comes to online privacy. It’s not that they don’t care about it — rather they perceive social media as an exchange or an economy of ideas, where sharing involves participating in smart ways. Millennials say, ‘I’ll give up some personal information if I get something in return.  For older users, sharing is a function of trust — ‘the more I trust, the more I am willing to share.’” Elaine B. Coleman, Managing Director of Media and Emerging Technologies, Bovitz.

For me the study shows that there is some kind of change happening in terms of data privacy. The question is how concerned are people really about their data privacy? Is it just the Millenials that don’t care too much? Or are they not mature enough to understand the potential of data fraud?

d21 Digital-Index Studie: Die 6 Typen der Internetnutzer

Die Web-Experten reden ja gerne mal über die Social Influencer oder die Marken-Advokaten – auch die wurden mal
in 6 Typen eingeteilt. Wer aber sind denn generell die Typen, die das Internet mit ihrem Leben befruchten (oder eben nicht)? Die Studie
D21-Digital-Index von
TNS Infratest im Auftrag der Initiative D21 definiert sechs verschiedene Web-Personas, die nach ihren Vorlieben in “Zugang und Kompetenz” und “Offenheit und Nutzung” durchleuchtet wurden.

a.) Außenstehender Skeptiker – Diese mit 28,9% größte, vorwiegend weibliche Gruppe ist gut 62 Jahre alt. Die Personen sind zu rund 70% nicht (mehr) berufstätig und von eher niedriger Bildung und geringem Einkommen (entsprechend auch schlechte Geräteausstattung). Der Gewinn an Internetnutzung wird unterdurchschnittlich bewertet. Einfache Handies sind noch der Trend.

b.) Häuslicher Gelegenheistnutzer – Ebenfalls vorwiegend weiblich und von geringer Bildung, ist diese Nutzergruppe mit 27,9% rund 44 Jahre alt. Zwar nutzen 98% das Internet, aber das Wissen um neue Technologien hält sich in Grenzen – vorwiegend zählt die Recherche als relevant. Die Flimmerkiste ist immernoch Medium Nr. 1. Nur jede(r) Zweite hat Arbeit.

c.) Vorsichtiger Pragmatiker – Die zweitkleinste Nutzergruppe mit 9,5% ist wieder vorwiegend weiblich, berufstätig (80%) und circa 43 Jahre bei mittlerem Einkommen. Vorwiegend zählen hier noch Tageszeitungen und das Radio als Quelle der Nachrichtenflut. Die persönlichen daten gilt es zu schützen, weshalb hier eher eine verhaltene Internetnutzung zu beobachten war.

d.) Reflektierender Profi – Gut ausgebildet, vorwiegend männlich (78%) und im Schnitt rund 41 Jahre alt bei hohem monatlichen Einkommen. Diese Gruppe (15,4%) agiert vorwiegend über das Notebook und reflektiert kritisch und pro-aktiv. Preisvergleichsseiten und Internetrecherche bestimmen seinen Alltag, wobei man hier auch die größten Anteil an Online-Shoppern verzeichnet.

e.) Passionierte Onliner – Das Internet ist seine Leidenschaft, ist sein Leben. In dieser Gruppe (15%) sind vorwiegend Männer, durchschnittlich 37 Jahre mit hoher formaler Bildung. Hohes Interesse an Technologie, hohes Engagement im Beruf sowie Breitband- und Mobilnutzung sind ein Muß. Inhaltlich sind Foren, Blogs und Online-Banking die Ebenen der vorwiegenden Nutzungsbereitschaft.




f.) Smarter Mobilist – Die kleinste Gruppe (3,2%), die man wohl als Digitale Avantgarde mal bezeichnet hat, ist vorwiegend männlich, berufstätig (79%) und rund 32 Jahre alt. Das Smartphone und Einsatz in Social Networks ist Standard und ein Muß, und mit rund 16 Stunden im Einsatz wird das Smartphone schwer strapaziert. Hier ist auch der Schüleranteil sehr hoch mit 13,1%. Das Informationsmedium schlechthin: Internet.

Wenn man sich diese Verteilung so ansieht, stellt man sich die Frage, warum die
Telekom ihre Tarife mit DSL-Datenvolumen drosseln will in naher Zukunft. Für mich als “Smarter Mobilist” ist es zwar egal – da er sich innerlich schon vom Festnetz verabschiedet hat, aber irgendwie frägt man sich, ob die Telekom jetzt die ersten vier Typen verstärkt bessere Angebote machen will, um sie im
Sinne der Gerechtigkeit ans Netz zu führen. Oder ob man weiterhin sich den Festnetz-Markt zerstören will, und die “Daten-Geeks” wie mich dann lieber an den Mitbewerb abgibt. Die Digitale Avantgarde
regt sich derzeit mächtig auf. Ich wäre bereit eine “Unbebremste Flat im Mobilfunk” schon zu bezahlen, aber die Telekom erhört mein Angebot ja nicht, hier mal etwas auszuarbeiten.

Man darf gespannt sein auf die Zukunft der Datenangebote und wie sich damit die Internetnutzer sowie deren Internetnutzung verändert.

How the Edgerank drives your Facebook marketing (Infographic)

Many people might have heard about the EdgeRank that drives the Facebook algorithm. It is the basis for the relevance of accounts and status updates, and yes obviously the users. However, how does it work is still an unchallenged question…

The aim of the Facebook Edgerank is to detect the updates people are most likely to engage with. One of the reasons why we sometimes don’t see our friends but those who are sharing updates that other people might like a bit more than others.

Some social experts suggest different types of posts that generate most traffic and engagement. Some believe in video, some in photo, and again others think that pure text is driving the algorythm most. Or is it the color that drives the customer? So, what is right? The answer is, only some people inside Facebook probably know that. It appears to be one of the well-protected next “Coca-Cola-like” secrets…

In the end, the only answer that we see is the quality of posts. They might be short or long, with or without audio-video content, and also might have a picture, or not. Not the type of post makes the difference. It’s the understanding of your audience, and there social media monitoring is the key to all social business strategy as these will lead to your success.

PostRocket just recently published a detailed infographic on the Edgerank topic. It is nicely explaining how this algorithm drives your Facebook marketing.

PostRocket 102

By age 2, 90% of kids have used computers

The Rasmussen College recently published an infographic explaining the tech development stages for kids. It highlights the main milestones in the development of media use of kids. he infographic and figures are based on studies from Common Sense Media, Ipsos and different other sources. The stats are eye-opening in a way that 90% of kids have been in touch with a computer by age 2. Even more by the age of 5 years, half of children use computers or tablet devices on a daily basis. It is astonishing how young kids are when they get into the tech world, and it seems that the tech touchpoint age is getting younger and younger.

Thinking about my boys, it might be even younger with smartphones and tablets…

Tech Kids Rasmussen College

Tech Kids Rasmussen College

TV: Alles neu und doch weiterhin die Nummer 1


© apops – Fotolia.com

77 Prozent der deutschen Internetnutzer schauen Online-Video. Eine
repräsentative Umfrage im Auftrag des Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. hat diese beeindruckende Zahl kürzlich verkündet. 50 Prozent sehen Filme und 47 Prozent schauen bei Live-Events über das Internet zu, in beiden Fällen etwa 12 Prozent auf mindestens wöchentlicher Basis. Die 16- bis 34-Jährigen weisen die höchste Nutzungsintensität auf. In der kürzlich veröffentlichten Studie von Adobe „Adobe Digital Index“ wurde zudem festgestellt, dass Inhalte von TV-bezogenen Medienseiten über alle Geräte deutlich häufiger bis zum Ende geschaut werden, als Inhalte von nicht TV-bezogenen Seiten. Die Inhalte werden vor allem auf Tablets konsumiert.

Dennoch ist es erstaunlich, dass der Großteil der Werbebudgets immer noch ins TV wandert. Im Jahr 2012 konnten die deutschen TV-Sender immerhin 11,34 Milliarden Euro Bruttowerbeumsatz verbuchen. Und auch in den USA wird die Hälfte der Werbeausgaben für TV-Werbung ausgegeben, obwohl die Zuschauerzahlen rückläufig sind. Eine Studie von
Adobe will herausgefunden haben, dass zwei von drei Konsumenten TV-Werbung für effektvoller als Online-Werbung halten soll.

“The study revealed that two-thirds of consumers believe that television commercials are more effective than online advertising and that online banner ads do not work (54%).”

Zu einer ebenfalls deutlichen Aussage bezüglich der Werbewirkung von TV-Spots kommt eine Studie von Innerscope, die bereits im Jahr 2010 feststellte, dass Mediennutzer sich mit einem TV-Spot 30-mal stärker beschäftigen als mit Online-Display-Werbung.

Allerdings ist es ratsam, dem Trend des Second-Screens zu folgen und in der Werbung auf eine Kombination von TV und Online zu setzen. Denn die positive Wechselwirkung, die zum Beispiel erzeugt wird, wenn der Mediennutzer TV und Online zeitgleich nutzt, ist enorm. Die Vielfalt, die den Video- und Second-Screen-Werbmittelinhalten eigen ist, geht zudem weit über den bloßen Klick hinaus. Es geht um einen Werbemittelinhalt, der relevant ist und den Konsumenten während er fernsieht einbindet. Und es handelt sich hierbei nicht um Inhalte, die User mühsam zum Fernsehprogramm suchen müssen. Der Unterschied liegt in einem Service-Push, den TV-Sender anbieten sollen. Second-Screen-Werbeinhalte sollten also eine ganz natürliche Folge sein und das Verhalten des Nutzers reflektieren. Dennoch scheint der Weg zum Konsumenten für TV-Sender noch beschwerlich. Die
NPDGroup hat nun festgestellt, dass zwar 87 Prozent der US-Bürger ein Zweitgerät nutzen, während sie TV konsumieren. Doch das was sie tun, hat noch nicht viel mit Dialogkommunikation in linearen Werbebotschaften zu tun, bzw. erst 47 Prozent nutzen Second-Screen Applikationen.

“Among TV viewers who use second-screen devices, only 47 percent have participated in second-screen activities. The most common TV-to-second-screen interaction was learning more about the TV program they were watching, and finding out about the actors in that program. Viggle, zeebox, and other apps designed to enhance second-screen engagement are not commonly used by consumers. Instead, of those TV watchers who engage in second-screen activities, most interact with their TV experience by visiting IMDb, Wikipedia, and social networks.”


Copyright: NPDGroup

Wie deutsche TV-Sender sich auf den Wandel einstellen und welche Angebote sie im Bezug auf Second-Screen für den User bereithalten, ist ein Thema auf dem kommenden
TV-Wirkungstag am 18.4. in Düsseldorf. Dort sprechen Top-Speaker zu den Themen Second Screen, Social TV und Fernsehen der Zukunft. Und auch die
Audiovisual Media Days widmen sich am 22. und 23. April in München ausführlich den Themen Smart- und Web-TV, Videowerbung und Social Media.

Study: Content Marketing – a challenge? B2B hiding behind false excuses…?

We had written about a Curata content marketing survey some months ago. Now, I came across another research which is making it’s way through the web, and I am glad as I have been asked at a University St. Gallen event for some new insights on the topic today.

The Content Marketing Institute’s 2013 benchmarks shows what the challenges for marketers are: producing enough content (64%), producing the kind of content that engages an audience (52%), or producing a variety of content (45%).

Sounds like we have heard that before, right…?

If you think lack of budget is still the issue, you might find yourself being in the wrong corner. Just 39% of the respondents said that they lack budget. Furthermore, traditional restrictions and limits like buy-in/vision (22%) or finding trained content marketers (14%) is falling out; not even senior level buy-in is their biggest challenge (7%).

All lies? Well, seems like that… And when just 14% say, they are having problems hiring in this field, i would suggest some clever journalists or PR managers have found a way to market themselves.

Challenges For Content Marketing 2013So, a questions arises that also came up today in my moderation: What is the real issue, why marketers don’t challenge the content marketing business?

We have probably all heard what Outbrain told us today in their speech that push is the new pull, advertising becomes marketing, creation the modern editorial, campaigns are the always-on of tomorrow which makes sprints the new marathons. Still, the question is whether marketers understand why this should become the new budget engine for a change in an emerging shift towards content marketing and away from advertising?! Maybe marketers need to understand what makes them a media-house? Content curation, distribution and measurement might be more of a big bang theory to address…

Measurement for B2B Content Marketing Success 2013Spot On!
The challenge might actually arise in the definition where content marketing gets propelled. Many marketers see still search engine advertising (SEA) their wholly grail. If companies get turned around into SEO engines, the whole result-driven aspect of the fluid content marketing world would not be questioned any longer. It just depends on getting the right people engaged inside the office and to find the commitment that lets the formerly outsourced world stand in the shade. And have companies ever understood the value of content? Content is not a test budget! It is an attitude towards business, towards communication, towards social business. Or have you ever put into question why you send out newsletters, flyers, whitepapers, or even company brochures? Blogs, status updates, tweets… written in an intelligent way, is increasing the way your conversations will arise…

Are you really hiding in the content marketing fields, marketers – or is it a real challenge…?

Study: TV users are multitasking

choosing from images streamConsumers are multitasking and using other electronic devices like phones or tablets when watching television. This is the conclusion of a recent third annual Video Over Internet survey of 3,501 consumers in Brazil, France, Italy, Spain, the United Kingdom and the United States. It states that the majority watched video content over the Internet. Obviously the tablet is showing the biggest increase in multitasking use.

“Consumers can’t just watch TV anymore. The rise in multitasking while watching TV suggests that scheduled programming, also known as Linear TV, may be losing its appeal for sophisticated users, presenting both challenges and opportunities for broadcasters and content providers”. Francesco Venturini, Accenture’s Media & Entertainment industry group.

The key findings in a brief overview: 77% regularly use their computer while watching television (16% increase to 2012). Just 17% of people using tablets while watching TV said their activity was unrelated to the TV content they were viewing. The use of tablets is different though as it correlated more closely with what respondents were watching compared to laptops or smartphones.

The study indicates that TVs connected directly to the Internet might still remain the ideal method for buying and watching online video on a TV. However, the use of connected TV is on a decrease in the last year (36% to 31%). The study shows that consumers are still not sure about the available options for accessing online video. Just 16% indicated a preference for an online connection through a set-top box, whereas 30% responded to watch daily online content the other way.

The use of tablets during television viewing is said to have the biggest increase in the past year (from 11% to 44%). The use of local online video service providers is increasing from 37% to 40% iwth almost the similar amount of a decrease in use by global providers like Netflix and YouTube.
Still, the majority of respondents identified traditional TV broadcasters as the providers they trusted most to present video over the Internet on their TV screen.